Alltags-Risiken

  • ©Canada Life
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Der Lebensversicherer Canada Life wollte es einmal genau wissen, wie es denn so steht in unserem Land mit der Einschätzung der Risiken. Schließlich bietet er ja an, sich gegen diese möglichst allumfassend zu versichern. Man beauftragte also das renommierte TNS-Emnid- Institut in Kooperation mit dem Risikoforscher und Mediziner Prof. Dr. Klaus Heilmann sich einmal bei der Bevölkerung umzuhören.

Ingesamt befragte man im Januar 2015 exakt 1.005 Bundesbürger nach der von ihnen geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit bestimmter Risiken und musste erkennt: „Vielen fehlt das Bewusstsein, wo die tatsächlichen Gefahren des Alltags liegen“, so Bernhard Rapp, stellvertretender Deutschlandchef des Lebensversicherers Canada Life. „Existenzielle Risiken wie schwere Krankheiten werden mehrheitlich verdrängt, obwohl sie relativ häufig auftreten. Absicherungslücken in der breiten Bevölkerung sind die Folge.“

Andere Gefahren, wie beispielsweise Flugzeugkatastrophen, Terror und Gewalt wirken hingegen auf 79 Prozent der befragten Deutschen bedrohlich und werden damit haushoch überschätzt.

Weit verbreitet schon im Januar und nach dem Germanwings-Unglück vermutlich noch viel höher, ist die Angst, bei einem Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen: Rund die Hälfte der Befragten hält das Risiko eines tödlichen Flugunglücks für deutlich wahrscheinlicher, als es nach Unfallstatistiken ist. Und fast die Hälfte aller Flugpassagiere leidet mehr oder weniger unter Flugangst.

Gefährliche Fehleinschätzung

Lockerer hingegen sieht man das Gefahrenpotential dort, wo es tatsächlich vorhanden ist: Bei den Krankheiten nämlich! Denn rund drei von vier Bundesbürgern unterschätzen die Wahrscheinlichkeit, vor dem 65. Lebensjahr einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden. Bei Alzheimer gehen sogar 83 Prozent, bei Krebs 70 Prozent von einer zu niedrigen Erkrankungsrate aus. Dabei liegen gerade hier die realen Gefahren: „Statistisch muss einer von 250 Deutschen vor 65 mit einem Schlaganfall rechnen“, so Heilmann. „Bei Krebs beträgt die Rate sogar 1 zu 160.“ Die Fehleinschätzung hat Folgen. „Zu wenige Menschen sichern sich dagegen ab, dass sie krank werden und nicht mehr arbeiten können“, so Rapp. „Dabei kann jeder vierte Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen seiner Arbeit bis zum Rentenalter nicht mehr nachkommen.“ Aktuell haben sich nur rund 30 Prozent der Menschen zwischen 15 und 65 Jahren mit einer Berufsunfähigkeits-, Schwere Krankheiten- oder Grundfähigkeitsversicherung geschützt.

Aber auch harmlosere Risiken, wie die zum Beispiel die eigene Lebensführung finden nur wenig Beachtung und werden vielfach unterschätzt. Rauchen (mehr als 20 Zigaretten pro Tag), harte Drogen und Alkohol gelten mehrheitlich nicht als Risiken, sondern eher als Alltagssünden. Vier von fünf Deutschen verdrängen die Gefahren, die ungesunde Ernährung für den Körper mit sich bringt. Und rund 60 Prozent verharmlosen die Folgen des Bewegungsmangels. Heilmann gibt das Risiko, durch falsche oder übermäßige Ernährung vorzeitig zu sterben, mit etwa 1 zu 110, für Bewegungsmangel mit etwa 1 zu 760 an. „Übergewicht und Bewegungsmangel sind die Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, erklärt Heilmann. Gerade deshalb benötigen Verbraucher Orientierungshilfen, um die Realrisiken des Alltags zu erkennen.




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