Zukunftsvisionen

Steigende Lebenserwartung dank kontinuierlicher Forschung

Allerdings sind dabei unterschiedliche Erfolge festzustellen: so hat sich die durchschnittliche Lebenserwartung im Bereich Herz-Kreislauferkrankungen innerhalb von zwanzig Jahren um fünf bis sechs Jahre verbessert, bei den Stoffwechselkrankheiten sind es nur drei bis vier Jahre.
Am höchsten ist die längere Überlebensdauer bei HIV-Infektionen festzustellen, da hier die Forschung relativ schnell effektive Fortschritte gemacht hat.

Visionen und Ergebnisse

Wie auf dem diesjährigen Neurologie Hauptstadtsymposium von Bayer in Berlin zu hören war, ist auch die Entwicklung in der Neurologie rasant. Davon profitieren zum Beispiel die an Multipler Sklerose oder Parkinson Erkrankten. Nach Expertenmeinungen sind diese Krankheiten in einigen Jahren zwar immer noch nicht heilbar, aber mit Sicherheit „einzufrieren“, was bedeutet, dass die schweren Fälle und mit ihnen die Behinderungen seltener werden.
Dazu bedarf es zum einen der rechtzeitigen Diagnose und zum anderen aber auch einer möglichst frühen Therapie.

Da die Multiple Sklerose – MS – nicht nur eine entzündliche, sondern auch eine degenerative Erkrankung ist, liegt der Fokus der Therapie auf der Verhinderung von schweren Krankheitsentwicklungen. Bayer kann mit einer über 21 Jahre laufenden Studie nun eine Langzeit-Perspektive aufzeigen, die auf einem erfolgreichen MS-Management beruht. Damit ist der Beweis erbracht, dass der initiale Einsatz des Medikamentes Betaferon® zusammen mit begleitenden Maßnahmen (Betaplus-Programm) nicht nur eine deutlich verlängerte Lebenserwartung, sondern auch eine verbesserte Lebensqualität bedeutet. Der Verlauf einer MS-Erkrankung kann dadurch entschärft und die Einschränkungen im Alltag der Betroffenen wesentlich reduziert werden. Auch der längere Erhalt der kognitiven Fähigkeiten wurde dadurch ermöglicht, wie aus den Studiendaten hervorgeht.

Zusätzlich wurden Erleichterungen durch eine bessere Verabreichung der Medikamente entwickelt, im Falle von Parkinson zum Beispiel durch das Aufbringen eines Pflasters mit dem entsprechenden Wirkstoff anstelle der oralen Gabe.

Wohin geht der Weg?

Mit solchen Erfolgen gibt sich die Forschung jedoch nicht zufrieden, sondern sie versucht, durch immer neue Erkenntnisse immer mehr Krankheiten den Schrecken zu nehmen. So sind einige Medikamente in der Erprobungsphase, die in den nächsten Jahren vielleicht wieder ein Stückchen mehr Leben für Schwerkranke bringen können. Dabei geht es den Forschungsteams nicht nur darum, ein schnelles Voranschreiten der Krankheiten zu verzögern oder gar zu verhindern, sondern sie wollen möglichst auch Besserungen bis hin zu einer eventuellen Heilung erreichen.Wenn man in der Geschichte der Medizin zurückblickt, ist dieses ja schon viele Male gelungen und manche Krankheiten sind so gut wie ausgerottet. Daher sind die Visionen in der Neurologie, die beim Hauptstadtkongress von Bayer in Berlin vorgestellt wurden, vielleicht in naher Zukunft schon Realität. Man kann es den Patienten in aller Welt nur wünschen.




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