Cholesterinspiegel positiv beeinflussen

Er lebte von 1859 - 1936, hieß Adolf Just und gilt noch heute als Pionier der Naturheilkunde und Entdecker der Heilerde. Er setzte schon damals auf eine gesunde, eigen­verantwortliche Lebensweise im Einklang mit der Natur.

Herz- und Kreislauferkrankungen stehen heute an der Spitze der Todesursachen in Deutschland und den meisten anderen Industrieländern. Als ein wesentlicher Risikofaktor gilt neben Bluthochdruck, Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und Stress insbesondere ein erhöhter Cholesterinwert. Ein dauerhaft zu hoher Cholesterinwert im Blut bleibt nicht ohne Folgen, da er zu schädigenden Ablagerungen an den Blutgefäßen führt - ein Prozess, der als Arterienverkalkung (Arteriosklerose) bezeichnet wird.

Erhöhte Cholesterinwerte können auftreten, wenn einerseits das Gleichgewicht zwischen der körpereigenen Cholesterinbildung und der Cholesterinaufnahme aus der Nahrung und andererseits der Cholesterinverbrauch und -abbau gestört sind. Ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung von zu hohen Cholesterinwerten und deren Spätfolgen ist daher eine ausgewogene, kalorien- und fettreduzierte Ernährung. Aber auch durch regelmäßige und ausreichende Bewegung kann der Fettstoffwechsel positiv beein?usst werden, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.

Gesunde Ernährung an erster Stelle

Am besten geht man gegen zu hohe Cholesterinwerte bereits in der Küche vor, da ein Teil des Blutcholesterinspiegels aus der Nahrung stammt. Durch ausgewogene, kalo­rien- und fettreduzierte Ernährung werden zu hohe Blutfettwerte gesenkt und zugleich Übergewicht abgebaut. Lebensmittel mit hohem Cholesteringehalt sollten vermieden, der allgemeine Fettverzehr gesenkt und auf Fette mit hohen Anteilen an mehrfach un­gesättigten Fettsäuren zurückgegriffen werden:

Auf „gute“ Fette setzen

Pflanzliche Fette wie Oliven- oder Rapsöl enthalten ungesät­tigte Fettsäuren, die cholesterinsenkend wirken. Tierische Fette wie Butter und Schmalz enthalten da­gegen viel Cho­lesterin. Eine Ausnahme bildet fetter Fisch wie Lachs oder Hering: Er enthält gesunde Omega-3-Fettsäuren. Ein Tipp: Je flüssiger das Fett, desto gesünder ist es auch meistens.

Weniger Fett

Laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernäh­rung sollten wir maximal 60 bis 80 Gramm Fett pro Tag zu uns nehmen. Meistens liegen wir darüber. Deshalb: Tierische durch pflanzliche Fette ersetzen, fettarme Milchprodukte be­vorzugen. Bei Fleisch magere Sorten wählen, das Fett ab­tropfen las­sen und Fettränder entfernen. Auch Dämpfen, Dünsten und in beschichteten Pfannen braten sind fettarme Zu­bereitungsmethoden.

Mehr Ballaststoffe

Diese Pflanzenbestandteile quellen auf und fördern so die Verdauung. Insbesondere wasserlösliche Ballast­stoffe kön­nen Gallensäuren binden und diese anschlie­ßend über den Stuhl ausscheiden. Empfehlenswert sind Vollkornbrot, Ge­müse und Obst.

Übergewicht reduzieren

Übergewicht gilt als ein Risikofaktor für Bluthoch­druck und geht oft mit einem er­höhten Cholesterin­spiegel einher. Eine ausgewogene, kalorienreduzierte Ernährung sowie Bewegung helfen, Übergewicht zu reduzieren und vorzubeugen.

Ausreichend Bewegung

Ob ein strammer Spaziergang oder regelmäßiges Cardi­otraining - Bewegung kann den Fettstoffwechsel entscheidend beeinflussen. Wer Sport treibt, senkt nachweislich sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkran­kungen. Ideal sind mehrmals pro Woche etwa 30 Mi­nuten Ausdauersport wie Walken, Schwimmen oder Radfahren. Aber auch im Alltag lassen sich Bewe­gungseinheiten einbauen: Treppe statt Lift, Fahrrad statt Auto, Fuß­marsch statt Busfahrt.

Entspannung

Stress begünstigt die Bildung des Cholesterins. Des­halb: Gönnen Sie sich regelmäßige Pausen, achten Sie auf ausreichend Schlaf. Entspannungs-Techniken wie Yoga oder autogenes Training helfen, Stress abzu­bauen.

Cholesterin - ein Überblick über eine lebenswichtige Substanz

Cholesterin hat mit seinem Image zu kämpfen. Dabei könnten wir ohne Cholesterin, das auch als Cholesterol bezeichnet wird, gar nicht leben. Die fettähnliche Substanz ist Bestandteil jeder Zelle und außerdem Ausgangsstoff zur Bildung von Gallensäuren, Vitamin D sowie von verschiedenen Hormonen. Unser Körper stellt genügend Cho­lesterin in der Leber her, um den Bedarf zu decken. Zusätzlich nehmen wir mit der Nahrung Cholesterin auf, nämlich aus tierischen Lebensmitteln wie Wurst oder Butter.

Der Fett- und Cholesterintransport im Körper

Da Cholesterin als fettartige Substanz primär im Blut nicht löslich ist, braucht es eine Transportmöglichkeit, um von der Leber über das Blut zu den einzelnen Zellen zu ge­langen. Die Lösung: In der Leber wird das Cholesterin in Eiweißhüllen verpackt. Diese Eiweiß-Fett-Verbindungen nennt man Lipoproteine. Sie sind wasserlöslich und können im Blut zirkulieren. So verpackt kann das Cholesterin auf seine Reise hin zu den Zel­len gehen. Im Blut gibt es zwei wichtige Lipoprotein-Varianten: LDL (Low-Density-Lipoproteins) und HDL (High-Density Lipoproteins):

LDL transportiert Cholesterin von der Leber zu den Körperzellen. Ist das Cholesterin­angebot aber zu groß, so dass es von der Zelle nicht mehr aufgenommen werden kann, lagert es sich an den Gefäßwänden als Plaques ab. Das Gefäß kann langsam ver­engen, die Gefäßwand verhärten oder sogar verkalken. Diese Arterienverkalkung (Ar­teriosklerose) gilt als größter Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, da die Organe schlechter mit Blut und damit mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Außerdem können sich Plaques lösen und ein Gefäß teilweise oder vollständig ver­schließen. Die Folge: das unterversorgte Gewebe stirbt ab.

HDL dagegen transportiert überschüssiges Cholesterin von den Zellen und dem Blut zurück zur Leber. Sogar an den Gefäßwänden abgelagertes Cholesterin kann durch HDL gelöst und so Gefäßverkalkung entgegenwirken.

Der Gesamt-Cholesterin-Wert im Blut ist alleine noch nicht aussagekräftig, sondern das Verhältnis von LDL und HDL ist auch von Bedeutung. Günstig wirkt sich eine niedrige LDL-Konzentration bei gleichzeitig möglichst hoher HDL-Konzentration im Blut aus. Aus diesem Grund nennt man HDL auch das „gute“ Cholesterin, während das LDL als das „schlechte“ Cholesterin bezeichnet wird.

Eine weitere mit dem Cholesterin verwandte Form von Blutfetten sind die Triglyce­ride, auch Neutralfette genannt. Diese spielen eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel. Sie werden ebenfalls wie Cholesterin über die Nahrung aufgenommen und können ein weiteres Risiko bei der Entstehung von Arteriosklerose darstellen.

Der Körper warnt uns nicht bei einem erhöhten Cholesterinspiegel

Der An- und Abtransport von Cholesterin zu und von den Zellen ist geregelt. Proble­matisch wird es, wenn wir einen dauerhaft erhöhten Cholesterinspiegel haben. Dafür gibt es verschiedene Ursachen: In vielen Fällen sind erhöhte Cholesterinwerte auf die Ernährung, also die vermehrte Zufuhr von cholesterinreichen Lebensmitteln, zurückzu­führen. Weiterhin können Schilddrüsen­unterfunktion, schlecht eingestellte Zucker­krankheit, chronische Lebererkrankungen oder die genetische Disposition die Ursache sein. Zusätzlich erhöhen Faktoren wie Rauchen, Übergewicht, Diabetes mellitus und hoher Blutdruck das Risiko für eine Arterienverkalkung. Deshalb wird empfohlen, sich zur Beurteilung der Cholesterinwerte und weiterer Risi­kofaktoren ärztlich untersuchen zu lassen und sich so ein Bild über den individuellen Gesundheitszustand zu machen.

Luvos-Heilerde mikrofein

Als natürliches Heilmittel kann beispielsweise Luvos-Heilerde mikro­fein ohne Neben­wir­kungen eine gesunde Lebensweise optimal fördern. Sie kann den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen, in­dem sie Cho­lesterin, Fette und Schadstoffe direkt aus der Nahrung bindet und deren Aufnahme ins Blut ver­ringert.




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