Diabetes stoppen - jetzt

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Diabetes Prävalenz in Deutschland - dafür gibt es bislang keine nationalen Register, wo man Daten dazu abfragen könnte – man nimmt die Zahl von ca. 9,3 % Diabetikern an. Diabetes wird als Krankheit sehr vom Lebensstil beeinflusst. Seit 1998 gibt es über 38 % Zunahme.

Die Kosten pro Jahr liegen mittlerweile bei rund 48 Milliarden Euro. Sie entstehen primär durch Komplikationen, die im Laufe der Erkrankung entstehen. Indirekte Kosten wie Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Was kann man tun?

Ärzte müssen ihre Patienten nicht nur vermehrt auf die gesundheitlichen Risiken hinweisen, sondern sie auch untersuchen. Auch in Betrieben muss mehr für die Gesundheitsförderung getan werden. Krankenkassen müssten dafür rund € 7 pro Patient zur Verfügung stellen.

Noch immer werden gut gemeinte ärztliche Ratschläge eigentlich nicht angenommen, man hört sie zwar, setzt sie aber nicht um. Eine Mitschuld daran trägt auch die Werbung, vor allem der Lebensmittelindustrie, welche ungesunde Lebensmittel als „gesund“ darstellt. Fast Food in XXL-Größe, durstlöschende Softdrinks, „gesunde“ Pausensnacks – alle hochkalorisch und den Diabetes fördernd. Kein Wunder also, dass unser tägliches Umfeld einer Verhaltensänderung diametral gegenüber steht. Zwingend notwendig ist daher ein Verbot für an Kinder gerichtete Werbung von Süßigkeiten. Ebenso wäre eine, auch von der WHO empfohlene Zucker-Fett-Steuer wünschenswert.

Personalisiertes Gesundheitsmanagement

Vor allem bei den Präidiabetespatienten sollte dieses angewendet werden. Das von der Firma Roche initiierte Pilotprogramm Accu-Chek ®View wendet die Prinzipien auf die Primärprävention erstmals an. Dazu gibt es eine App auf dem Smartphone des Patienten, ein Aktivitätsarmband und natürlich den Onlinezugang. Medizinische Parameter wie Blutzucker, Schrittzähler, Blutdruck, Gewicht, Bauchumfang etc. etc. werden sofort erfasst und an den behandelnden Arzt übermittelt.

Der rasche Überblick über die aktuelle Gesundheitslage und eine schnelle Kommunikation mit dem Patienten ist somit gegeben. Letztlich soll das von der Universität St. Gallen in der Schweiz mitentwickelte Accu-Chek ® -View-Programm dazu beitragen, das Gesundheitsverhalten der Teilnehmer besser zu verstehen und frühzeitig in der Lage zu sein, eine möglich notwendige Diagnose zu erstellen.




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