Atemwegsinfekte: Mukoziliäre Clearance

Das leisten die Selbstreinigungskräfte der Atemwege

Neben der Aufnahme von Sauerstoff und der Befeuchtung und Erwärmung der Atemluft sind die Filterung von Schadstoffen sowie die Immunabwehr die wichtigsten Aufgaben der Atemwege. Eine wesentliche Rolle kommt dabei der mukoziliären Clearance zu. Die Atemwege sind größtenteils mit einer Schleimschicht, dem respiratorischen Epithel, ausgekleidet. Auf der Oberfläche der Schleimhäute befinden sich winzige Flimmerhärchen, sogenannte Zilien, die sich ununterbrochen bewegen sowie schleimproduzierende Becherzellen und seromuköse Drüsen. Durch den Zilienschlag wird der abgesonderte Schleim zusammen mit den aufliegenden Fremdkörpern in Richtung Rachen befördert. Von dort gelangen Krankheitserreger und Schadstoffe in den Magen, wo sie durch die Magensäure zerstört werden. Bei einem gesunden Menschen beträgt die tägliche Schleimsekretion zwischen 10 und 100 Milliliter. Rund 90 Prozent der inhalierten Fremdkörper werden über das Sekret aus den Atemwegen befördert.

Sind Schleimproduktion oder Zilienschlag eingeschränkt, kann das weitreichende Konsequenzen für die oberen und unteren Atemwege haben. Denn bei einer überlasteten oder geschädigten Clearance staut sich der Schleim in den Atemwegen. In den Bronchien setzt der sekundäre Reinigungsmechanismus ein: Es kommt zum Husten. Häufig sind rezidivierende Sinusitiden und Bronchitiden oder auch eine chronisch obstruktive Bronchitis (COPD) die Folge einer nicht wiederhergestellten und funktionsfähigen mukoziliären Clearance.

Mukoziliäre Clearance beschleunigen

Sowohl bei Bronchitis als auch bei Sinusitis oder dem sinubronchialen Syndrom hat die Lösung des zähen Sekrets und dessen Abtransport oberste Priorität. Zahlreiche Untersuchungen bescheinigen dem pflanzlichen Schleimlöser GeloMyrtol® forte positive Effekte auf die Reinigungsfunktion der Atemwege. 27 klinische Studien an 6.200 Patienten bestätigen die Rolle von Myrtol®* als effektiven Enhancer der mukoziliären Clearance: Bei akuten Bronchitiden und Sinusitiden bessern sich klassische Beschwerden wie eine behinderte Nasenatmung, Druckgefühl, Husten und Abgeschlagenheit durch die Einnahme des ätherischen Öls wesentlich. Die verbesserte Sekretbeschaffenheit und der beschleunigte Sekrettransport haben bei Bronchitis- und Sinusitispatienten positive Effekte auf den Heilungsverlauf. Das Destillat Myrtol® aus Eukalyptus-, Süßorangen-, Myrten- und Zitronenöl wirkt zusätzlich antibakteriell, antientzündlich und gegen freie Radikale. Studien belegen die klinische Wirksamkeit in der Therapie von oberen und unteren Atemwegserkrankungen. Bildgebende Verfahren bescheinigen GeloMyrtol® zudem eine deutliche Steigerung der mukoziliären Transportgeschwindigkeit und eine signifikante Erhöhung der Zilienschlagfrequenz.Weiterer Vorteil: Das Risiko für Komplikationen wie bakterielle Zusatzinfektionen oder das Auftreten akuter Exazerbationen kann unter Myrtol® deutlich reduziert werden.

Neueste Studie zeigt: Bei Bronchitis schneller hustenfrei mit Myrtol

Neueste Daten zur akuten Bronchitis bestätigen zusätzlich den besonderen Stellenwert von Myrtol® in der Therapie entzündlicher Atemwegsinfekte. In einer noch unveröffentlichten, randomisierten, placebokontrollierten Parallelgruppenuntersuchung mit etwa 400 Patienten konnte gezeigt werden: Myrtol® reduziert die Häufigkeit von Hustenattacken und anderer Bronchitis-Symptome signifikant. Erste vorgestellte Ergebnisse berichten von einer Reduktion der täglichen Hustenanfälle um 61 Prozent nach sieben bis neun Tagen. In der Placebogruppe verringerten sich die Hustenanfälle lediglich um 49,8 Prozent. Besonders positiv: Innerhalb von 14 Tagen verschwand bei den Probanden unter GeloMyrtol® der Husten vollständig. Zudem verbesserte sich der Severity Score, ein Index aus Husten, Auswurf, Rasselgeräuschen, Brustschmerzen und Atemnot, deutlich. Ein Hinweis auf die sehr gute Verträglichkeit zeigt sich auch in dieser Studie: Unter Myrtol® waren die Nebenwirkungen so gering wie unter Placebo.

*Myrtol®, eingetragene Marke von Pohl-Boskamp
Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1)
Matthys H. et al.: Efficacy and Tolerability of Myrtol Standardized in Acute Bronchitis. A multi-centre, randomised, double blind, placebo-controlled parallel group clinical trial vs. cefuroxime and ambroxol, Arzneim.-Forsch./Drug Res. (2000) 50(II), 8, 700-711.
Han d. et al.: Am j Rinol Allergy 2009, 23 (6): 610-614 und Behrbohm H. et al.: Laryngorhinootolgie 1995, 74 (12): 733-737.
Begrow F. et al.: Adv Ther 2012, 29 (4): 350-358.




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