Ob man eine Vitamin D-Unterversorgung hat, lässt sich durch ein einfaches Blutbild beim Hausarzt klären. Viele Menschen unterschätzen die Risiken, die von zu niedrigen Werten ausgehen können. Stellt sich beim Bluttest ein Mangel des lebenswichtigen Vitamins heraus, gilt es zu handeln. In erster Linie sollte man seine Ernährung umstellen. Auf den Speiseplan gehören fortan vor allem Vitamin D-haltige Lebensmittel wie fettreiche Fische (beispielsweise Hering, Lachs und Makrele), Innereien, Eier, Pilze sowie Milch und Milchprodukte von Butter über Joghurt bis zu Quark und Käse. Da Vitamin D ein fettlösliches Vitamin ist, enthalten fettarme Lebensmittel auch weniger Vitamin D. Also keine fettarme Milch oder Magerquark kaufen! Da die Sonne neben der Ernährung die wichtigste Vitamin D-Quelle ist, heißt es: Fernseher oder Computer ausschalten, Wohnung verlassen und hinaus ins Licht. Sonnenbestrahlung ist wichtig. Unser Körper kann mit Hilfe des Sonnenlichtes selbst Vitamin D produzieren. Ein Drittel der Haut sollte mindestens eine Viertelstunde der Sonne ausgesetzt sein. Wer diese länger genießen will, sollte unbedingt an geeigneten Hautschutz denken, an schützende Kleidung und Sonnencreme. „Künstliche Sonne“ ist alles andere als empfehlenswert. Wegen des Krebsrisikos warnen Hautärzte vor Solarien- und Sonnenbankbesuchen. Bevor man Vitamin D-Präparate einnimmt, ist ein Arztbesuch dringend angeraten. Mit Lebensmitteln und viel Sonnenlicht ist eine Überdosierung praktisch unmöglich – anders als bei Vitamin D-Präparaten!
