Gereizte Augen und ihre Ursachen

Gereizte Augen – wer ist betroffen und was hilft?

Die Ursachen von umweltbedingten Augenreizungen sind äußerst vielfältig. Keiner ist davor gefeit, Menschen jeden Alters sind betroffen – die einen nur hin und wieder mal, andere sogar regelmäßig. Manchmal hilft die richtige Vorbeuge-Strategie, doch nicht allen Auslösern kann man aus dem Weg gehen, die meisten Reizungen treten sehr kurzfristig auf.

Eine zu dem Thema eigens angelegte Marktforschung in Zusammenarbeit mit dem IFAK-Institut aus Frankfurt hat ergeben, dass gereizte Augen für die meisten Betroffenen ein Alltagsproblem mit hohem Leidensdruck sind: oft nehmen die Beschwerden im Laufe des Tages zu und beeinträchtigen die Lebensqualität in erheblichem Maße.

Zitate von Betroffenen:

  • „Jeden Abend nach der Arbeit dasselbe: meine Augen werden rot und brennen, ich weiß gar nicht mehr, wohin mit mir…“
  • „Das juckt und tränt so sehr – da könnte ich mir die Augen ausreiben, es ist zum wahnsinnig werden! Die Schminke verläuft und man wird von allen angesprochen…“
  • Ich kann meinen Urlaub gar nicht richtig genießen – wenn ich den ganzen Tag in der Sonne war, sind meine Augen rot, tränen und sind extrem lichtempfindlich.“

In ganz akuten Fällen schaffen Augentropfen mit einem gefäßverengendem Wirkstoff (z. B. BerberilN mit dem Wirkstoff Tetryzolin) minutenschnelle Abhilfe und beseitigen zuverlässig die quälenden Symptome, dürfen aber maximal 3-5 Tage lang angewendet werden.

Immer mehr Menschen bevorzugen Augentropfen mit pflanzlichem Inhaltsstoff, da diese sehr gut verträglich und auch zur Daueranwendung geeignet sind. Das neue Vidisanbeispielsweise, mit dem wertvollen Extrakt aus der Pflanze Augentrost (Euphrasia), beruhigt und harmonisiert gereizte Augen auf sanfte Weise, schon unmittelbar nach der ersten Anwendung.

In schweren Fällen und falls sich die Beschwerden trotz Anwendung von Augentropfen nach einigen Tagen nicht gebessert haben, sollte unbedingt ein Augenarzt konsultiert werden.

Typische Ursachen für gereizte Augen von A – Z:

Allergene

Pollen bei Heuschnupfen-Geplagten oder Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmelpilzsporen bei Ganzjahres-Allergikern rufen oftmals heftige Augenreizungen hervor.

Vorbeugung: Möglichst frühzeitig antiallergisch wirksame Präparate (z. B. Vividrin) anwenden, um eine Ausweitung der Symptome zu verhindern.

Chili

Jeder, der schon einmal frische Chili- oder Peperoni-Schoten selbst verarbeitet hat, kennt das Problem: Kaum hat man sich versehentlich mit den Fingern die Augen gerieben, fängt es heftig an zu jucken und zu brennen.

Vorbeugung: Sofort nach der Verarbeitung Hände, Messer und Schneidebrett gründlich säubern.

Chlorwasser

Für Manchen bedeutet jeder Kontakt mit gechlortem Wasser im Frei- oder Hallenbad eine Höllentour. Je nach Schwimmstil werden die Augen blitzschnell rot, brennen, jucken und fühlen sich unangenehm an. Auch Kinder sind häufig betroffen.

Vorbeugung: Schwimmbrillen verhindern größtenteils, dass Chlorwasser in die Augen gelangt.

Feinstaub: siehe Staub

Fremdkörper

Schon eine Wimper, die ins Auge fällt, kann das Auge reizen. Auch Radfahrer oder Skater kennen das Fremdkörpergefühl, denn – je nach Witterung oder auch in Gewässernähe – schwirren ganze Fliegen- und Mückenschwärme durch die Luft. Dass hin und wieder eines dieser Tierchen im Auge landet, ist nicht ungewöhnlich.

Vorbeugung: Sportbrille tragen, diese schützt außerdem vor aufgewirbeltem Staub.

Gesundheitsschädliche Gase

Aerosolsprays (z. B. Haarsprays, Deos oder Parfümzerstäuber), die nicht bestimmungsgemäß verwendet werden, können Augenreizungen hervorrufen, ebenso Gase (z. B. Kohlenmonoxid) oder Staub an Arbeitsplätzen. Hier gilt es, die Arbeitsschutzvorschriften unbedingt zu beachten. Auch aus dem Auto entweichen über den Auspuff giftige Gase. Der Aufenthalt in geschlossenen Garagen ist aus diesem Grund höchst gesundheitsgefährlich, nicht nur für die Augen. Selbstmedikation ist nur in leichten Fällen ratsam, in schwereren Fällen sollte der Arzt konsultiert werden.

Hitze

Starke Hitze ist oftmals kaum auszuhalten. Auch die Augen leiden und reagieren mit Brennen, Jucken und Fremdkörpergefühl. Saunabesuche können durch die Verwendung von ätherischen Aufguss-Ölen oder das anschließende Duschen gereizte Augen verursachen.

Kälte

Genauso wie Hitze kann auch Kälte gereizte Augen auslösen.

Klimaanlagen
Ob im Auto, Büro oder Flugzeug, vielerorts gehören Klimaanlagen heutzutage zur Standardausstattung. Unangenehm kann es werden wenn Zugluft, zu kalte Luft oder geringe Luftfeuchtigkeit die Augen reizen. Noch schlimmer sind nicht regelmäßig gewartete Klimaanlagen, die die Luft mit Mikroorganismen verunreinigen.

Vorbeugung:Innenraumfilter im PKW einmal jährlich austauschen, damit sich Pollen und Krankheitserreger nicht breit machen können. Gebläse nicht auf die Augen richten.
Im Flugzeug möglichst viel trinken.

Kosmetika

Wie schnell passiert es in der morgendlichen Hektik: Die Wimperntusche ist noch nicht trocken, die Hand rutscht aus beim Lidstrich oder die Augencreme landet versehentlich daneben. Sofort reagiert das Auge mit Rötung und Brennen.

Vorbeugung: Reizarme Kosmetika verwenden.

Medizinische Salben und Cremes

Verschiedentlich können Cremes und Salben, die nicht für eine Anwendung am Auge vorgesehen sind, Reizungen hervorrufen, sobald sie aus Versehen in Augennähe geraten.

Vorbeugung: Beipackzettel genau lesen, sie enthalten entsprechende Warnhinweise.

Meerwasser: siehe Chlorwasser

Ozon

Eine zu hohe Ozonkonzentration, häufig eine Begleiterscheinung von heißen Sommertagen, kann zu einer vorübergehenden Reizung der Bindehaut mit leichter Augenrötung, Fremdkörpergefühl und Augenjucken einhergehen.

Vorbeugung: Ozonwarnungen vor Aufenthalten im Freien beherzigen.

Rauch / Zigarettenrauch

Sowohl Rauch (z. B. vom Grillen oder Kamin) als auch Zigarettenrauch sind nicht nur schädlich für die Lunge, sondern auch schlecht für die Augen. Die Blutgefäße des Auges sind sehr empfindlich und können geschädigt werden. Substanzen im Zigarettenrauch verursachen eine Art „chemische Entzündung“ in der Bindehaut, das Auge sieht blutunterlaufen aus und juckt. Der Zustand verschlechtert sich in vielen Fällen, wenn man anfängt, die Augen zu reiben.

Vorbeugung: Rauch jeglicher Art meiden.

Reinigungsmittel

Putz- und Reinigungsmittel sind bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ungefährlich. Verschiedene Produkte können aber Augenreizungen hervorrufen sobald die Hände, die mit dem Produkt in Kontakt kamen, in die Nähe der Augen kommen.

Vorbeugung: Gefahrensymbole auf den Packungs-Rückseiten beachten (schwarzes X auf orangefarbenem Grund mit Bezeichnung „Xi“ oder tränendes Auge).

Smog

Hohe Ozonbelastungen lassen auch die Schadstoffbelastung in der Luft im Sommer ansteigen, der so genannte Sommersmog entsteht. Symptome wie Augenreizung oder Irritationen der oberen Atemwege sind die Folge.

Vorbeugung: Vor Aufenthalten im Freien Ozon- und Smogvorhersage bei Wetterdiensten (in Tageszeitungen oder im Internet, z. B. www.donnerwetter.de) konsultieren.

Sonnenlicht

Grelles, starkes Sonnenlicht schädigt nicht nur die Haut, es führt auch zu Augenreizungen, Ermüdungserscheinungen und hoher Lichtempfindlichkeit.

Vorbeugung: Sonnenbrille tragen, das verhindert außerdem Blinzel-Fältchen an der Augenpartie.

Staub

Staub begegnet uns tagtäglich. Im Haushalt in Form von Hausstaub, im Büro durch Drucker und Kopierer verursachter Feinstaub, Feinstaub im innerstädtischen Straßenverkehr, Staub in allen Varianten, hervorgerufen durch aufgewirbelte Erd-, Sand- oder Pflanzenpartikel. Auch Baustellen- und Renovierungsarbeiten (z. B. Parkettabziehen) führen zum Teil zu erheblichen Staubbelastungen. Staub legt sich auf die Augen-Schleimhäute und führt zu schier unerträglichem Fremdkörpergefühl und brennenden, geröteten Augen.

UV-Strahlung: siehe Sonnenlicht

Wind

Insbesondere kalter Wind kann im Auge zu Augenreizungen führen. Gepaart mit Staub können diese Augenreizungen rasch unerträglich werden.

Wohnraumgifte

Nicht erkannte Belastungen in Wohnräumen (z. B. Ausdünstungen von Chemikalien aus Teppichen oder Möbeln) können ebenfalls Augenreizungen hervorrufen. Um herauszufinden, ob eine Allergie oder ein Wohnraumgift die Ursache ist, sollte ein Arzt konsultiert werden.

Zugluft

Egal ob eine rasante Fahrt mit Motorrad, Cabrio oder Motorboot, die Ausübung eines „schnellen“ Freiluft-Sports wie Abfahrtski, Radfahren oder Skaten, eine Bergwanderung, der Durchzug beim Lüften der Wohnung, eine zu stark eingestellte Klimaanlage oder der Spaziergang durch Häuserschluchten inmitten von Wolkenkratzern: Zugluft kommt in allen Lebenslagen vor und lässt sich kaum vermeiden, ohne auf Lebensqualität verzichten zu müssen.

Zwiebeln

Wer schon einmal eine Zwiebel geschnitten hat kennt das Phänomen: Kaum ist die Zwiebel geschält, tränen die Augen, jucken und brennen.

Vorbeugung: Zwiebel sofort nach dem Schälen mit kaltem Wasser abspülen und erst dann zerkleinern, außerdem Fenster beim Zwiebelschneiden öffnen.

Woran erkenne ich, dass es sich tatsächlich um „gereizte“ Augen handelt?

Die meisten haben diese Situation schon mal erlebt: Brennende, gerötete Augen , die manchmal auch jucken oder geschwollen sind. Zu diesen eher kurzzeitigen, akuten Beschwerden kommt es, wenn die sensible Augen-Bindehaut, die permanent zahlreichen Umweltfaktoren ausgesetzt ist, durch physikalische oder chemische Einflüsse zu sehr beansprucht wird. Die häufigsten Beschwerden bei gereizten Augen sind: Brennen, Rötung der Bindehaut (insbesondere der feinen Äderchen im Weiß des Augapfels), geschwollene Bindehaut/Augenlider, Fremdkörpergefühl in den Augen und Lichtempfindlichkeit. Die Symptome tauchen plötzlich und sehr kurzfristig auf.

Im Gegensatz dazu weisen dauerhaft oder regelmäßig wiederkehrende tränende und müde Augen, schwere Augenlider sowie ein starkes Trockenheits- und Sandkorn-Gefühl eher auf „trockene Augen“ , also das so genannte „Sicca-Syndrom“ hin. In diesen Fällen helfen künstliche Tränen (z. B. ArtelacADVANCED), die müden, trockenen Augen zu befeuchten und zu erfrischen.

Wieder eine andere Ursache können Augenreizungen haben, die zu bestimmten Zeiten oder an bestimmten Orten auftreten. Wenn die Symptome Jucken und Tränenfluss besonders stark ausgeprägt sind, deutet dies eher auf eine allergische Bindehautentzündung hin, die mit antiallergisch wirksamen Präparaten (z. B. Vividrin) behandelt werden sollte. Im Zweifelsfall immer zum Augenarzt bzw. Allergologen gehen!

Augentrost – Behandlung mit Naturkraft

Mit Hilfe des wertvollen pflanzlichen Inhaltsstoffs Augentrost (Euphrasia), wie beispielsweise in Vidisan (in der Apotheke, ab ca. € 5,50) enthalten, werden gereizte Augen sanft beruhigt und harmonisiert. Die gold-gelben Tropfen (die Farbe ist ein Charakteristikum des hoch dosierten Pflanzenextraktes) verteilen sich schnell auf der Augenoberfläche, so dass die Sicht klar bleibt. Die Tropfen können jederzeit nach Bedarf angewendet werden und sind, da ohne Gewöhnungseffekt, auch zur Daueranwendung geeignet. Schon unmittelbar nach der ersten Anwendung werden die Augenbeschwerden wohltuend gelindert.




Ihr Kommentar zum Thema

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.
News

Einmal um die kulinarische Welt reisen…

©Interalpen-Hotel Tyrol

…können Gäste wenn Sie nach Seefeld in Tirol fahren. Und dort müssen Sie natürlich noch das Interalpen-Hotel Tyrol besuchen - …

Gewinnspiele

Gelebte Rau(ch)nächte

Verlag: Freya

Gewinnen Sie eins von drei Büchern Gelebte Rau(ch)nächte im Wert von € 12,90. Dieses Büchlein gibt wirkungsvolle Anregungen, wie die …

Videos

Mehr Digitales in Kliniken und Praxen

E-Health und IT sind die beherrschenden Themen - in allen hoch technologisierten Branchen, somit auch im Medizintechnik-Bereich. Fortschritte und Weiterentwicklungen von Geräten spielen sich viel in diesem Bereich ab - Apps oder Schnittstellen, Datenaustausch und …

Bücher

Cholesterin natürlich senken

Heilmittel, die den Cholesterinspiegel regulieren. Das können Sie selbst tun

Autor: Dr. Andrea Flemmer
Preis: EUR 19.00