Helsinki - nordische Designhauptstadt

Helsinki light

Nähert man sich Helsinki so sticht dem Reisenden, egal ob er per Auto oder Schiff die Stadt ansteuert zunächst elegant und strahlend der Dom ins Auge, der sich kühl und pathetisch über die Stadt erhebt. Von dem vorgelagerten Senatsplatz aus sind alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß oder auch mit der Straßenbahn zu erreichen. Es empfiehlt sich mindestens 4 Tage einzuplanen um die Vielseitigkeit der Hauptstadt Finnlands zu erkunden. Starten sollte man mit dem Stadtmuseum , welche nur ein Steinwurf vom Dom entfernt ist. Hier bekommt der Besucher eine ausgezeichnete multimedial aufgearbeitete Geschichtsstunde über die Entstehung Helsinkis. Im Anschluss empfehle ich eine etwa 1,5 Stunden dauernde Stadtrundfahrt, um sich einen Gesamtüberblick über die Stadt zu verschaffen und eventuell persönliche Besichtigungsschwerpunkte festzulegen.

Wo man Geld ausgeben kann

Für Shoppinginteressierte finden sich in Helsinkis Prachtstraße der Esplanade alle gängigen Luxuslabels, und in den Nebenstraßen die Günstigeren. Im sogenannten Design-Distrikt im großen Umkreis um den Kolmikulma-Park finden sich Designerläden für Kleidung, Möbel und Haushaltswaren der renommierten Namen, alternative Label, Antiquitäten und Galerien, wie auch das Designmuseum. Und nicht vergessen: Helsinki ist „World Design Capital 2011 – WDC“!

Essen und Trinken

Nach einem Design-lastigen Tag empfiehlt sich ein Abendessen im Restaurant Savoy in der Eteläesplanadi 14 welches einen wunderbaren Blick über die Stadt erlaubt (Tipp: am besten zum Sundowner!). Es gehört zu den besten Gourmetrestaurants Finnlands, wurde 1937 vom Architekten und Designer Alvar Aalto gestaltet und befindet sich bis heute im Ursprungszustand.

Um eine neuen Tag zu beginnen und sollte man kein Frühstück im Hotel einnehmen wollen, empfiehlt sich das Café im Jugendsali an der Pohjoisesplanadi, einer großartigen Jugendstilhalle , in der ursprünglich eine Bank untergebracht war. Hier ein großer Wehmutstropfen, denn die Finnen frühstücken leider kaum und sie lassen sich in Cafés und Bars äußerst selten bedienen, was bedeutet, dass man sich in einer langen Schlange mit einem Tablett einreihen muss, um seine Speisen zu erwerben, was danach meist einen Kampf um einen Sitzplatz bedeutet. Von dort aus sollte man in Richtung Katajanokka-Halbinsel aufbrechen, wo der vergangene russische Einfluss auf die Stadt noch besonders zu spüren ist. Nicht umsonst wurde hier Gorky Park gedreht. Wer Interesse an der Fauna Finnlands hat kann daran anschließend noch mit dem Schiff auf die Zooinsel Korkeasaari übersetzen und die einheimische Tierwelt sowie einen atemberaubenden Blich auf die Stadt genießen.

Was man gesehen haben sollte

Keinesfalls fehlen sollte ein Ausflug auf die im Hafenbecken liegende Festungsinsel Suomenlinna , auf der man im Sommer wunderbar baden und entspannen kann und die zu allen Jahreszeiten zu ausgiebigen Spaziergängen einlädt. Ebenso wenig wie Ausflüge in die estländische Hauptstadt Tallin , welche mit dem Schnellboot innerhalb von 90 Minuten zu erreichen ist und wie ein Abstecher nach Porvoo , einer verträumten dörflich bis kleinstädtischen Idylle unweit von Helsinki. Sollten sie schon immer nach St. Petersburg reisen wollen, so ist auch Helsinki als Ausgangspunkt für einen dreitägigen visumsfreien Ausflug mit Schiff eine unkomplizierte und günstige Alternative zum Flug.

Wie man sich bettet

In puncto Unterkunft kann man uneingeschränkt das Hotel Kämp empfehlen, das als eines der wenigen europäischen Hotels noch den Namen Grand-Hotel verdient. Dieses 1887 eröffnete Hotel war schon immer ein Treffpunkt für Aristokraten, Politiker, Künstler und Prominente, so dass es kein Wunder ist auf den Kaiser Tenno Akihito oder die Popsängerin Madonna zu treffen. Selbst bekannte Musiker der Vergangenheit wie Jean Sibelius waren von dem Hotel inspiriert. Er komponierte hier seinen Valse triste. Das Hotel liegt im Herzen Helsinkis in einer verkehrsberuhigten Seitenstraße. Die Zimmer sind stillvoll eingerichtet, oft mit antiken Gemälden und Antiquitäten ausgestattet. Die Suiten verfügen teilweise sogar über eigene Saunen. Ein großzügiger moderner SPA-Bereich mit zehn Behandlungsräumen sowie einem geräumigen Fitnessbereich befindet sich im obersten Stockwerk mit einem Blick über die Dächer Helsinkis. Die Qualität des hoteleigenen Restaurants lässt sich mit den führenden Feinschmeckerrestaurants Finnlands messen. Nicht umsonst ist das Hotel mit mehreren internationalen Hotelpreisen bedacht worden. Das Hotel gehört zur Starwood-Collection und ist der Marke Luxury Collection zugeteilt.




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