3-Säulen-Therapie gegen Burnout

Der Begriff ist in aller Munde – Burnout. Nur Modeerscheinung oder ernsthafte Erkrankung? Darüber streiten Experten. Tatsächlich verursacht das Problem jedes Jahr rund fünf Milliarden Euro Kosten. Doch es gibt Therapien, mit denen man die Beschwerden in den Griff bekommt

Stress, Frust, ständig unter Druck – das kann die Psyche ausbrennen. 15 Prozent der Deutschen sollen mindestens einmal in Leben mit Burnout konfrontiert sein, einem Zustand, der sich als totale körperliche und seelische Erschöpfung zeigt. Laut einer Studie der AOK haben sich die Krankschreibungen in sechs Jahren verneunfacht.

Burnout hat viele Gesichter. Das reicht von Leistungsabfall, Depressionen, Ängsten oder Schlafstörungen bis zu körperlichen Beschwerden Atemnot, Rückenschmerzen, Übelkeit und Infektanfälligkeit. Die Ursachen sind durchaus dem Zeitgeist zuzuschreiben: Je höher das Arbeitstempo, je weniger Kontrollmöglichkeiten man hat, je niedriger die Anerkennung und je unsicherer der Arbeitsplatz, um so höher ist das Risiko Symptome eines Burnouts zu entwickeln. Doch die Diagnose ist schwierig, gilt bis heute als nicht klar definiert.

„Um die Krankheit korrekt zu diagnostizieren, braucht man ein interdisziplinäres Ärzteteam“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Auffermann, Geschäftsführer der Diagnoseklinik München. Neben einer körperlichen und einer laborchemischen Untersuchung, ist das auch der Burnout–MBI–Check, der mit Hilfe von 25 Fragen die genauen Dimensionen des Problems erfasst. Eine PET-Computertomographie des Kopfes gibt Aufschluss über wichtige Gehirnaktivitäten.

Bei der Therapie setzt man auf drei Säulen – somatisch, seelisch und sozial. Die Transkranielle Magnetstimulation (TMS) setzt auf körperlicher Ebene an und ist sowohl Naturheilmethode als auch HighTechMedizin. Dabei regen starke Magnetwellen die Nervenzellen im Gehirn wahlweise zu Aktivität oder zu mehr Entspannung an. Zudem verbessern sie die Durchblutung und damit Sauerstoffversorgung, Entgiftung und Regeneration des Gehirns. Für die seelische Balance gibt es eine Gesprächstherapie. Und im Stresstest erkennt der Patient, was ihn unter Druck setzt und Dauerstress auslöst. Gleichzeitig bekommt er Ernährungsregeln und Verhaltensweisen an die Hand, mit denen er kritische Phasen im Alltag leichter bewältigen und einem neuen Burnout vorbeugen kann.

Mehr Infos: www.diagnoseklinik.de




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