Kräuterteemischungen: Fit für den Winter

Egal, ob in der U-Bahn oder an der Supermarktkasse, die Ansteckungswelle in der kalten Jahreszeit lässt sich kaum aufhalten. Ist man zudem noch angespannt und nervös, hat der Körper auch bald nichtsmehr dagegen zu setzen - die Erkältung ist vorprogrammiert. Eine Kräuterteemischung könnte helfen

Erkältungsbeschwerden und die oft damit einhergehenden schlaflosen Nächte lassen sich mit Kräuter-Teekombination gut lindern. Wir haben einige der beliebtesten davon zusammen gestellt:

Gegen nervöse Anspannungen und Schlaflosigkeit

Katzen lieben den Geruch von Baldrian. Man nennt ihn daher auch Katzenkraut. Bekannt ist der Baldrian für seine beruhigende Wirkung. Er hilft bei nervöser Anspannung und Unruhezuständen, Stress sowie Einschlafstörungen. Verwendet wird die getrocknete Baldrianwurzel, die im September und Oktober geerntet wird.

Die Melisse wird auch Herztrost, Nervenkräutel oder Riechnessel genannt. Das Kraut stammt ursprünglich aus Südeuropa, ist aber schon lange auch in unseren Gärten heimisch. Die Blätter riechen beim Zerreiben leicht zitronig und werden daher auch als Zitronenmelissen bezeichnet. Das Haupteinsatzgebiet der Melisse ist die Beruhigung des Nervensystems, womit sie insbesondere gegen nervös bedingte Einschlafstörungen helfen kann.

Passionsblumen sind vorwiegend in Amerika heimisch, manche Arten auch in Asien und Australien. Das Passionsblumenkraut wird getrocknet und in Form von Tee eingenommen. Nervöse Unruhezustände, Anspannung und leichte Reizbarkeit können so gelindert werden. Wichtige Inhaltsstoffe sind die Flavonoide.

Wenn es im Hals kratzt und in der Nase kitzelt

Lindenblüten findet man an der Sommer- und Winterlinde. Sie blühen von Juni bis Juli und enthalten Flavonoide, Schleimstoffe und ätherische Öle. Sie zählen zu den bekanntesten natürlichen Hausmitteln gegen Erkältung.

Mädesüßblüten oder auch Spierstaudenblüten genannt, haben einen schweißtreibenden Effekt sowie fiebersenkende und entzündungshemmende Inhalts-stoffe (Salicylate).

Der Holunder mit seiner weißen Blüte enthält neben Flavonoiden auch ätherisches Öl, Schleim- und Gerbstoffe, wirkt schweißtreibend und kann die Bronchialsekretion steigern.

Ingwer und Zitrone : Die charakteristische Schärfe der Ingwerwurzel wird durch die Zitrusnote spritzig erfrischt und macht diese Teekomposition so zu einem wärmenden und exotischen Geschmackserlebnis zugleich. #Denn Ingwer wirkt wie ein innerer Ofen besonders an kalten Tagen. Reich an ätherischen Ölen und Scharfstoffen, wie Gingerolen und Shoagolen, heizt er von innen ein und spendet wohlige Wärme.

Kräutertee-Mischungen gibt es u.a. von Sidroga® Tees exklusiv in Apotheken.




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