Atom-Gau in Japan: FAQs

10 wichtige Antworten auf Fragen zum Super-Gau in Japan, die uns alle bewegen. Seit dem die Naturgewalten in Japan gewütet haben, sind viele Tage vergangen. Und doch werden die Nachrichten täglich schlimmer, obwohl man sie dem eigenen Volk und der Welt nur in “atomaren Dosen” serviert

Die Katastrophen-Meldungen aus Japan halten die Welt in Atem. Kaum hat man damit begonnen, das soeben Gehörte zu begreifen, steht die nächste mediale Horrornachricht an. Weltweit dozieren Wissenschaftler rund um die Uhr über mögliche Auswirkungen, vor allem die gesundheitlichen Folgen der Kernschmelze in Japan.

Wir haben zehn Fragen zusammengestellt, die uns alle bewegen:

1. Kann man sich vor Atomstrahlung schützen? - Nein. Wer in Gebieten mit erhöhter Strahlung leben muss, sollte das Haus nicht verlassen, alle Fenster und Türen geschlossen halten. Möglichst auch im Haus Mundschutz und Schutzkleidung tragen.

2. Sind die Strahlen abwaschbar? - Ja, radioaktiver Staub ist abwaschbar – die Verstrahlung selbst hingegen nicht.

3. Kann man präventiv etwas dagegen tun? - Zur sogenannten „Jodblockade“, also der Aufnahme radioaktiven Jods genügt die einmlaige Einnahme einer Jodtablette (Kaliumodid) aus.

4. Darf man diese Tabletten vorsorglich einnehmen? - Nein, davor wird ausdrücklich gewarnt, die erhöhte Jod-Zufuhr kann schädlich für den Körper sein.

5. Wie bemerkt man, dass man eine Strahlung abbekommen hat? - Erst nach einigen Tagen treten gesundheitliche Schäde, wie Haarausfall, Übelkeit, Erbrechen oder Hautirritationen auf. Bösartige Tumore wie Krebs, genetische Veränderungen des Erbgutes sind, je nach Grad der Verstrahlung, Spätfolgen eines atomaren GAUs.

6. Welche chemischen Elemente lagern sich in den Organen ab?

  • Cäsium in den Knochen und im Gewebe sowie in der Leber
  • Jod belastet die Schilddrüse
  • Plutonium führt zu Lungenkrebs
  • Radium und Strontium schädigen ebenfalls die Knochen

7. Welche Lebensmittel können verstrahlt sein?

  • Da wir nur wenig Lebensmittel aus Japan importieren, besteht kaum Gefahr, dass verstrahlte Nahrung zu uns kommt. Generell sind beispielsweise Waldfrüchte wie Pilze und Beeren, Gemüse, Reis und Fisch, etc. von der Verstrahlung betroffen.

8. Kann Verstrahlung durch Körperkontakt übertragen werden?

  • Nein, da Atomstaub abgewaschen werden kann. Betroffene kommen in aller Regel in Quarantäne und werden dort „entstaubt“.

9. Können lebende Tiere, wie zum Beispiel Vögel, Atomstaub übertragen?

  • Nein, da er, wie mehrfach erwähnt, abwaschbar ist.

10. Beseht Gefährdung durch radioaktive Kontamination von Flugzeugen, Schiffen oder Gütern die aus Japan nach Europa kommen?

  • Dazu erklärt die Deutsche Bundesregierung: „Güter wie Fahrzeuge und Unterhaltungselektronik, die aus Japan nach Deutschland kommen, werden stichprobenartig bei der Einfuhr auf Radioaktivität überprüft. Entsprechende Anweisungen sind vom Bundesfinanzministerium an den Zoll ergangen.“



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