Trockene Fußhaut muss nicht sein

Was die Haut austrocknet

Über die Hautoberfläche verdunstet Wasser aus den tieferen Hautschichten. Wenn mehr Wasser verdunstet als der Haut wieder zugeführt wird, trocknet sie aus. Besonders stark wirkt sich die Neigung zu trockener Haut an den Füßen aus. Die Fußsohlen besitzen keine Talgdrüsen, die die Haut mit Lipiden versorgen, die regulierend auf den Wasserhaushalt wirken, deshalb ist die Fußhaut besonders anfällig. Begünstigt wird die Austrocknung der Haut durch verschiedene Faktoren wie z. B. zunehmendes Lebensalter und Erkrankungen wie Diabetes mellitus.

Pflege mit Feuchtigkeit und Lipiden

Trockener Haut fehlen Feuchtigkeit und Lipide, die ihr durch Fußpflegeprodukte wie den wertvollen GEHWOL-Cremes wieder zugeführt werden müssen. Natürliche Feuchthaltefaktoren wie Harnstoff verbessern die Fähigkeit der Haut, Wasser an sich zu binden. Hautfette schützen die Haut nach außen, indem sie die Hornzellen in den obersten Hautschichten wie Mörtel gegeneinander abdichten. Nur wenn diese Barriere nach außen intakt ist, ist die Fußhaut vor übermäßigen Wasserverlusten, dem Eindringen von Bakterien, Viren, Pilzen und Schadstoffen geschützt und den täglichen Belastungen gewachsen.

Das A bis Z der Pflege für trockene Fußhaut

Allantoin: Allantoin ist ein Inhaltsstoff der Rosskastanie. In vielen Fußpflegeprodukten wie zum Beispiel GEHWOL entfaltet das ausgezeichnet hautverträgliche Allantoin seine hautglättenden Eigenschaften, wirkt beruhigend und fördert die Regeneration der Haut.

Aloe Vera: Aloe Vera hilft der Haut, Feuchtigkeit zu binden und zu speichern, und bewahrt sie so vor Austrocknung. Gleichzeitig lindert ein besonderer Inhaltsstoff, Magnesiumlaktat, das Spannungsgefühl bei sehr stark ausgetrockneter Haut.

Avocadoöl: Avocadoöl enthält einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Es ist besonders mild, zieht schnell in die Haut ein und führt ihr fehlende Lipide wieder zu. So schützt Avocadoöl die Haut vor übermäßiger Verdunstung und glättet sie.

Barriere: Gesunde Haut verfügt über eine natürliche Barriere nach außen und ist so vor Infektionen und Schadstoffen geschützt. Fußhaut, die nicht genug mit Feuchtigkeit und Lipiden versorgt ist, verliert diesen Schutz. Deshalb ist es wichtig, die trockene Haut täglich mit reichhaltigen Cremes zu pflegen.

Beine: Auch die Beine können von trockener Haut geplagt sein. Eine leichte Massage lässt die pflegenden Wirkstoffe schneller einziehen und kräftigt die Venen. Die Creme erfrischt angenehm, auch Beinbeschwerden während der Schwangerschaft werden gelindert.

Ceramide: Ceramide sind natürliche Bestandteile der Oberhaut (Epidermis) und stellen in der Hornschicht den Hauptbestandteil des zwischen den Zellen liegenden Hornzellkitts dar. Dieser ist wesentlich für die Barrierefunktion der Haut, verbessert die Wasserversorgung (Hydratation) der Hornschicht und verringert die ständige Verdunstung von Feuchtigkeit.

Diabetikerhaut: Die Haut von Diabetikern neigt besonders zu Trockenheit und bedarf deshalb intensiver Pflege. Sie sollte nicht mit austrocknenden Seifen und nicht zu lange und zu warm gewaschen werden. Anschließend sanft und vorsichtig abtrocknen, damit es nicht zu Einrissen in der Haut kommt, durch die Infektionskeime leicht eindringen können. Zur täglichen Pflege der Fußhaut sind Cremes mit dem Feuchthaltefaktor Harnstoff ideal. Sie wurde auf Diabetikerhaut getestet und ist hervorragend für ihre Pflege geeignet.

Elastizität: Bei trockener Fußhaut besteht häufig ein Spannungsgefühl. Die nötige Elastizität gewinnt sie durch die Zufuhr von Feuchtigkeit und Lipiden wieder.

Fußbad: Vor der Pflege mit einer feuchtigkeitspendenden Fußcreme wirkt ein porentief reinigendes Fußbad angenehm und erfrischend. Auch harte Hornhaut wird dabei aufgeweicht und ist anschließend wieder geschmeidig und widerstandsfähig. Im Winter wärmt ein Fußbad kalte Füße wieder auf. Tipp: Anschließend zum Beispiel mit GEHWOL Wärme-Balsam eincremen, das verstärkt den Effekt.

Fußpilz: Trockene Fußhaut wird leicht spröde und rissig. Dadurch ist sie anfälliger für eine Infektion mit Fußpilz. Die regelmäßige Pflege mit Fußpflegecremes stärkt die Fußhaut und schützt die Füße vor einer Fußpilzinfektion.

Glycerin: Glycerin bindet Wasser in der Haut und macht sie so elastisch. Zusammen mit Harnstoff (Urea) sorgt es für die Stabilisierung der Hautfeuchtigkeit. Auch für die Stabilität der Hautzellenwände ist Glycerin unentbehrlich.

Hautalterung: Mit dem Alter der Haut nimmt auch ihre Trockenheit zu. Mit einem gesunden Lebenswandel kann man die Hautalterung jedoch etwas hinauszögern. Dagegen schaden Faktoren wie falsche Ernährung, Rauchen, Schlafmangel und übermäßiger Stress der Haut und lassen sie schneller altern.

Hornhaut: Hornhaut an den Füßen ist völlig normal und dient dem Schutz nach außen. Sie bildet sich auch nach dem Abtrag z. B. mit einem Hornhaut-Schwamm wieder aus. Ist die Hornhaut jedoch nicht mehr weich und elastisch, sondern verdickt, trocken und rissig, kann sie ihre Schutzfunktion nicht mehr erfüllen. Auch für das Auge ist das kein schöner Anblick mehr. Jetzt hilft eine Intensivkur: Neben einem Besuch beim Fußspezialisten, der die verdickte Hornhaut fachgerecht entfernt, sollten Sie ihrer Fußhaut tägliche Pflege gönnen. Bei rissiger Haut hilft u. a. GEHWOL med Schrunden-Salbe.

Juckreiz: Bei trockener Fußhaut kann es leicht zu Juckreiz kommen. Er verschwindet jedoch wieder, sobald der Feuchtigkeitshaushalt der Haut mit geeigneten Fußpflegepräparaten wieder ausgeglichen wird. Juckreiz an den Füßen, insbesondere zwischen den Zehen, kann allerdings auch ein Hinweis auf eine Fußpilzinfektion sein. Hier helfen spezielle Medikamente.

Kamille: Trockene Fußhaut ist anfälliger für Infektionen, Reizungen und Rötungen. Der Kamillenwirkstoff Bisabolol hilft hier mit seiner entzündungshemmenden und heilungsfördernden Wirkung. Gleichzeitig ist das wohltuende Bisabolol ausgezeichnet hautverträglich.

Lanolin: Das Wollwachs Lanolin ist dem körpereigenen Hautfett sehr ähnlich und enthält Provitamin D. Es reguliert den Wasserhaushalt der Haut und beschleunigt die Wundheilung. Lanolin ist in verschiedenen GEHWOL-Präparaten enthalten.

Lipide: Lipide sind Fette und fettähnliche Substanzen. In der Hornschicht befinden sich Lipide zwischen den Hornzellen. Diese Lipide, die von den Zellen der Basalmembran der Epidermis produziert werden, schützen die Haut vor der Austrocknung und halten sie glatt und geschmeidig.

Massage: Die massierenden Bewegungen beleben müde Beine und Füße und regen den Kreislauf an. Gleichzeitig dringen die wertvollen Inhaltsstoffe von Pflegecremes noch leichter in die Haut ein, spenden Feuchtigkeit und machen sie so wieder weich und elastisch.

Medizinische Seife: Ein mild desinfizierender Wirkstoff, der bereits seit Jahrtausenden erfolgreich bei entzündlichen Hautkrankheiten eingesetzt wird. Medizinische Seife fördert die Wundheilung, schützt vor Infektionen, erweicht die Hornschicht und entfaltet ihre positiven Eigenschaften.

Natürliche Inhaltsstoffe: Bereits seit der Firmengründung sind Naturstoffe die Basis aller hochwirksamen GEHWOL-Präparate. Diese Tradition steht für Qualität und Reinheit der Produkte, auf die Sie sich verlassen können.

Öl: Natürliche Öle sind aufgrund ihrer vielfältigen Wirkungen Bestandteile vieler Fußcremes. Ätherische Öle z. B. aus Rosmarin und Bergkiefer fördern die Durchblutung und wirken leicht desinfizierend, so dass sie die Fußhaut vor einer Pilzinfektion schützen. Jojobaöl, Sanddornöl und Avocadoöl ziehen besonders schnell in die Haut ein und halten sie glatt und geschmeidig.

Panthenol: Das Hautvitamin Panthenol (Provitamin B5) beschleunigt das Zellwachstum und fördert so die Heilung.

Rückfettung: Reinigungsprodukte, die alkalische Seifen enthalten, können die Haut stark entfetten. Besser eignen sich rückfettende Reinigungspräparate, die vor einer Austrocknung der Haut schützen. Tipp: Nicht zu lange und zu heiß waschen, da dadurch Fette und feuchtigkeitsbindende Stoffe gelöst und weggespült werden.

Schrunden: Schrunden sind Einrisse in der Haut, die dann leicht entstehen, wenn die Hornhaut verdickt und sehr trocken ist. Hier ist ein Besuch beim Fußpfleger oder Podologen ratsam, der die überschüssige Hornhaut fachgereicht entfernt. Ideal zur Pflege der zu Schrunden neigenden Haut ist eine Schrunden-Salbe. Das fetthaltige Pflegeprodukt mit Lanolin und hornhauterweichender medizinischer Seife, aktiviertem Zinkoxid, Bisabolol und Panthenol beruhigt die Haut, normalisiert das Hautbild, erhöht das Feuchthaltevermögen der Haut und macht sie wieder geschmeidig und widerstandsfähig.

Talgdrüsen: Auf dem Fußrücken befinden sich weniger Talgdrüsen als an anderen Hautstellen des Körpers. Die Fußsohlen besitzen gar keine Talgdrüsen, die die Haut mit Lipiden versorgen könnten. Deshalb wird die Fußhaut so leicht trocken. Pflegende Cremes helfen.

Urea (Harnstoff): Wegen seiner besonderen Fähigkeit, Wasser in der Haut zu binden, wird Urea häufig und mit großem Erfolg in medizinischen und kosmetischen Präparaten eingesetzt. Dieser körpereigene und hautfreundliche Wirkstoff wirkt antibakteriell, lindert Juckreiz und weicht harte Hornhaut auf. Bei der Pflege verhilft Urea der Haut zu einem ausgeglichenen Feuchtigkeitshaushalt.

Winter: In der kalten Jahreszeit leiden besonders viele Menschen unter trockener Fußhaut, da die Füße fast die ganze Zeit in dicken und festen Schuhen versteckt werden und durch die Temperaturwechsel zwischen drinnen und draußen strapaziert werden. GEHWOL Wärme-Balsam spendet nicht nur Lipide und Feuchtigkeit, die die Füße vor der Austrocknung bewahren, es wärmt die kalten Füße gleichzeitig auf. Diese wärmende Wirkung kann man verstärken, indem man seinen Füßen vorher ein entspannendes GEHWOL Fußbad gönnt.

Zuckerkrankheit: Menschen mit der so genannten Zuckerkrankheit leiden besonders stark unter trockener Fußhaut -> siehe Diabetikerhaut.




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