Fasten: Wichtige Tipps aus medizinischer Sicht

Am ersten März begann nicht nur für viele Gläubige die 40-tägige Fastenzeit bis Ostern. Zeit sich inspirieren zu lassen und sich und seinem Körper etwas Gutes zu tun. Denn alle Weltreligionen, nicht nur das Christentum, kennen das Fasten und seine Vorzüge für das seelische Wohlbefinden

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Fasten: Hippokrates wußte schon warum und wie

„Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile seine Weh eher durch Fasten als durch Arznei.“ Diese Empfehlung wurde vor beinahe 2400 Jahren von Hippokrates (460-370 v.Ch.) ausgesprochen und hat bis heute nichts an Gültigkeit eingebüßt. Ganz im Gegenteil!

Was aber sagt die Medizin dazu? Ist Fasten gesund, und wenn ja unter welchen Bedingungen? Prof. Curt Diehm, Ärztlicher Direktor der Max Grundig Klinik hat eine eindeutige Antwort darauf: „Während ich von Diäten in aller Regel abrate, wirken sich bestimmte Formen des Fastens nachweisbar positiv auf den Körper aus.“ Und die Zeit vor Ostern ist besonders dafür geeignet. Nach der langen Winterzeit, oft mit wenig Bewegung und reiches Essen ist das Fasten eine Wohltat für den Körper und die Seele, die sich vom alten Ballast befreien können.

Experten-Tipps zum Fasten über einen längeren Zeitraum

  • Darmreinigung ja, aber nicht täglich!
  • Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von täglich 2,5 bis 3 Litern ist essentiell
  • Über Tee, Fruchtsäfte, Gemüsebrühe und Honig (30g) werden elementare Stoffe aufgenommen
  • Konsequentes Fasten sollte maximal 60 Tage dauern, Heilfastenkuren zwei bis maximal 8 Wochen
  • starke Belastung durch Sport und Arbeit vermeiden

Fasten-light

Mediziner empfehlen oft eine weichere Form des Fastens, vor allem wenn Ziel die Gewichtsreduzierung ist. Und so könnte es aussehen:

  • Beim sogenannten Intervallfasten wird auf eine Mahlzeit pro Woche, besser noch auf Nahrungsaufnahme an einem Tag pro Woche verzichtet. Bei dieser Methode lassen sich langfristig die besten Ergebnisse erzielen.
  • Verzicht auf rotes Fleisch an mehreren Festgelegten Tage pro Woche
  • Verzicht auf Kohlenhydrate nach 17 Uhr
  • „Dinner cancelling“, also Verzicht auf das Abendessen

Forscher konnten nachweisen, dass die Intervalle zwischen den Mahlzeiten, eine wichtigere Rolle spielen, als langes Fasten. Bereits eine 24-stündige Esspause kann das Herzinfarktrisiko reduzieren. Beim 8/16 Fasten sollten 8 Stunden vor der nächsten Nahrungsaufnahme vergehen, während in den restlichen 16 Stunden außer Flüssigkeit nichts zu sich genommen wird. Diese ist die beste Methode Gewicht zu verlieren und die neue Linie beizubehalten.




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