Efeu als Hustenkiller

Kaum beginnen die Blätter zu fallen und die Nebel sich über das Land zu legen, ist er wieder da: der lästige und meist auch schmerzhafte Husten. Und schon fängt die Suche nach dem richtigen Mittel an. Lieber rein pflanzlich, oder doch gleich die chemische Keule? Die richtige Lösung bietet eine immergrüne Kletterpflanze. Auf ihre Wirksamkeit schworen zahlreiche Gelehrte von der Antike über das Mittelalter bis hin zur Neuzeit

Als eine der Ursachen für plötzlich auftretenden Hustenreiz gelten verschleimte oder entzündete Atemwege, die durch den Husten von Schleim und Krankheitserregern befreit werden sollen. Genau genommen ist der Husten also eine positive Auswirkung auf einen negativen Auslöser – wenn er nur nicht so störend und häufig auch schmerzhaft wäre.

Husten gilt, hat er uns erst einmal im Griff, als ein ständiger und vor allem lästiger Begleiter: Er geht mit uns in den Supermarkt, ins Kino und in die U-Bahn. Das ist nicht nur für uns unangenehm, es stört auch andere. Vor allem, weil sich der Husten immer dann meldet, wenn er es lieber nicht tun sollte.

Sitzt der Husten fest, ist es daher wichtig, ihn zu lockern und den Schleim zu lösen. Hier hat sich der Einsatz von Efeublättertrockenextrakt bewährt. Der Schleim wird gelockert, der Husten produktiv und weniger schmerzhaft. Und solche praktischen Hustenhelfer gibt es auch für unterwegs.

Efeu in der Hustentherapie

Was wohl kann schon eine immergrüne Kletterpflanze für unsere Gesundheit leisten? Diese Frage beschäftigte seit der Antike die Gemüter: Hippokrates verwendete den Efeu, um daraus Arzneien gegen Fieber, Gicht, Lungenleiden und zahlreiche andere Erkrankungen herzustellen. Hildegard von Bingen setzte auf die äußere Anwendung bei Menstruationsbeschwerden und Gelbsucht. Doch erst durch Zufall kam ein französischer Arzt dem heutigen Einsatzgebiet des Efeus auf die Spur: Ihm fiel auf, dass Kinder einer bestimmten Region im Süden seltener unter Husten litten, als ihre Altersgenossen. Sie tranken ihre Milch aus Efeuholz-Schüsseln. Efeu wirkte sich also positiv auf die Atemwege aus - aber wie genau, das wurde erst viele Jahrzehnte später herausgefunden.

Erst im Jahre 2004 gelingt Prof. Dr. Hanns Häberlein von der Universität Bonn der Durchbruch! In zellbiologischen Versuchen kann er den Nachweis erbringen, dass ein im Efeutrockenextrakt enthaltenes Saponin namens Alpha-Hederin für die Symptomminderung bei Husten verantwortlich ist. Es hilft bei der Verflüssigung von festsitzendem Schleim und erleichtert so das Abhusten auf natürliche Weise. Dadurch wird der Hustenreiz gelindert, und die Muskulatur der Bronchien kann sich entspannen.

Info: Efeublättertrockenextrakt gibt es auch in praktischen Sachets (z. B. in Prospan Hustenliquid, aus der Apotheke)




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