Wassersportparadies Ägypten

Der PKRA Kite Surf World Cup machte 2014 zum ersten Mal Halt am Roten Meer und darf als voller Erfolg gewertet werden. Auch wenn die Kite Competition im Land der Pharaonen vorbei ist, bleibt Soma Bay aber eine Reise wert. Denn egal ob man relaxed die Reefs entlang schnorcheln, golfen oder sich mit Windsurfbrett und Co. am Wasser austoben möchte - hier gibt es etwas für jeden Geschmack

  • Lobby ©Palm Royale Resort
  • Wellness ©Palm Royale Resort
  • Strand ©Palm Royale Resort
  • Tauchen ©Palm Royale Resort
  • Kiten©Palm Royale Resort
  • Wasserski ©Palm Royale Resort

Im Zuge des Kite World Cups durfte unsere Reaktion im wunderschönen Palm Royale Resort logieren. Nicht nur die Künste der Surfer konnten bestaunt werden, es ergab sich glücklicherweise auch die Möglichkeiten zu Ausflügen in die umliegenden Gegenden. Ägypten zeichnet sich durch Gastfreundschaft und die vielseitigen Sportmöglichkeiten aus. Die Gewinnerin des Wettbewerbs Karolina Winkowska brachte es auf den Punkt, indem sie Soma Bay als ihr persönliches “KiteSurf-Paradies” bezeichnete.
Leider ergab sich einer der wenigen negativen Eindrücke von Ägypten gleich nach der Ankunft. In der Ankunftshalle wird man von einer schreienden und lärmenden Meute arabischer Männer begrüßt, die ein, überteuertes, Visum an den Mann bringen wollen. Von 20 Dollar bis hin zu 50 Euro für ein Visum waren alle Preisklassen vertreten - leicht verwirrend für erstmalig Einreisende. Am Besten, nach Betreten der Eingangshalle einmal scharf links abbiegen und das Visum dort bei der Bank kaufen. Viele Urlauber sind sich wohl immer noch uneinig, ob man nun 20 Euro oder 20 Dollar bezahlen muss - was im Nachhinein aber kein Ärgernis mehr ist, denn spätestens bei der Ankunft im Hotel, nach einer abenteuerlichen Fahrt durch die Wüste, hat man diese kleinen Anlaufschwierigkeiten vergessen.

Nach einer sehr freundlichen Begrüßung in allen denkbaren Landessprachen kann man sich in den geschmackvollen Zimmern und an den langen Sandstränden entspannen.

Wem U-förmige, überfüllte Hotelanlagen ein Graus sind, wird sich im Palm Royale Resort wohl fühlen. Das Flair erinnert an ein kleines Urlaubsdorf. Das vielfältige Angebot an Massagen und Wellnessbehandlungen kann sich sehen lassen. Nur die Ausstattung des Fitnessraums lässt etwas zu wünschen übrig. Wobei die umliegende Natur und die tollen Wetterverhältnisse kaum Zeit lassen, sich in einem geschlossenen Raum aufhalten zu wollen. Tischtennistische, Slacklines und SUPs sind nur ein paar der gebotenen Möglichkeiten.

Da so viel Sport hungrig macht, ist es gut zu wissen, dass im Palm Royale mehrere Restaurants mit vielseitigen Speisen zu finden sind. Chefkoch Armin Wolf sorgt dafür, dass das Essen und Angebot immer von bester Qualität ist. Wir hatten die Möglichkeit dem deutschen Kochkünstler ein paar Fragen zu stellen.

Beliebt und gern gebucht, vor allem von Hochzeits- und Flitterwochen-Paaren ist der hauseigene Limousinenservice, der beispielsweise ins naheliegende Sahl Hasheesh führt, wo die Farben der Natur buchstäblich explodieren und lebendig werden!

Einprägend und in positiver Erinnerung bleibt der Anblick eines gutgelaunten Tourismus Ministers. Seine Exzellenz Mohamed Hisham Abbas Zaazou erschien ganz leger in Flip Flops und kurzer Hose am Strand, um den Sportlern Glück zu wünschen. Er wollte es sich nicht nehmen lassen, selber Hand an ein Kite zu legen - natürlich nur am Trockenen. Seine Exzellenz hat auch allen Grund zu guter Laune. Ägypten befindet sich auf de m Weg der Besserungen, von Unruhen keine Spur. Es wird sich zeigen, ob die Situation stabil bleibt, es wäre dem Land zu wünschen, denn Ägypten hat wirklich wieder eine Zeit der Ruhe und des Aufschwungs verdient.




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