Prävention

PräventionGesunde Knochen mit Vitamin D
Eine repräsentative Studie des Robert Koch Instituts (RKI) im Rahmen seines Kinder- und Jugendsurveys aus dem Jahr 2007[1] hat den Vitamin D-Spiegel im Blut von 10.015 Kindern und Jugendlichen im Alter von 1-17 Jahren untersucht. Das Ergebnis zeigt: Die teilnehmenden Kinder waren im Durchschnitt in allen Altersstufen unterversorgt. Nur wenige konnten mit Hilfe des Sonnenlichts und der Nahrung ausreichend Vitamin D im Körper bilden. Eine Sonderauswertung der DONALD-Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung Dortmund (FKE)[2] untersuchte, wie viel Vitamin D Kinder über die Nahrung tatsächlich aufnehmen. Auch hier war das Ergebnis eindeutig: Rund 80 Prozent der Kinder in Deutschland nehmen zu wenig Vitamin D zu sich. Bislang war dies in Fachkreisen nur für Säuglinge bekannt, von denen man wusste, dass sie oft nicht genug Vitamin D über die Muttermilch aufnehmen und daher in den ersten Lebensmonaten Ergänzungspräparate in Form von Tabletten bekommen.


[1] Thierfelder, W. et.al: Biochemische Messparameter im Kinder- und Jugendsurvey. Bundesgesundheitsbl -Gesundheitsforsch - Gesundheitsschutz 5/6 2007, S. 767
[2] Kersting, M./Bergmann, K.: Die Kalzium- und Vitamin D-Zufuhr von Kindern, Ernährungsumschau 09/2008, S. 523-527