Hyperhidrosis - zehn Fakten

1. Wo am wenigsten geschwitzt wird

Kaum zu glauben aber die Menge Schweiß, die unter den Achseln produziert wird, macht weniger als ein Prozent aus. Wie man sich vorstellen kann, gelangt vergleichsweise wenig Luft unter die Arme, wodurch der Schweiß nicht so leicht verdunsten kann. Wer hin und wieder die Arme in die Luft reckt oder sich auf dem Bürostuhl streckt, sorgt nicht nur für einen entspannten Rücken, sondern wirkt auch unangenehmen Schweißflecken entgegen.

2. Menschen rund um den Äquator haben mehr Schweißdrüsen als andere

Wenn die Temperaturen steigen, kurbelt der Körper die Schweißproduktion an. Menschen, die in wärmeren Regionen wohnen, zum Beispiel rund um den Äquator, haben deshalb mehr funktionstüchtige Schweißdrüsen, als Menschen, die in kälteren Regionen wohnen.

3. Schwitzen ist gut für die Haut

Klar ist es unangenehm zu schwitzen. Positiver Nebeneffekt ist aber, dass der Schweiß den Säureschutzmantel der Haut erhält. Durch körpereigene Lipide, die darin enthalten sind, wird für eine ausreichende Hydrierung gesorgt. Wer also gerne einmal die Bodylotion im Sommer weglassen möchte, braucht sich um trockene Haut keine Sorgen machen.

4. Wer scharf isst, schwitzt mehr

Der in scharfen Essen enthaltene Stoff Capsaicin stimuliert jene Sensoren im Mund, die für die Wärmeregulierung und das Schwitzen zuständig sind. Die Körpertemperatur steigt aufgrund einer Verstärkung des Stoffwechsels im Körper an. So führen scharfe und würzige Lebensmittel bei einigen Menschen zu Schweißausbrüchen, insbesondere im Gesicht, auf der Kopfhaut und am Hals. Eine ausgewogene Ernährung und weniger schwere Speisen entlasten den Körper und halten fit.

5. Der Mensch schwitzt ununterbrochen

Im Ruhezustand und bei gleichbleibend niedriger Temperatur würde der Mensch nur ca. 100 bis 200 ml Schweiß pro Tag produzieren. Durch alltägliche Bewegung und die Verrichtung normaler Arbeit verliert der Mensch bis zu 6 Liter Schweiß pro Tag.Der Schwitz-Mechanismus wird durch das vegetative Nervensystem des Körpers gesteuert, also dem Teil unseres Nervensystems, der unbewusst funktioniert. Um sein Nervensystem gesund zu halten, sollte man Stress und Aufregung aus dem Weg gehen. Entspannungs- und Meditationsübungen, autogenes Training oder Yoga, können helfen somatisches und vegetatives Nervensystem in Einklang zu bringen.

6. Männer schwitzen mehr als Frauen

Im Vergleich zu Frauen schwitzen Männer mehr und auch schneller. Das liegt zum einen daran, dass sie eine größere Hautoberfläche und daher auch mehr Schweißdrüsen besitzen, zum anderen ist das evolutionär bedingt. Hinzu kommt, dass der Stoffwechselumsatz höher ist, wodurch sie nicht nur schneller als Frauen abnehmen, sondern eben auch schneller und stärker schwitzen.

7. Der Mensch schwitzt auch beim Schwimmen

Auch wenn es einem nicht so vorkommen mag, im Wasser schwitzt man genauso stark, wie an Land. Leistungsschwimmer können im Wasser gerne einen Liter Schweiß pro Stunde verlieren.

8. So viel Schweiß ist normal

Zu viel produzierter Schweiß zum Beispiel bei starker Belastung oder Hitze ist überflüssig. Er dient nicht mehr der Kühlung des Körpers und kann daher auch nicht verdunsten. Er tropft ab, beziehungsweise wird von der Kleidung aufgesogen. Der gesunde Mensch schwitzt im Durchschnitt zwischen einem und 3 Litern am Tag.

9. Wer zu viel schwitzt

Schwitzen wird erst dann zur Krankheit, wenn man dreimal so viel schwitzt, wie gesunde Menschen. In diesem Fall spricht man von der sogenannten Hyperhidrosis. Betroffene Menschen schwitzen meist ununterbrochen vor allem an Händen, Füßen und in den Achselhöhlen. Manchmal sogar ununterbrochen am gesamten Körper. Neben Laser Therapie oder der lokalen Betäubung mit Botox Helfen auch Antiperspirantien, zum Beispiel von Everdry.

10. Trainierte Menschen schwitzen schlauer

Im allgemeinen Schwitzen trainierte Menschen mehr und auch schneller als untrainierte Menschen. Aber dafür schwitzen sie gezielter. Im Gegensatz zu untrainierten Menschen schwitzt der Sportler sobald die körperliche Anstrengung beginnt, denn die Schweißdrüsen lernen durch das regelmäßige Training gezielt zu schwitzen. Wer zu plötzlichen Schweißausbrüchen neigt, kann also durch gezieltes, moderates Training dem unkontrollierten Schwitzen entgegen wirken.

Was helfen kann: EVERDRY Produkte sind hochwirksame Antiperspirantien, die Menschen sicheren Schutz in stressigen Situationen, bei heißen Temperaturen und krankheitsbedingt übermäßigem Transpirieren (Hyperhidrosis) verleihen. EVERDRY hilft auf natürliche und verträgliche Weise übermäßiges Schwitzen langanhaltend zu stoppen. Die EVERDRY GmbH & Co. KG wurde 2007 von Andy Fischer in Karlsruhe gegründet.




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