Warum das Gehirn ständig Energie benötigt

Ein Großrechner wie es ihn sonst nirgends gibt - er steht nicht streng bewachtan einem geheimen Ort, sondern befindet sich in unserem Kopf. Und noch längst nicht sind alle seineProgramme bekannt. Jetzt haben Forscher herausgefunden, wie das Gehirn nach Erinnerungen kramt

Für das Gehirn ist das Aufrufen einer Erinnerung eine Art Zeitreise, berichten amerikanische Psychologen in der Fachzeitschrift Science. Schon bevor der Gedanke an eine spezielle Begebenheit ins Bewußtsein gelangt, werden genau die gleichen Hirnareale aktiviert wie zu der Zeit, als diese Erinnerung entstand.

Dabei folgt das Gehirn einer ausgeklügelten Strategie: Zuerst ruft es lediglich Erinnerungen an allgemeine Informationen aus dem Umfeld des Ereignisses ab, die dann Erinnerungen an immer mehr Details heraufbeschwören, bis das gesamte Aktivitätsmuster wiederhergestellt ist.

Glukose- Treibstoff für mehr Energie und Leistung

Unser Gehirn macht zwar nur zwei Prozent des Gewichtes aus, verbraucht aber dafür 20 Prozent aller erzeugten Energie. Sein Treibstoff: Glukose. Sein Hauptproblem: Es ist nicht in der Lage, für neue Anforderungen oder wichtiges Aktuelles genügend Betriebsstoff in Reserve zu halten.

Und je mehr Leistung von ihm verlangt wird, desto mehr Glukose benötigt es. Zugegeben, darüber dass das Gehirn ein enormer Energiefresser ist, macht man sich im Alltag wenig Gedanken. Dabei ist es mit seinen etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen) und mehr als 60 Billionen Verknüpfungen (Synapsen) das wohl genialste und komplexeste System des Universums. Aber: „Es sind die nicht bewussten alltäglichen Abläufe und Prozesse, die dem Gehirn die meiste Energie rauben”, so Dr. Siegfried Lehrl, Diplom-Psychologe der Poliklinik und Klinik für Psychiatrie der Universität Erlangen Nürnberg. Und diese Nebentätigkeiten laufen außerhalb der Neuronenschaltkreise ab, die für das Bewusstsein zuständig sind. So ist ein einfacher Spaziergang für unser Gehirn echte „Arbeit”: Gerüche, optische und akustische Informationen werden ausgewertet, das Gleichgewicht aufrecht erhalten, die Motorik funktioniert reibungslos und gleichzeitig laufen Stoffwechselprozesse, Atmung und Pulsregulation automatisch ab. Bis zu 90 Prozent der Energie verbrauchen unsere grauen Zellen für diese unbewussten Abläufe. Da das Gehirn ökonomisch arbeitet, spart es bei Engpässen wie zum Beispiel Hunger an den bewussten Vorgängen wie Denken und Konzentration.

In unserer heutigen Wissensgesellschaft ist jedoch mentale Fitness von enormer Bedeutung - Stichwort lebenslanges Lernen; soll das Gehirn optimal ausgelastet werden, braucht es vielfältige Stimulationen. Wenn die mentale Leistungsfähigkeit nachlässt, benötigen Menschen ab 50 vor allem eines: Unterstützung für die grauen Zellen. Hier wird wertvoll: Ginkgo-Spezialextrakt kann die Energieproduktion in den Zellkraftwerken wieder verbessern. Der Extrakt schützt die Zellen vor den Angriffen freier Radikale und kann selbst bereits geschädigte Funktionen der Zellkraftwerke wiederherstellen. Hinzu kommt: Wichtige Inhaltsstoffe des Ginkgo-Spezialextraktes gelangen direkt in die Hirnareale, die für Gedächtnis, Aufmerksamkeit und innere Ausgeglichenheit verantwortlich sind. So können die Wirkstoffe genau dort die Energieversorgung unterstützen, wo dies am dringendsten ist: Im Arbeitsspeicher, der alle wichtigen aktiven Denkprozesse steuert.

Weitere Informationen und eine Vielzahl an Übungen, die das Gehirn auf Trab bringen, finden Sie auf www.mental-aktiv.de




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