Gesundheitsbewusster Grillspaß mit Fisch und Meeresfrüchte

Die Wintermonate mit ihren langen Abenden, dem meist opulenten Weihnachtsfest, aber auch Karneval und Osterzeit sorgen fast immer dafür, dass es mit uns bergauf geht - auf der Waage nämlich. Wenig Bewegung und kalorienreiches Essen lassen die Figur schnell ausser Rand und Band geraten. Variieren Sie Ihr Essen zur Abwechslung mit frischem und leckerem Seafood vom Grill. Das schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch noch gesund, denn Lachs & Co. liefern nicht nur jede Menge wertvolle Fettsäuren sowie lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente - richtig zubereitet schmecken sie auch Kindern ausgesprochen köstlich und verhindern ernährungsbedingtes Übergewicht. Die eindeutigen Favoriten hier zu Lande: Seelachs, Lachs, Hering, und Kabeljau. Ernährungswissenschaftlich gesehen treffen wir damit eine hervorragende Wahl. Alle Arten stammen aus dem Meer und sind daher besonders reich an Nährstoffen, die einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden leisten.

Gut drauf mit Fisch

Jüngste Untersuchungen haben gezeigt, dass Fisch nicht nur der Gesundheit auf die Sprünge hilft, sondern außerdem die Stimmung hebt: Er trägt nämlich dazu bei, dass der Körper Serotonin erzeugt - und das gilt als Gute-Laune-Hormon par excellence. Vielleicht ist der aufmunternde Effekt aber auch darauf zurückzuführen, dass eine schöne Fischmahlzeit immer ein kleines bisschen Luxus in den Alltag bringt. Und: bei lecker zubereiteten Gerichten greifen auch Kinder freudig zu.

Zwar ist bis heute nicht abschließend geklärt, welches Potenzial noch im Seafood steckt, doch steht außer Zweifel, dass regelmäßiger Genuss das körperliche und geistige Wohlbefinden verbessert. Um eine ausreichende Versorgung mit den gesundheitsförderlichen Eigenschaften zu garantieren, empfehlen Ernährungswissenschaftler einen Verzehr von ca. 600 bis 700 g Fisch pro Woche.

Reich an wertvollen Fettsäuren: Lachs aus Aquakultur

Die Meeresbewohner gliedern sich in Fettfische wie Lachs, Hering und Makrele, mittelfette Fische wie Forelle und Rotbarsch sowie Magerfische wie Kabeljau und Schellfisch. Die gute Nachricht: Auch kleine und große Schlemmer, die auf ihre Figur achten müssen, brauchen die fetten Arten nicht zu meiden. Schließlich ist Fett keineswegs gleich Fett. Man unterscheidet vielmehr zwischen gesättigten, einfach ungesättigten sowie mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die im menschlichen Organismus auf ganz verschiedene Weise aktiv werden. Erstere kommen beispielsweise in Fleisch vor und können bei reichlichem Verzehr den Cholesterinspiegel erhöhen oder - „versteckt” in industriell hergestellten Lebensmitteln wie beispielsweise Hamburgern - zu Übergewicht führen. Anders die mehrfach ungesättigten Fettsäuren: Sie senken die Blutfettwerte und beugen auf diese Weise einer Reihe von Erkrankungen vor.

Ausgesprochen wertvoll für unsere Gesundheit sind dabei die so genannten Omega-3-Fettsäuren. Sie finden sich vor allem in Seefisch, insbesondere in fettreichen Arten wie dem Lachs. Aus diesen auch „Fischöle” genannten Substanzen bildet der menschliche Körper bestimmte Gewebshormone, die unter anderem den Blutdruck regulieren. Darüber hinaus tragen sie dazu bei, das Blut flüssig zu halten und verhindern auf diese Weise Ablagerungen in den Gefäßen.

Da verwundert es nicht, dass Eskimos, die sich hauptsächlich von Fisch ernähren und daher optimal mit Omega-3-Fettsäuren versorgt sind, kaum unter cholesterinbedingten Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden.

Kleine Menge - große Wirkung: Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente

Neben den Omega-3-Fettsäuren bietet Seefisch eine Reihe weiterer Nährstoffe, die lebenswichtige Abläufe steuern. Anders als bei den Fetten braucht unser Körper von vielen dieser Substanzen nur winzige Mengen - manchmal reichen sogar tausendstel Gramm in der Nahrung - doch die sind unverzichtbar. Zum Beispiel Vitamin A: Es hält unter anderem die Netzhaut der Augen sowie Haut und Schleimhäute fit und stärkt das Immunsystem. Die B-Vitamine wiederum unterstützen den gesamten Stoffwechsel - von der Gehirnleistung bis zur Nervenfunktion - und das ebenfalls reichlich vorhandene Vitamin D ist für stabile Knochen unentbehrlich.

Ähnlich verhält es sich mit den Mineralstoffen und Spurenelementen: Der Mensch kann sie nicht selber bilden und ist deshalb auf hochwertige Lebensmittel angewiesen, die den Bedarf decken. Eine dieser essenziellen, das heißt lebensnotwendigen Substanzen, die sich zuverlässig in Seafood finden, ist Zink: Zusammen mit anderen Stoffen bringt das Element die Abwehrkräfte auf Trab und sorgt für eine gute Wundheilung. Selen wiederum wirkt entgiftend und schützt die Zellen vor äußeren Einflüssen. Es ist in unserer Umwelt eher selten anzutreffen, und eine der wenigen ergiebigen Quellen ist Seafood aus dem Meer.

Jod hält Schilddrüse im Lot

Von ganz besonderer Bedeutung im Rahmen einer vollwertigen Ernährung ist Jod. Obwohl sich die Versorgung mit diesem Spurenelement insgesamt verbessert hat, halten Ernährungswissenschaftler sie immer noch nicht für ausreichend. Denn statt der empfohlenen 200 Mikrogramm nehmen die Menschen hier zu Lande im Schnitt lediglich 120 auf. Dabei ist Jod der wichtigste Verbündete der Schilddrüse, die unseren Hormonhaushalt regelt und an fast allen Körpervorgängen beteiligt ist - ob Wachstum, Herz-Kreislauf-Funktion oder Verdauung. Erste Anzeichen eines Jodmangels können Müdigkeit und Konzentrationsschwäche sein. Im schlimmsten Fall beginnt die Schilddrüse jedoch sich zu vergrößern: Es bildet sich ein Kropf -und der ist in der Tat überflüssig. Leider weisen Süßwasserfische wie Karpfen keinen nennenswerten Jodgehalt auf und Seafood aus dem Meer garantiert als einziges Lebensmittel eine optimale Versorgung: Spitzenreiter ist übrigens Schellfisch mit über 300 Mikrogramm Jod pro 100 Gramm Filet.

Leckere Fischrezepte findet man u. a. www.norwegenfisch.de




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