Eisen: Lebenswichtig für den Organismus

Eisen ist für viele Funktionen im Organismus lebenswichtig - und dennoch wird es in der Medizin häufig nur nebensächlich betrachtet und daher auch sehr oft recht stiefmütterlich behandelt. Und dies trotz der Tatsachen, dass Eisenmangel vor allem bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen sowie bei Herzinsuffizienz einen schädlichen Einfluss haben kann. Dabei lässt ist mit der richtigen Eisentherapie die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität von Patienten erheblich verbessern

  • ©al62 - Fotolia

Eisenmangel zählt weltweit zu den häufigsten Mangelerkrankung des Menschen und liegt allein in Europa bei 5-10 %. Bei Frauen im gebärfähigen Alter liegt dieser Wert sogar bei etwa 20 %. Doch fast doppelt so hoch ist dieser Wert bei Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED). Eisenmangel hat bei gastroenterologischen Erkrankungen drei wesentliche Ursachen: Blutungen, Entzündungen und Resorptionsstörungen. Auch bei chronischer Herzinsuffizienz (CHI) ist der Eisenmangel ein negativer Prädiktor und fast jeder zweite Patient mit dieser lebensbedrohlichen Erkrankung leidet auch an Eisenmangel. Therapien über orale Eisenpräparate oder über die Ernährung sind daher oft nicht effektiv. Eine medikamentöse orale Eisentherapie müsste dafür über 6,5 Monate durchgeführt werden. Dabei zeigen sich häufig auch noch gastroenterologische Nebenwirkungen wie Diarrhoe, Obstipation, Sodbrennen, Erbrechen und Übelkeit.

Und in der Ernährung müsste, selbst wenn eine optimale Eisenresorption möglich wäre, ein Eisenmangel von 1.500 mg theoretisch den Verzehr von 75 kg Schweineleber bzw. 495 kg Putenfleisch erfordern, um diesen auszugleichen.

Mit oraler Unterstützung durch Eisenpräparate kann der Mangel, der sich auf verschiedenen Wegen wie Schwindel, Abgeschlagenheit und Infektanfälligkeit bemerkbar macht, jedoch nur teilweise behoben werden. Denn häufig treten gastrointestinale Nebenwirkungen auf. Ist also eine orale Therapie nicht effektiv bzw. wird nicht vertragen, spielt die i.v. Eisentherapie eine wichtige Rolle. Nur mit ihr lässt sich ein großes Eisendefizit schnell und nachhaltig ausgleichen.

Eine im Rahmen des ESC-Kongresses 2015 in London vorgestellte hochaktuelle Meta-Analyse von vier doppelblinden Studien konnte zeigen, dass eine Therapie mit ferinject® das Risiko einer kardiovaskulär bedingten Rehospitalisierung und Mortalität signifikant um 41% verringert.




Ihr Kommentar zum Thema

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.
News

Entzündungsfrei Leben mit nur 20 Minuten täglich!

Yoga-Übungen sorgen für Fitness Yoga-Übungen sorgen für Fitness - …

Es ist ein Teufelskreis: Bewegungsmangel und Übergewicht können chronische Entzündungen fördern. Diese wiederum begünstigen die Entstehung von Krankheitsbildern wie Rheuma, …

gesünder unter 7
Gewinnspiele

IRIS™ Augenmassagegerät für SIE und IHN!

IRIS™ Massagegerät IRIS™ Massagegerät - ©FOREO

Gewinnen Sie ein IRIS™ Augenmassagegerät für Sie und Ihn im Wert von 139,00 €. Befreien Sie sich von Tränensäcken und …

Videos

Bluthochdruck - arterielle Hypertonie

mednachhilfe

Die arterielle Hypertonie, im täglichen Sprachgebrauch Bluthochdruck genannt, ist ein Krankheitsbild, bei dem der Blutdruck des arteriellen Gefäßsystems chronisch erhöht ist.

Bücher

Von Wildschweinen, Joggerinnen und anderen Ungeheuerlichkeiten

Kritische und humorvolle Betrachtungen rund um die Jagd

Autor: Martin Ebner
Preis: EUR 19.90