Rosskastanie: Stachelige Heilkraft für gestresste Beine

Wer an heißen Sommertagen oder lauschigen Abenden im Biergarten unter den Schatten spendenden Blättern eines Kastanienbaumes sitzt, wird kaum daran denken, dass die bei Kindern heiß begehrten, von einem grünen Stachelkleid umgebenen brauen Früchte, vielfältige Heilkräfte besitzen. Innerlich und/oder äußerlich angewendet hilft der Samen der Heilpflanze des Jahres 2008 vor allem gegen Venenerkrankungen, wie Krampfadern, weil seine Wirkstoffe die Venenwände abdichten. Die Heilkraft des Aesculus hippocastanum (botanischer Name der Rosskastanie) ist auch gegen Wadenkrämpfe, schwere Beine sowie gegen Hämorrhoiden bekannt.

Krampfadern: Nicht nur unschön - sondern auch ungesund

Als Krampfadern bezeichnet man oberflächlich liegende Venen, deren Wand dünn und unelastisch geworden ist. Durch den Blutstau dehnen sich die - durchaus auch schmerzhaften - Krampfadern aus und „zieren” die Beine der Betroffenen als blutgefüllte Gefäßstränge. Es mag ein schwacher Trost sein, dass rein statistisch gesehen jede zweite Frau und jeder dritte Mann an so genannten Varizen leidet. Und sie sind keineswegs nur ein ästhetisches, sondern auch ein durchaus ernst zu nehmendes gesundheitliches Problem. Unbehandelte Krampfadern können im Laufe der Zeit nicht nur zu offenen Beinen, sondern auch zu einer gefährlichen Verstopfung der tiefer liegenden Venen führen und im schlimmsten Fall eine Thrombose, gefolgt von einer lebensbedrohenden Embolie, auslösen.

Durch die Untätigkeit der das Blut zum Herzen zurückpumpenden Wadenmuskelpumpe kommt es zur Bildung von Krampfadern. Begünstigt wird das Entstehen von Varizen aber auch durch eine ererbte Venen- oder Bindegewebsschwäche, durch Bewegungsmangel, falsche Ernährung, durch Rauchen und/oder die Einnahme der Pille. Gefährdet sind vor allem sitzende und stehende Berufe sowie dickere und ältere Menschen. Während der Schwangerschaft kommt es hormonell bedingt zu einer Dehnbarkeit der Venen zu somit zu einer Lockerung des Bindegewebes. Gleichzeitig wird der Rückfluss des venösen Blutes durch das Gewicht des Ungeborenen auf die Gefäße behindert

Tipps für gestresste Beine

  • Schuhe mit flachen Absätzen tragen, so dass der Fuß gut abrollt
  • Beine so oft wie möglich hochlegen
  • Regelmäßige Bewegung (z.B. Schwimmen, Radfahren oder Wandern) ist das A und O,
  • Langes Sitzen oder Stehen
  • wenn möglich
  • immer wieder mit etwas Venengymnastik unterbrechen. Zu Hause oder auch im Büro können Sie durch einfache Gymnastikübungen die Funktion Ihrer Venen unterstützen und die umliegende Beinmuskulatur trainieren. Der Klassiker unter den Übungen zu Hause ist das “Radfahren” in Rückenlage. Doch auch im Sitzen oder Stehen können unauffällig kleine Übungen mit großer Wirkung durchgeführt werden. Einfach abwechselnd die Fersen und die Fußspitzen anheben und senken
  • Treppen steigen statt mit dem Lift fahren.
  • Langes Stehen vermeiden
  • Mindestens 2 Liter Flüssigkeit am Tag trinken
  • Auf ausgedehnte Sonnenbäder verzichten
  • Beine durch Übergewicht-Abbau entlasten
  • Übereinanderschlagen der Beine vermeiden
  • Alkohol und Nikotin weitestgehend einschränken
  • Starke Massagen oder Massagedüsen in Bädern begünstigen Entzündungen der Venen
  • Wassertreten und kalte Güsse führen zu einer spürbaren Linderung der Beschwerden
  • Sauna und ausgedehnte Sonnenbäder vermeiden
  • Keine einengenden Strümpfe oder Socken sowie keine engen Stiefel tragen
  • Kompressionsstrümpfe bei den ersten Anzeichen von Schmerzen tragen
  • Kompressionsstrümpfe sind unerlässlich bei längeren Flug-Bus- oder Bahnreisen

Pflanzliche Venenmittel

Medikamente mit Rosskastanien-Extrakt tragen zusätzlich dazu bei, Gefäße abzudichten und eine Wasseransammlung in den Beinen zu vermindern. Für einen guten Therapieerfolg ist es wichtig, dass Sie das Präparat in ausreichender Dosis und regelmäßig über längere Zeit nehmen.

Viele Infos gibt es unter www.venoplant.de




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