Knoblauch - kleine Knolle für vieles

Man liebt sieoder aber man ergreift die Flucht vor jener kleinen, weiß bis weißlila gefärbten Zwiebel, die aus zahlreichen Rezepten gar nicht wegzudenken ist und zudem auch noch gegen alle möglichen Krankheiten helfen soll. Knoblauch muss man nicht nur mögen, man muss ihn vor allem riechen können. ObAllium sativumauch bei Erkältungskrankheiten hilft, untersuchten jetzt Forscher

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Knoblauch gegen Erkältung

“Wer regelmäßig Knoblauch oder Knoblauchpräparate isst, schützt sich damit möglicherweise vor Erkältungen”, lautet eine gern zitierte Volksweisheit. Vor allem Knoblauchliebhaber, die auf die Kräfte der Pflanze schwören, glauben an eine antimikrobielle und antivirale Wirkung der Knolle. Um diese These zu beweisen bzw. zu verwerfen, hat ein australisches Forscherteam die einschlägige Literatur nach Daten untersucht, die Rückschlüsse auf Vorbeuge- und Heileffekte des Knoblauchs gegen Erkältungen zulassen. Unter den fünf Studien, die dafür infrage kamen, fand sich lediglich eine, die wissenschaftlich verwertbare Fakten lieferte: Im Untersuchungszeitraum erkrankten Menschen, die ein Knoblauchpräparat eingenommen hatten, seltener an einer Erkältung als Probanden, die kein solches Präparat schluckten. Trotzdem, so die Feststellung der Forscher, kann aufgrund einer einzigen Studie keine Aussage über die heilsame Wirkung des Knoblauchs gemacht werden. Weitere Studien müssten folgen, um die Eingangsthese tatsächlich wissenschaftlich untermauern zu können.

Zink statt Knoblauch

Anders verhält es sich mit dem für den menschlichen Organismus essenziellen Spurenelement Zink. Dessen Wirkung ist in klinischen Studien nachgewiesen. Zink ist wichtig für ein funktionierendes Immunsystem: Es stimuliert die Bildung von Abwehrzellen, die das Eindringen von Viren und Bakterien in den Körper verhindern. Ist eine Erkältung bereits ausgebrochen, machen die Abwehrzellen des Immunsystems die Viren und Bakterien unschädlich. Der Körper enthält zwei bis drei Gramm Zink, der tägliche Bedarf liegt bei etwa 15 Milligramm. Stehen wegen eines Zinkmangels zu wenig Abwehrzellen bereit, kann sich die Infektgefahr erhöhen.Zink behebt diesen Mangel und stärkt so das Immunsystem. Durch einen Zink- Histidin-Komplex, die enge Verbindung mit dem körpereigenen Histidin, kann das Zink besonders gut in Zellen und Gewebe transportiert werden und ist daher für den Körper besser verwertbar. Knoblauch ist sicher nach wie vor ein unverzichtbarer Helfer der guten Küche - in der Erkältungszeit ist es jedoch eher sinnvoll, auf einen guten Zinkstatus zu achten.

Weitere Informationen : www.curazink.de




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