Abnehmen ohne Heißhunger

Wer vor den Oster-Feiertagen noch ein paar Pfunde verlieren möchte, muss nicht unbedingt hungern. Marianne Rudischer, Ernährungsmedizinische Beraterin bei der BARMER GEK, verrät ein paar einfache Tipps, mit denen das Abnehmen leichter fällt – und das Essen trotzdem noch schmeckt

Kleine Zwischenmahlzeiten verhindern Heißhungerattacken

Eine klare Brühe, ein Salatteller, ein Glas Mineralwasser oder Tomatensaft
vor der Hauptmahlzeit wirken als „Essbremse“. Den gleichen Effekt hat
frisches Gemüse: Große Hungergefühle können durch eine Tomate oder
Möhre, ein Stück Gurke, Paprika oder Kohlrabi zwischendurch verringert
werden.

Fett sparen

Eine Portion Streichwurst (etwa 30 Gramm) enthält je nach Sorte zwischen
fünf und 12 Gramm Fett. „Das entspricht einem halben bis einem Esslöffel“,
erklärt Rudischer. „Alternativ kann man auf gekochten Schinken ohne Fettrand und Aspikwaren zurückgreifen.“ Auch Schweinefleisch ist nicht tabu: Filet, Steak und Schnitzel ohne Panade haben am wenigsten Fett. „Wer Lust auf Pommes hat, sollte sie zu Hause im Backofen und nicht in der Friteuse zubereiten“, rät Rudischer.

Gemüse dünsten

In überbackenem Gemüse versteckt sich viel Fett. Bei der Zubereitung ist
es besser, das Gemüse in wenig Flüssigkeit zu dünsten. Besonders lecker
ist gegrilltes Gemüse - im Winter kann man dafür auch gut einen Tischgrill
einsetzen.

Mengen nicht mit dem Auge abschätzen

„Auf das Augenmaß ist kein Verlass“, meint Rudischer. „Beim Kochen
sollte man Fett daher lieber mit einem Löffel abmessen. Als Faustregel für
Salate gilt: Nicht mehr als einen Esslöffel Sonnenblumen- oder Maiskeimöl
verwenden.“

Überlisten Sie sich selbst

„Kleine Tricks helfen beim Abnehmen“, sagt Rudischer. „Wer sein Essen beispielsweise auf einem kleinen Teller anrichtet, hat das Gefühl, mehr vor sich zu haben. Außerdem hilfreich: Immer nur im Sitzen essen. Im Gehen oder Stehen wird mehr geschlungen als gegessen.“ Beim Abendessen wird man auch satt, wenn man die Brotscheiben dicker, Wurst und Käse dagegen
dünn schneidet und das Brot zusätzlich mit Tomaten- oder Gurkenscheiben
belegt. Auch auf einen Nachtisch muss nicht verzichtet werden, wenn er
richtig zubereitet wird. Für Quarkspeisen sollte man mageren Quark und wenig Zucker verwenden, zusätzlich mit dem Saft der Früchte süßen. „Auch
bei Getränken gibt es Alternativen zu solchen mit einem hohen Zuckergehalt:
Wasser, ungesüßte Tees oder selbst gemixte Fruchtsaftschorlen ‚sparen’ Zuckerkalorien“, ergänzt Rudischer.

Bewährte Helfer

Weizenkleie-Produkte, wie beispielsweise vom Weizenkeim-Pionier Dr. Grandel, sind seit vielen jahren bewährte Helfer bei Diäten, denn sie bringen die Verdauung in Schwung. Ob zur Entschlackung, zur Ergänzung bei Diäten oder zur Förderung der Darmgesundheit, Ballaststoffe tragen zu Gesundheit und Wohlbefinden bei.




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