Wellness zu Hause: So klappt´s mit der Entspannung

Soll es wirklich die Sonnenbank für daheim sein – oder ist das Solarium im Fitnessstudio die bessere Alternative? Stehen wirklich regelmäßige Saunagänge zu Hause an – oder gehört der Ausflug in die Saunalandschaft des Hallenbads zum Winterprogramm? Wer sich ein Wellnessprodukt anschaffen möchte, sollte zunächst einmal Gewissenserforschung betreiben. Nicht dass sich die Neuanschaffung als platzraubende Fehlinvestition entpuppt.

Wer sich zur Investition entschließt, sollte zunächst vom Fachmann klären lassen, ob sich der Keller oder andere Räumlichkeiten auch zur Installation eines Whirlpools oder einer Wärmekabine eignen. Zu den wichtigsten Rahmenbedingungen gehören laut TÜV SÜD: eine ebene Fläche, auf der die Anlage aufgebaut werden kann, und die richtigen elektrischen Anschlüsse inklusive Fehlerstromschutzschalter.

Installation und Inbetriebnahme der „Wellnessoase“ übernimmt am besten ein Fachbetrieb – als Laie gelangt man hier schnell an Grenzen.

Ob Whirlpool, Wärmekabine, Dampfbad, Sauna oder Solarium : Damit man sich gut in die Anwendung einfinden und langfristig Freude an der Anschaffung haben kann, sollte eine ausführliche Bedienungs- und Montageanleitung in deutscher Sprache zum Produkt gehören. Zudem sollte es konkrete Kontaktdaten für den Fall von anstehenden Wartungs- und Reparaturarbeiten geben.

Aus ihrer langjährigen Branchenerfahrung kennen die TÜV SÜD-Fachleute die typischen Schwachstellen von Wellnessprodukten. Ein „Klassiker“ beim Whirlpool sind fehlende Hygienenachweise. Bei Wärmekabinen sollte man laut TÜV SÜD insbesondere darauf achten, dass die verwendeten Hölzer nicht chemisch behandelt wurden. Bei Dampfbädern kommt es immer wieder vor, dass der Dampferzeuger zu groß oder zu klein dimensioniert ist. Entscheidende Fragen bei einer Sauna: Passen Ofen- und Raumgröße zusammen und gibt es eine vom Betrieb unabhängige Beleuchtung? Wichtiger Punkt beim Solarium: Wird umfassend über Intensität und Folgen der UV-Strahlung informiert?

Für Wellnessgeräte gilt grundsätzlich, dass alle Komponenten bruchsicher und alle Flächen und Teile für Reinigung und dauerhafte Hygiene gut zugänglich sein sollten. Ebenfalls wichtig: Für wasserführende Bauteile muss es entsprechende Nachweise des DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches) oder nach den KTW-Richtlinien (Kunststoffe im Trinkwasser) des Bundesgesundheitsamtes geben.

Orientierung bei der Auswahl von Wärmekabine, Whirlpool und anderen Wellness-Geräten bieten das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) oder das Oktagon von TÜV SÜD. Auf dem Weg zum Prüfzeichen achten die Fachleute im Labor unter anderem auf Qualität und Zertifizierung der Einzelkomponenten und bei Kabinengeräten auf die verwendeten Hölzer (keine verbotenen Tropenhölzer, keine chemische Behandlung). Auch die Montage- und Bedienungsanleitung wird untersucht. Zudem nehmen die Produktprofis die komplette Dokumentation unter die Lupe und achten beispielsweise auf Gefahrenbewertung und Materialnachweise.




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