Frühlingsskilauf mit Kältekammer

Die Europasportregion Zell am See - Kaprun ist ein wahres Eldorado für Wintersportfans und solche, die es werden wollen. Bestens präparierte Pisten, kulinarische Highlights und seit neuestem auch ein Ice-Camp auf 2500 m Höhe, warten darauf entdeckt zu werden

Im Salzburger Land kann man nicht nur 3000 m über den Dingen stehen, sondern auch Genüsse der ganz besonderen Art erleben. Für Ski- und Bergbegeisterte ist vor allem die Region Zell am See mit dem prachtvollen Kitzsteinhorn in der Wintersaison ein „must have”. Glitzernde Firnschneehänge garantieren bis weit in den Frühling hinein Pulverschnee staubende Hänge mit einzigartigem Alpenpanorama. 20 der modernsten Seilbahnen bringen die Gäste bis auf eine Höhe von 3029 m, von knackig steilen Abfahrten bis zu gemütlichen Familienhängen ist alles geboten was der Gast begehren könnte.

Für alle Freaks des Snowboards bieten drei Parks traumhafte Freeridehänge für Beginner bis hin zu den Pro-Ridern. Der Skipass Europa Sportregion Zell am See-Kaprun umfasst 136 Pistenkilometer mit 56 Seilbahnen und Liften vom Kitzsteinhorn über Maiskogel bis hin zur Schmittenhöhe. Und natürlich kommen auch die Langläufer oder „nur” Naturgenießer nicht zu kurz.

Ein Erlebnis ganz besonderer Art bietet eine Nacht im Iglu , welches sich auf eisigen 2500 m Höhe am Kitzsteinhorn befindet. Zwar muss man sich die eigene Schlafkältekammer nicht selber aufbauen, aber ein gut gefüllter Flachmann im Anorak kann für die Dauer der Nacht, die hier oben bei frostigen Minustemperaturen, durch aus länger als im weichen Kuschelbett im Tal dauern kann, nicht schaden.

Natürlich wartet auf die Besucher des Ice-Camps auch eine zünftige Eisbar mit allen Cocktail-Highlights und das scharfe Grill-Essen auf dem heißen Hut bringt so manches gefrorene Blut wieder zum Auftauen. Romantiker, oder jene, denen es immer noch nicht kalt genug ist, können vor dem Bett-Bibbern noch eine Sternenwanderung unternehmen - allerdings sollte die begleitende Liebe schon entsprechend „heiß” sein, damit man das Klappern der Zähne nicht zu laut hört.

Gemütlicher wird es für diejenigen, die ein Aufwärmstündchen in der Fass-Sauna oder im Jacuzzi vorziehen. Man kann sich natürlich auch in der Ice-Bar bis zum Morgengrauen mit Christians hiper Musik warm tanzen - aber irgendwann heißt es unweigerlich: Ab in die, auf Rentierfälle gebetteten, Polarschlafsäcke und die kalte Nacht im Iglu durchstehen - man gönnt sich ja sonst nichts, oder?

Wenn man dann am nächsten strahlenden Sonnenmorgen seine Skispuren auf der jungfräulichen Piste zieht, dann ist die Nacht in der Iglu-Kältekammer schnell vergessen, beziehungsweise wandelt sich wie so vieles im Nachhinein, zu einem lustigen Event - auch dank der unermüdlichen Fürsorge der Betreiber , die auch das „Unmögliche Möglich” machen. Oder es zumindest versuchen.

Wieder zurück im Tal sollte man einem der Urlaubstage unbedingt einen Ausflug zum Sonnberg unternehmen. Dort erwartet den Gast nicht nur eine herrliche Aussicht, sondern hier trifft kulinarisch Tradition auf Innovation. Lassen Sie sich einfach nur verwöhnen, entweder auf gut österreichische Art oder mit asiatischen Spezialitäten. Wem es hier so gefällt, dass er nicht mehr weg will, bitte schön, das Suiten-Hotel Sonnberg ist auch für anspruchsvolle Gäste ein außergewöhnlicher Tipp.

Bodenständig und mit viel Alpencharme präsentiert sich der Tirolerhof mitten im Zentrum der alten Bergwerksstatt Zell am See. Nach anstrengenden Pistentagen kann man hervorragend im Elements Panoram Spa im vierten Stock bei sensationellen Massagen entspannen oder auf den rund 1000 qm der Tirolerhof Aquarena bei Sauna, Dampfbad oder am Wasserbett die Seele baumeln lassen.




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