Sauna & Co: Samt auf unserer Haut

Sauna kennt man seit mehr als 2000 Jahren. Ein finnisches Sprichwort sagt: “In der Sauna verraucht der Zorn, und die Galle trocknet ein“.

Bis zu 100 Grad heiß wird es in der Kabine aus Fichtenholz. Das macht dem Körper deshalb nichts aus, weil es sich um heiße, trockene Luft und nicht um feuchte Hitze handelt. Die Hauttemperatur steigt bis auf 42 Grad, die Körpertemperatur um etwa ein Grad an. Folge: Die inneren Organe melden leichtes Fieber. Und das ist gut so. Denn die erhöhte Temperatur lockt Abwehrstoffe ins Blut, die Viren und Bakterien vernichten.

Eine neue US-Studie hat ergeben, dass der so genannte Immunglobulin-A-Gehalt in der Sauna stark ansteigt – ein deutliches Zeichen für eine erhöhte Widerstandsfähigkeit des Körpers. Sensationell: Die Zahl der Fresszellen im Blut, die Viren und andere Angreifer schachmatt setzen, steigt sogar um das Doppelte an. Schnupfen und andere Infektionskrankheiten haben dann schlechte Karten. Zweiter Effekt: Durch das Zusammenspiel von Wärme und Kälte wird die Durchblutung angekurbelt, der Kreislauf ideal trainiert, Muskelverspannungen können sich lösen. Aber die Sauna macht nicht nur gesünder, sondern auch schöner. Der Stoffwechsel der Haut steigert sich um das Zwei- bis Dreifache. Die Hornschicht quillt etwas auf, festsitzende Hautschüppchen lösen sich und können anschließend leicht unter der Dusche abgewaschen werden. Ein Effekt, den man mit einem Körperpeeling oder einem Sisalhandschuh noch verstärken kann. Pickelchen haben es so wesentlich schwerer, sich durchzusetzen. Und selbst sehr trockene Haut profitiert von regelmäßigen Saunagängen: Die Schweißdrüsen werden stärker trainiert, die Hornschicht kann mehr Feuchtigkeit speichern.

Balsam für unsere Haut

Die heißeste Therapie für Body & Soul: Sauna, Dampfbad und Hamam sind jetzt die magischen Orte, an denen sich Winterblues und Alltagsstress in Luft auflösen. Die Haut wird zart wie nie, die Seele atmet auf, und das Immunsystem kommt in Schwung.

Schlankschwitzen in der Sauna?

Nach zwei bis drei Saunagängen zeigt die Waage rund 1 Kilo weniger an. Lassen Sie sich aber nicht beirren, es handelt sich leider nur um Flüssigkeit, die der Körper durch das Schwitzen verloren hat. Trinkt man etwas, ist auch das Gewicht meist wieder das alte.

In Sachen Cellulite bringt regelmäßiges Saunen allerdings durchaus etwas. Die Heiß-Kalt-Reize straffen das Gewebe, kurbeln die Durchblutung an und schleusen überflüssiges Wasser und Schadstoffe aus dem Gewebe. Kleiner Trost: Nach der Sauna fühlt man sich meist sehr entspannt, etwas müde und hat kaum Hunger.
Wenn Sie jetzt so richtig Lust auf einen entspannenden Saunagang haben, genießen Sie doch mal die Saunafreuden in Neptun´s Reich, der Relax- und Fitnessoase im Hotel Alpenschlössl in Südtirol.




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