Schmerzheilung - Hilfe durch die Macht des Unbewussten

Wer unter chronischen Schmerzenleidet, nimmt dankbar jede Hilfe an. Jetzt entwickelten österreichische Psychologen suggestive Anleitungen zur Schmerzbekämpfung

Menschen sind in der Lage den Schmerz zu beeinflussen, zu lindern und sogar zu besiegen. Durch die Kombination von Entspannung und Suggestion wird der Körper dazu angeleitet, den Schmerz “vergessen” zu lassen. Mehrere Studien beweisen, dass es möglich ist, den Schmerz einfach wegzudenken. Allerdings sind offensichtlich nur wenige Menschen in der Lage, sich selbst die Technik aneignen bzw. ist es wegen der Leiden schwer ohne externe Hilfe die Technik anzuwenden - sonst würden wohl weit mehr von solchen Techniken profitieren. Mit speziell angefertigten Audio-CDs kann nun geholfen werden. Diese CDs werden extra für den jeweiligen Patienten angefertigt und berücksichtigen somit seine persönliche Schmerzsituation.

Das Institut für individuelle Leistungsoptimierung in Maria Saal entwickelt Programme zur Schmerzlinderung und Schmerzheilung. Mit so genannten mentalpsychologischen Interventionen ist man in der Lage seine Leistung zur Selbstheilung zu steigern und seinen Schmerz zu bewältigen. Dies geschieht mit auditiven Programmen, die individuell auf das jeweilige Schmerzbild abgestimmt bzw. extra für den Patienten hergestellt werden.

Selbsthypnose und Autosuggestion sind Techniken, mit denen wir wirkungsvoll Schmerz positiv beeinflussen können. Allerdings ist es für viele Menschen schwierig diese Techniken ohne Anleitung zu erlernen und der Schmerz hemmt die kognitiven Leistungen, die dabei gefordert werden.

Anders gesagt ist es schwierig, sich selbst “vorzudenken”, dass man keinen Schmerz empfindet, wenn doch der Schmerz da ist und derartige Gedanken durch den Schmerz blockiert werden. Deshalb braucht man externe Hilfe. Einzelsitzungen, die regelmäßig - am besten mehrmals täglich - erfolgen sollten, sind kaum leistbar, außerdem gibt es dafür keine Angebote. Aus diesen Gründen hat der Mentalpsychologe DDDr. Isak die Technik der mentalpsychologischen Interventionen entwickelt.

Indische Fakire beweisen uns, dass es möglich ist, schmerzunempfindlich zu werden bzw. den Schmerz verschwinden zu lassen. Auf den Philippinen gibt es religiös bedingte Selbstgeißelungsprozessionen, wo ebenso der Schmerz durch Trancezustände ausgeschaltet wird. Chinesische spirituelle Techniken zielen auch auf die Beeinflussung des eigenen Körpers ab. Das bekannte Autogene Training beweist uns, dass wir in der Lage sind, unseren Körper zu manipulieren. Und viele Entspannungstechniken wirken ebenfalls schmerzlindernd. Natürlich beeinflusst unser Denken unseren Körper. Durch negatives Denken werden wir krank und durch positives Denken können wir wieder gesund werden. Der Placeboeffekt beweist uns immer wieder, dass es nicht immer starker und mit Nebenwirkungen behafteter Medikamente bedarf, um positive Wirkung zu erfahren, sondern dass das richtige Denken (beim Placebo denkt man nur, dass man ein Medikament zu sich nimmt - dabei ist es nur ein Scheinmedikament aus Milchzucker) ebenso Heilung erreicht.

Das Institut bietet kostengünstige CDs für die häufigsten Schmerzbilder an. Die von DDDr. Karl Isak entwickelte Therapie geht auf Wunsch auch auf die jeweilige individuelle Schmerzsituation ein. “Je individueller, desto wirkungsvoller. Jeder Mensch will seine eigenen Schmerzen behandelt wissen. Wir brauchen einige Daten. Wo liegt der Schmerz, wie fühlt er sich an, wann tritt er auf, wie intensiv ist er, welche Medikamente werden eingenommen. Welche Geschichte steckt dahinter. Mittels dieser Informationen wird dann für jeden Patienten eine CD-Serie erstellt, mit der er dann täglich arbeitet.” Forschungen haben bewiesen, dass durch regelmäßige Anwendung Schmerzen gelindert und sogar zum Verschwinden gebracht werden können.

Was passiert eigentlich bei mentalpsychologischen Interventionen nach der Methode von DDDr. Isak? Die Apotheken Umschau vom Mai 2006 schreibt zu diesem Themenkomplex: Nervenzellen verändern sich - Psyche und Körper können permanent zusammenspielen, weil es zahlreiche Berührungspunkte zwischen Nerven-, Hormon- und Immunsystem gibt. Dieses Netzwerk steht in einem ständigen engen Informationsaustausch, dessen Ablauf erst zu einem geringen Teil erforscht ist. Der emeritierte Heidelberger Physiologe Johann Caspar Rüegg geht davon aus, dass die so genannte sprechende Medizin - also zum Beispiel die Worte eines Arztes oder Psychotherapeuten sowie Hypnose, Autosuggestion und gedankliches “Bewusstmachen” - die Aktivität der Nervenzellen des Gehirns verändert. “Alles, was wir im Gespräch aufnehmen und im Gedächtnis speichern, verändert unsere neuronalen Netzwerke”, schildert Rüegg. Dieser Zusammenhang zeige sich umgekehrt auch darin, dass Worte einen Menschen nicht nur heilen können, sondern auch krank machen.

Informationen unter: 0043 463 591559 oder iilo – Institut für individuelle Leistungsoptimierung




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