Im Gegensatz zu anderen Vitaminen kann das Vitamin D vom Körper selbst produziert werden. Das passiert mit Hilfe der Sonne und ihrer Strahlung auf unsere Haut, womit sich auch die Bezeichnung „Sonnenvitamin“ erklärt. Besonders wichtig ist es für Kinder. Sie brauchen nämlich für den Aufbau von Knochen und Muskeln viel Calcium, Eiweiß und Vitamin D. Da letzteres für die Aufnahme von Calcium notwenig ist, kann nur das Zusammenwirken beider für eine optimale Knochenfestigkeit sorgen. Kurzum: Ohne Vitamin D keine Knochengesundheit!
Generell gilt aber darüber hinaus, dass in jeder Alterstufe auf eine ausreichende Vitamin D-Versorgung zu achten ist. Viel Bewegung an der frischen Luft wirkt dabei wie ein Motor. Denn körperliches Training wirkt sich nachweislich positiv auf die Knochenmasse aus.
Während diese bei Kindern durch das Wachstum bedingt zunimmt, wird sie bei Erwachsenen vom 50. Lebensjahr an immer mehr abgebaut. Senioren produzieren etwa viermal weniger Vitamin D als junge Menschen. Die Folgen des Sinkens des „Sonnenvitamins“: Osteoporose oder sturzbedingte Knochenbrüche werden begünstigt. Besonders hoch ist das Risiko bei Frauen in den Wechseljahren. Es tritt ein Mangel des Hormons Östrogen auf, das die Calcium-Aufnahme in den Knochen steuert. Diese verlieren Stabilität und können vermehrt brechen.
Fazit: Mediziner raten, in allen Altersstufen auf einen gesunden Vitamin D-Spiegel zu achten. Diesen kann man durch eine einfache Blutuntersuchung ermitteln lassen. Einem möglichen Mangel lässt sich dann rechtzeitig wirkungsvoll entgegenwirken.
