Einfach makellos

Ist ein ebenmäßiger Teint ein Geschenk der Gene? Ehrlich: Nur in den aller-, allerseltensten Fällen. Die Chance liegt bei ungefähr 3 zu 4.756.899. Grob gerechnet. Vergrößerte Poren, Irritationen, rote Äderchen oder Pigmentflecken sind normal. Aber die kann man ja unsichtbar machen!

  • So wird es perfekt!
    So wird es perfekt! - ©Pixabay
  • Kaschiert perfekt: Color Correcting Concealer von Isadora
    Kaschiert perfekt: Color Correcting Concealer von Isadora - ©IsaDora
  • Für einen samtigen Teint: Natural Mousse Make-up von Lavera
    Für einen samtigen Teint: Natural Mousse Make-up von Lavera - ©Lavera
  • Fürs perfekte Finish: Natural Beauty Loser Puder von Annemarie Börlind
    Fürs perfekte Finish: Natural Beauty Loser Puder von Annemarie Börlind - ©Annemarie Börlind

Das sieht ja gut aus

Ein ebenmäßiger Teint, der die Haut schöner, jünger und frischer aussehen lässt, beeinflusst die Seele und den Körper. Denn das Wissen, dass man sich gut fühlt in seiner Haut, dass man sich attraktiv findet und sich mag, drückt sich auch in der Körperhaltung, einem Lächeln und einem strahlenden Blick aus. Und das Feel-good-and-look-good-Ritual dauert längst nicht so lang wie Sie glauben.

Step 1 nach der Reinigung mit Cleanser und Tonic: eine feuchtigkeitsspendende Pflege auftragen, die polstert die Haut auf und glättet gleichzeitig die Oberfläche.

Profi-Tipp: Etwa 4 Minuten bis zum nächsten Step warten, damit die Creme vollständig einziehen kann. Wenn nämlich noch Cremereste auf der Haut sind, verschmieren später Primer und Foundation.

Danach ist der Primer dran. Diese Produkte, die die Haut auf die Foundation vorbereiten, enthalten Silikone, die die Hautoberfläche glätten. Etwa so wie eine Spachtelmasse, die an einer Wand Löcher verschwinden lässt.

Profi-Tipp: Primer lohnt sich aber auch deshalb, weil damit das Make-up länger schön und schön und schön bleibt.

Immer noch einige Unreinheiten, Falten oder Rötungen zu sehen? Macht nichts. Es gibt ja Abdeckstifte und Concealer. Gerötete Stellen mit einem grünlichen Abdeckstift unsichtbar machen.

Profi-Tipp: Abdecktift oder Concealer sparsam auftupfen und dann leicht mit den Fingerspitzen einklopfen.

Für Augenschatten sind flüssige Concealer perfekt. Der optimale Farbton ist eine Nuance heller als die Foundation. Aber bitte nur an den Stellen auftragen, die dunkler sind als der Rest des Teints, sonst sieht es unschön aus. Concealer auftupfen und dann leicht mit der Spitze des Mittelfingers einklopfen. Warum mit dem Mittelfinger? Mit dem klopft man sanfter als mit anderen Fingerspitzen – und darüber freut sich die Haut.

Profi-Tipp: Sehr auffällige Augenringe lässt man am besten mit einem Concealer in einem bläulichen Unterton verschwinden.

Jetzt kommt die Foundation. Welche Farbe? Natürlich nicht irgendeine, sondern die perfekt. Welche das ist, probiert man am besten an einer Stelle des Halses aus. Besonders geeignet ist zum Beispiel eine Stelle seitlich am Hals oder seitlich unter dem Kinn. Wenn man den Unterschied von Make-up und normaler Hautfarbe NICHT sieht, ist der Farbton perfekt. Produkte mit lichtreflektierenden Partikeln sorgen für einen besonders schmeichelnden Effekt. Wer eine empfindliche Haut hat, benutzt am besten Mineral-Make-up, das Unebenmäßigkeiten abdeckt, aber kein Öl, kein Parfum und keine Konservierungsstoffe enthält und deshalb sehr hautschonend ist. Fürs Auftragen ist ein Schwämmchen oder ein Pinsel ideal – so vermeidet man unschöne Übergänge. Visagisten beginnen in der Mitte und verstreichen die Foundation dann nach außen und nach unten bis zum Kinn. Bitte unbedingt nur eine kleine Menge nehmen. Es sei denn, Sie möchten, dass Ihr Gesicht wie eine Maske wirkt … Wenn es zu wenig sein sollte, können Sie immer noch nachbessern.

Profi-Tipp: Zum Schluss das Make-up noch mal leicht mit den Fingerspitzen einklopfen, das lässt große Poren verschwinden.

Was fehlt noch? Der Puder! Aber erst benutzen, wenn die Foundation knapp eine Minute eingezogen ist. Der ideale Farbton entspricht exakt dem der Foundation. Die erste Wahl ist loser Puder, weil er besonders fein ist. Für unterwegs ist Kompaktpuder okay. Praktisch sind aber auch Blotting Paper, die den Glanz nehmen. Bei reiferer oder sehr trockener Haut am besten nur einen Hauch Puder verwenden und nur auf die T-Zone auftragen, dann setzt er sich nicht in den Fältchen ab.

Profi-Tipp: Puder immer nur von oben nach unten auftragen, egal ob mit dem Pinsel oder einer Quaste. Denn wenn man von unten nach oben streicht, stellen sich die feinen Härchen auf und der Teint wirkt gräulich…




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