Advent in Tirol

Gelebte Tradition ist in Tirol nicht nur ein Schlagwort - spätestens in der Vorweihnachtszeit stehen hier Brauchtum und Tradition im Mittelpunkt - die Tradition ist greifbar! Alte Sitten und Gepflogenheiten, Riten undBräuche werden in Tirol noch gelebt und Gäste wie auch Einheimische sind dazu eingeladen, amAdvent hautnah teilzunehmen

Glühwein und Bratapfel, Krippen und Kunsthandwerk, Lebkuchen und Lichterglanz - dass es mit Riesenschritten auf Weihnachten zugeht, merkt man spätestens dann, wenn die Adventsmärkte wieder aufrüsten. In Tirol haben sich auch dieses Jahr wieder sechs Ferienorte und Gemeinden mit einem umfangreichen Vorweihnachtsprogramm zum großen Christlkindlmarkt-Hopping zusammengeschlossen.

Los geht‘s in Tirols Landeshauptstadt: Bei der Innsbrucker Bergweihnacht öffnet der erste der vier Traditionsmärkte bereits am 15. November seine Tore. Neben Kulinarik und Kunsthandwerk gibt es Karussell und Streichelzoo für die Kleinen und Liederabende und Konzerte für die Großen. Höhepunkt ist jedoch der Panorama Christkindlmarkt auf der Hungerburg, der vorweihnachtliche Atmosphäre auf „höchstem Niveau” garantiert. Mit der neuen Nordkettenbahn kommt man bequem auf 300 Meter Höhe, hat bei Glühwein und Jagertee einen traumhaften Blick auf die beleuchtete Stadt und Schnee bedeckte Berge - und kann anschließend noch auf das 2256 Meter hoch gelegene Hafelekar weiterfahren.

Im benachbarten Hall wird die Altstadt in ein Meer aus Lichtern getaucht. Auf den Fassaden erscheinen farbig projizierte Kalenderzahlen. Chöre und Bläser sorgen für musikalische Vorweihnachts-Stimmung, auf kleine Gäste warten Geschichten- und Märchenerzähler. Und natürlich können sie auf Ponys und Kamel reiten oder mit der Kinderweihnachtskutsche die mittelalterlichen Gassen erkunden.

In Lienz zeigt sich das Rathaus als überdimensionaler Adventskalender. 24 Künstler verwandeln die Fenster in individuelle Kalenderbilder. Jeden Abend um 18.30 Uhr wird ein weiteres Fenster geöffnet, das ein Kunstwerk zum Vorschein bringt.

Rattenberg, die mit 400 Einwohnern kleinste Gemeinde Österreichs, hat sich der Ursprünglichkeit verschreiben - Weihnachten, wie es früher einmal war. Traditionelle Handwerkskunst statt Kitsch und Kommerz, auf Verkaufsstände wird bewusst verzichtet. Kerzen, Fackeln und offenes Feuer ersetzen Strom und elektrisches Licht und vermitteln eine vage Vorstellung von alten Riten und Bräuchen.

Imst päsentiert sich mit einem Krippenpfad sowie einer Sonderschau im Museum, bei der über 200 restaurierte barocke Krippenfiguren zu sehen sind. In weiteren 17 Ausstellungen in Galerien, Banken und im Museum zeigen 35 Künstler ihre Werke.

Kufstein punktet mit täglicher Livemusik, Konzerten auf der Josefsburg, Stockbrotgrillen am Lagerfeuer und einer Weihnachts-Werkstube, wo man selbst basteln kann. Kindern wird mit einem „Engerlpostamt” und Kasperlevorführungen die Wartezeit aufs Christkind verkürzt.

Alle Orte sind per Bahn erreichbar.

Mehr Infos unter: www.adventintirol.at




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