5 goldene Regeln gegen Hautalterung

Die menschliche Haut ist die funktionellste Verpackung der Welt - sie schützt, hält die Folgen von kleinen Stürzen in Grenzen und ist zugleich sehr sensibel! Sie vermittelt eine ganze Flut von Sinneseindrücken - auf einem Quadratzentimeter Haut befinden sich ca. 6 Millionen Zellen, und mehrere Hundert Rezeptoren, die äußerst empfindlich auf Temperaturunterschiede, Schmerz, Druck und auch Berührung reagieren. Die Haut: Ein Wunder der Natur - und dennoch nicht gegen alles gewappnet

„Das Wunder Haut“ - lebendig und schön

Unsere Haut ist in der Tat die unglaublichste Verpackung in der Natur. Sie kann viel und hält viel aus. Und die Hautalterung liegt zu großen Teilen in unserer Hand: Regelmäßiger UV-Schutz - besonders im Kleinkind-Alter, ab und zu mal ein Schönheitsschlaf, ausgewogene Ernährung und Bewegung, - und Hautcremes, die die natürlichen Funktionen der Haut unterstützen, wie z.B. mit Q10, helfen dabei, die Haut lebendig und schön zu halten.

1. Schlafen für die Haut

„Schönheits-Schlaf“ wirkt tatsächlich! Schlaf fördert Stoffwechselfunktionen - was gut ist für die Haut. Andersherum kann zu wenig Schlaf kleine, lokale Entzündungsreaktionen im Körper auslösen. Und die tragen zum Altern bei. Schlafen ist somit tatsächlich „Schönheits-Schlaf“.

2. Ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung

Eine ausgewogene Ernährung ist ebenfalls wichtig - zum Beispiel mit Ballaststoffen in Vollkornbrot. Wir geben unserem Körper Nahrung - er gewinnt daraus Energie. Nicht nur unsere Muskeln brauchen Energie, sondern auch unsere Haut, damit sie so lebendig bleibt und sich regenerieren kann. Und Bewegung wie z.B. abendliche Fahrrad-Ausflüge unterstützen diesen Energieumsatz. Dr. Thomas Blatt vom Hamburger Hautforschungszentrum: „Sport und ausgewogene Ernährung fördern den Stoffwechsel insgesamt und erhöhen auch die anti-oxidative Kapazität. Das heißt, die körpereigenen Abwehrsysteme werden aktiviert und können dann einfach dem Stress besser begegnen.“

3. Vermeidung von „Freien Radikalen“

Freie Radikale sind chemische Verbindungen, die unsere Zellen schädigen, auch die Hautzellen. Aber ganz aus dem Weg gehen können wir ihnen nicht - auch nicht im Urlaub. „Freie Radikale“, so Dr. Blatt, „entstehen immer dann, wenn wir atmen. Quasi als Stoffwechselnebenprodukt, als Abfallprodukt des Stoffwechsels, das lässt sich leider nicht vermeiden.“ Ganz wichtig: Freie Radikale entstehen auch bei Rauchen von Tabak. Wer nicht raucht, tut seiner Haut was Gutes.

4. UV-Schutz

Wer einen Mittagsschlaf hält, vermeidet gleichzeitig die größte Bedrohung für unserer Haut: Die Sonne. Die macht zwar glücklich, aber es ist außerordentlich wichtig, sich gegen UV-Licht, insbesondere gegen UVA-Strahlung zu schützen, da ungefähr 80 Prozent des Hautalterns durch UVA-Strahlung verursacht wird. „Das UVA-Licht“, erläutert Dr. Blatt, „ist für den Prozess des Alterns verantwortlich, während UVB-Strahlung eher für die Bräunung der Haut verantwortlich ist. Vereinfacht gesagt: B wie Bräune, A wie Altern.“

5. Q 10 – Energietank für die Haut

Einen wesentlichen Beitrag, die Haut jung und vital zu halten, können Cremes liefern, genauer: Hautcremes , die die natürlichen Funktionen der Haut unterstützen, wie z.B. mit Q10 , helfen dabei, den Energie-Stoffwechsel der Hautzellen zu unterstützen, damit sich Haut ständig erneuern kann. „Und diese Energie“, so Dr. Blatt, „wird in den Zellen quasi produziert und eben für diesen Regenerationsprozess der Haut genutzt.“ Ein Tipp für vitale Haut kommt also tatsächlich aus der Cremedose: Q10 ist ein Molekül, das in jeder Hautzelle vorhanden ist. Und trotzdem ist es sinnvoll, ihn von außen dazu zu geben , weil er ein Wirkstoff ist, der die Energiebereitstellung fördert, die eine Haut vital und funktionsfähig bleiben lässt, damit sie sich regenerieren kann. Dr. Blatt: „Leider ist es nun so, dass mit dem Alter und in Stresssituationen wie UV-Bestrahlung dieser Q10-Gehalt in den Zellen abnimmt.

Q 10 – Ein Wirkstoff wie die Flügel einer Windmühle

Hautzellen brauchen Energie, um lebendig zu bleiben und sich zu erneuern und durch Q10 wird Energie für Zellen erst nutzbar. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Stellt man sich eine Windmühle vor, dann wäre der Wind unsere Nahrung und Q10 wären die Flügel. Die Flügel machen Windenergie nutzbar und durch Q10 können die Hautzellen die Energie der Nahrung verwenden. Auch wenn das Q10 eine körpereigene Substanz ist, kann es in unseren Hautzellen schon ab Mitte Zwanzig weniger werden - die Flügel der Windmühle erlahmen sozusagen, die Haut kriegt immer weniger Energie. Wenn Q10 von außen zugeführt wird , läuft die Windmühle wieder schneller und produziert mehr Energie.




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