Deutschlands kränkelnde Gesundheit

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Die repräsentative Menge von 1.057 Deutsche zwischen 18 und 70 Jahren wurden vom Institut myMarktforschung.de online zu ihrem subjektivem Gesundheitszustand befragt.

IGeL-Leistungen spalten das Volk. Was die einen als “muss sein” hinnehmen, sehen die anderen absolut nicht ein. Denn für diese Leistungen muss der Patient blechen: Sprich nur Bares bringt Gesundheit. So ist es nun mal. Darum hat auch über die Hälfte aller Befragten diese kostenpflichtigen Begutachtungen ihres Arztes noch nie in Anspruch genommen. Nur jeder Fünfte hat schon mal dafür gelöhnt. Ob erfolgreich, sei dahingestellt.

Krankenkassen werden nicht müde kostenpflichtige Empfehlungen anzupreisen (klar, es kostet ja nur den Patienten was und nicht die Kassen). Von den absolut notwendigen regelmässigen Zahnkontrollen über Hautkrebs-Screening bis hin zu allgemeinen Gesundheits-Check-Up reicht das Spektrum, welches gebetsmühlenartig empfohlen wird.

Die Studie von www.myMarktforschung.de zeigt, dass sich weniger als die Hälfte der Deutschen gesund fühlen. 20 Prozent der Bevölkderung macht sich sogar ernsthafte Sorgen um die eigene Gesundheit! Vorsorgen wäre als nur konsequent, könnte man meinen - ist aber nicht so. Nur bei bestimmten Vorsorgeuntersuchungen sind wir Deutschen nämlich wirklich konsequent, wie die Studie offenbart.

So vernachlässigen wir nur zu gerne vermeintlich selbstverständliche Vorsorgen, wie die Standard- bzw. Auffrischungsimpfung für Erwachsene: Drei von zehn Deutschen sind demnach nicht vor gefährlichen Krankheitserregern wie Tetanus geschützt. Auch mit Bäh-Effekt belegte Vorsorgemaßnahmen, ,wie Dickdarm- und Rektumuntersuchungen werden von 2/3 der Bevölkerung erfolgreich verdrängt - so lange es halt geht!

Gott sei Dank sucht wenigstens der Großteil der Deutschen regelmäßig einen Zahnarzt auf. Und neun von zehn Deutschen ab 35 Jahren haben sich, gemäß Empfehlung der Krankenkassen mindestens einmal im Rahmen des Gesundheits-Check-Ups auf Herz und Nieren untersuchen lassen. Frauen sind, wie meist beim Thema Gesundheit, gewissenhafter als Männer und lassen größtenteils auch das empfohlene Mammographie-Screening durchführen.

Die vollständigen Ergebnisse gibt es kostenlos unter www.myMarktforschung.de




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