Ernährungsmythen: Hätten Sie’s gewusst?

Gerade zum Thema Ernährung kursieren viele Mythen und Halbwahrheiten. Wir sind keine Ernährungsexperten, aber wir haben einigen Mythen auf den „Zahn gefühlt“!

Kaffee entwässert. Tatsächlich hat das enthaltene Koffein einen harntreibenden Effekt – allerdings ist dieser nur vorübergehend und bei regelmäßigem Kaffeekonsum weniger stark ausgeprägt. Der Flüssigkeitshaushalt ist bereits innerhalb weniger Stunden wieder im Gleichgewicht. Wer also glaubt, mit viel Kaffee schnell mal ein Pfund Gewicht zu verlieren, sollte die Hände davon lassen. Ihre Zähne werden es Ihnen danken, denn die im Kaffee enthaltene Säure schadet dem Zahnschmelz.

Joghurt, Quark, Buttermilch – Hauptsache: light. Vorsicht: Wer glaubt, mit dem Griff nach der Light-Variante automatisch etwas für die schlanke Linie zu tun, kann schnell danebenliegen. Light bedeutet in der Regel, dass der Zucker- oder Fettgehalt reduziert ist, selten beides. Um aber z. B. den fehlenden Geschmacksträger Fett auszugleichen, wird oft „nachgewürzt“. Die Folge: Der Light-Joghurt enthält zwar weniger oder kein Fett, aber dafür umso mehr Zucker. Kalorientechnisch gesehen, ein Nullsummenspiel.

Je dunkler die Schokolade, umso weniger Kalorien: Ist leider ebenfalls nicht ganz korrekt. Eine Tafel Schokolade enthält etwa 520 Kalorien – egal ob hell, dunkel oder weiß. Lediglich der Heißhunger wird von einer Zartbitterschokolade schneller gestillt. Außerdem enthält sie wegen des höheren Kakaoanteils mehr wertvolle Pflanzeninhaltsstoffe wie Flavonoide, die vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen sollen. Den Zähnen ist es übrigens auch egal, ob hell oder dunkel. Sie interessieren sich nur für den Zucker, die Ursache für Karies.

Butter oder Margarine? An dieser Frage scheiden sich die Geister. Eine allgemeine Aussage, welches Streichfett gesünder ist, gibt es nicht. Der Fett- und Kaloriengehalt ist beinahe gleich, allerdings enthält Butter mehr gesättigte Fettsäuren, welche den Cholesterinwert im Blut steigern können. Dagegen können bei der Härtung der ungesättigten Pflanzenfette, die zur Herstellung von Margarine verwendet werden, sogenannte Transfettsäuren entstehen, welche die Blutfettwerte ebenfalls negativ beeinflussen können. Die Entscheidung für Butter oder Margarine ist daher eher Geschmackssache als eine Frage der Gesundheit.

Je mehr Obst, umso besser. Um den Hunger zwischendurch zu stillen, ist der Griff zum Obst schnell und effektiv. Egal ob Apfel, Orange oder Birne – in der Regel ist der Kaloriengehalt überschaubar, und der Körper wird so mit wichtigen Vitaminen versorgt. Allerdings sollten Sie Ihren Zähnen gelegentlich eine Pause gönnen, denn die andauernde Säureattacke mag der Zahnschmelz gar nicht.

Brauner Zucker ist gesünder als weißer Zucker. Leider nein. Zwar gibt es geringfügige chemische Unterschiede, aber die Annahme, dass brauner Zucker der bessere ist, ist ein Mythos. Ihre Zähne unterscheiden ebenfalls nicht. Zucker, egal in welcher Farbe und Form, ist noch immer der Auslöser für Karies.




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