Schneewandern statt Pistenrummel

Die gute Nachricht: Es gibt eine herzfreundliche Alternative für ältere Wintersportfans - das Schneewandern. Abseits vom Pistenrummel in aller Ruhe über verschneite Wege zu stapfen, hat seinen eigenen Zauber. Die Fortbewegung auf Schneeschuhen ist leicht erlernbar, ausgesprochen gesund und birgt kaum Verletzungsrisiken. Durch das moderate Tempo wird der Herzmuskel effizient trainiert, ohne den Organismus zu überfordern.

Eine zusätzliche Unterstützung der Herzkraft kann bei nachlassender Herzleistung mit der Einnahme eines pflanzlichen Herzstärkers aus der Natur erzielt werden: Weißdorn. Zum einen kann ein aus Weißdornblättern mit Blüten gewonnener Extrakt (Crataegutt®) das Herz stärken, zum anderen die Erweiterungsfähigkeit der Gefäße in der Peripherie verbessern.

Mit 50+ leistungsfähig bleiben - darüber wissen viele herzlich wenig

„Alt werden ist nichts für Feiglinge”, hat die USSchauspielerin Bette Davis einmal sehr ernüchternd festgestellt. Wer die 50 schon überschritten hat, wird ihren Worten mitunter aus vollem Herzen zustimmen. Viele Menschen haben dann nämlich das Gefühl, im Alltag nicht mehr richtig mithalten zu können. Sie sind einfach schneller müde, abgespannt und erschöpft als in jüngeren Jahren. „Es wird halt alles langsamer”, heißt es daraufhin. Oder: „Früher habe ich alle Fenster an einem Tag geputzt, heute brauche ich dafür zwei.” Sowie immer wieder: „Beim Treppensteigen komme ich heute ganz schnell aus der Puste.” Nicht selten führen solche Einbußen zusätzlich auch zu Kränkungen von außen: „Mein Mann sagt manchmal, ich sei so langsam geworden. Das tut weh.” Doch wo liegt die Ursache für diesen Leistungsabbau? Für viele in der Generation 50+ scheint das klar zu sein. „Das ist eben das Alter. Da kann man nichts machen”, sagen sie resigniert. Doch stimmt das wirklich?

Ist wirklich das Alter an allem Schuld?

„Nein”, behauptet Prof. Dr. Klaus Bös (Leiter des Instituts für Sport und Sportwissenschaft an der Technischen Universität Karlsruhe). Er und sein Team haben eine neue Untersuchungan 222 Sportmuffeln zwischen 43 und 67 Jahren (Mittelwert 55,5 Jahre) durchgeführt. Die Ergebnisse: Mit zunehmendem Alter nahm die Herzleistung der Getesteten ab. Die Mehrheit der erreichte hinsichtlich der Ausdauer nicht die Normwerte ihrer Altersgruppe. Und fast alle hatten funktionelle Einschränkungen wie das schnelle Außer-Atem-Kommen bei Belastungen. Die Untersuchung ergab außerdem, dass die Beschwerden direkt mit einer Abnahme der Ausdauer infolge nachlassender Herzleistung zusammenhingen. Den Betroffenen war das aber leider keineswegs bewusst.

Prof. Bös: „Die Teilnehmer führten ihre schlechte Leistungsfähigkeit und körperliche Inaktivität auf Zeit- und Motivationsprobleme bzw. auf eine zu hohe Stressbelastung in Beruf oder Alltag zurück. Der Zusammenhang zwischen altersbedingt nachlassender Leistungsfähigkeit und der Herzleistung wurde nicht gesehen.” Das ist fatal, denn nur mit dieser Einsicht wird man gezielt das Richtige tun, um wieder mehr Kraft fürs Herz und damit fürs Leben zu schöpfen. Die rund 5,5 Millionen „maßvoll Aktiven 50+” in Deutschland seien in diesem Zusammenhang besonders interessant, erklärt dazu Prof. Dr. Michael Koller (Leiter des Zentrums für Klinische Studien, Klinikum der Universität Regensburg). Sie sind ein- bis zweimal mal pro Monat bis maximal einmal pro Woche körperlich aktiv und ernähren sich gesund. „Ideal wäre es, diese Personengruppe dazu zu bewegen, sich regelhaft mehrmals pro Woche körperlich zu betätigen. Ferner können sich für diese Menschen konkrete Handlungsoptionen eröffnen, wenn sie Verständnis dafür entwickeln, dass nachlassende körperliche Leistung häufig auf altersbedingten Veränderungen des Herz-Kreislauf-Systems beruht, auch ohne dass eine manifeste Krankheit vorliegt”, so Prof. Koller.

Aufklärung ist also dringend nötig. Prof. Bös: „Unsere Arbeit macht deutlich, dass das Interesse für körperliche Betätigung in der Bevölkerung und auch unter ,Sportmuffeln´ groß ist. Um den Einstieg zu erleichtern und die Bindung an die gewählte Aktivität zu forcieren, müssen jedoch niedrigschwellige und alltagstaugliche Bewegungskonzepte angeboten werden.” So wie beispielsweise das Wandern oder Schneewandern - denn diese Kur in freier Natur macht den meisten Menschen einfach Spaß.




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