Ford Grand C-Max - Kutsche mit Durchblick

Mitunter sollte man auch die Fotos zu Pressemeldungen genauer betrachten. Denn dann wäre die Überraschung vielleicht anders ausgefallen. Hatten wir doch etwas Kleines erwartet. Da stand er nun: Nicht gerade eine halbe Portion, schwarz und glänzend wie ein edler Rappe, nur mit den Hufen scharren, das wollte er partout nicht. Doch die Ähnlichkeit mit einer Kutsche kann er nicht verleugnen. Waren wir doch alle noch voll von den glückseligen Bildern der königlichen Kutschfahrt zu London – wer, mal ehrlich Mädels, wäre denn da nicht gerne an des Prinzen Seite gewesen? Na ja, ist halt nicht jeder Kate. Aber Quasibesitzer einer Kutsche ohne Pferdeäpfelproduktion, und ohne die Gefahr das Winken mit laufender Nase absolvieren zu müssen, das durften wir jetzt für ganze vierzehn Tage sein.

Außen glänzend…

Es war, sorry, wir müssen einfach beim englischen Vergleich bleiben, Liebe auf den ersten Blick. Wie er da so stand, unser großes Mäxchen, mit seinen breiten, einladenden seitlichen Schiebetüren. Und die Heckklappe, Tor zum geräumigen Kofferraum für kurze und lange Ausflüge, leise surrend fährt sie per Kopfdruck nach oben und genau so wieder nach unten, um mit einem gedämpften Blop zu verschließen. Das hat einfach das gewisse Etwas. Schön gerundet, kein kantiger Hungerhaken, eher ein wohlgeformter Mister Molli, blickte uns aus großen Scheinwerferaugen treuherzig an. Welche Frau kann so jemand wiederstehen?

Auch die Größe gerade recht, nicht zu klein und nicht zu groß – passt in jede Scheune und auch Tiefgaragen bewohnt er problemlos. Warum man bei Ford diesen flotten Feger mit dem scheußlichen Zusatznamen MAV (steht für Multi-Activity Vehicles) versehen hat, das wissen sicher nur die Marketingstrategen.

Innen praktisch…

Sein Innenleben ähnelt auf den ersten Blick eher einem Flugzeug-Cockpit als einem Auto – und man sollte sich ein wenig Zeit für das Studium der vielen verschiedenen Bedienelemente nehmen. Sonst kann es passieren, dass man zwar den Scheibenwischer sucht, aber den Tempomat aktiviert.

Und hier darf eine kleine Anmerkung an all die regen Autoverkäufer dieser Welt angebracht werden: Lassen Sie sich von keiner Frau sagen, Sie wisse schon, wie es gehe - den S I E weiß es ganz sicher nicht. Aber zugeben, na ja, das würde hier viel zu weit führen. Also, liebe Autoverkäufer: Spielen sie statt mit den Muskeln mit dem Charme, verführen sie “frau” zu einer Probefahrt (notfalls spendieren sie einen Latte Macchiato dazu) und erklären sie ihr so ganz nebenbei alle Besonderheiten von C-Mäxchen, egal ob der Zusatz “Grand” oder nicht seinem Namen schmückt. Das erspart ihr den Frust, und ihnen möglicherweise einen nervenden Anruf. Mäxchen ist nämlich durchgestylt und die kleinen Finessen muss man durchschauen.

High-Tech überall…

Navigationssystem, Blootooth-Anbindung fürs Handy, Radioeinstellungen, Audio und sonstige Eigenheiten wollen erforscht und vor allem ertastet werden. Und dann gibt es da noch das dritte Auge von Mäxchen – er sieht nämlich auch hinten ALLES! Natürlich ist die Rückfahrkamera, unsichtbar angebracht unter der Heckklappenöffnung, nicht in der Serienausstattung beinhaltet. Wer aber eine enge Garagenausfahrt oder eine stark befahrende Straße mit Fußgängerweg zu seinem täglichen Ausfahr-Programm zählen darf, sollte sich die Anschaffung überlegen – die Weitwinkelkamera übersieht praktisch nichts – keine noch so toten Winkel! Vor solchen warnt im Verkehr auch ein kleiner gelber Lichtpunkt in den Seitenspiegeln – er zeigt an, dass ein anderes Fahrzeug rechts oder links neben uns auf gleicher Höhe fährt.

Der Einparkassistent, Nothelfer für Zauderer, ein Segen für Ungeübte (und das gilt auch für so manche Herren!). Mäxchen bemisst alleine, ob die Parklücke groß genug für ihn ist oder nicht. Und man sollte diese Entscheidungen auch akzeptieren. Allerdings – der Umgang mit dem willigen Helfer sollte geübt werden. Einparken, als inaktiver Fahrer und ganz ohne die Hände am Lenkrad, das ist durchaus ungewohnt. Am einfachsten am Sonntagnachmittag in einer einsamen Vorortstraße! Hat man es aber erst mal intus, will man es nie wieder missen.

Flotter Feger…

Mäxchen ist nicht nur elegant, sondern auch äußerst geräumig, bis zu 7 Personen nimmt er anstandslos auf, und Mäxchen ist schnell. 180 km/h als Diesel (und da muss man sehr genau hinhören, um ihn als solchen zu identifizieren) schüttelt er locker aus den Rädern, oder genauer, aus seinen sechs gut aufeinander abgestimmten Gängen. Er ist spritzig beim Anfahren, gemütlich auf langen Strecken und feurig wie ein spanischer Stierkämpfer, wenn man ihm die Sporen gibt und ihn mal richtig bergan traben lässt. Sparsam ist er auch noch, er begehrte bei ausgewogener Fahrweise, erst nach 800 km eine neue Tankfüllung.

Pollen-Blues und Allergie-Tango…

Mäxchen besitzt natürlich auch jene Eigenschaft, die uns überhaupt auf ihn aufmerksam machte: Er ist mit dem mit Prüfsiegel „Allergie getesteter Innenraum“ vom TÜV Rheinland ausgezeichnet worden. Mehr als viereinhalb Millionen seiner Brüder bescherten europaweit allen geplagten Pollenallergikern in diesem Frühjahr ein blütenstaubfreies Fahren. Natürlich ist man bei Ford darauf stolz und deshalb hier die harten Fakten zum leistungsstarken Pollenfilter, den es ohne Aufpreis gibt. Er schützt Fahrzeuginsassen bei geschlossenen Autofenstern wirksam vor der Blütenpollen-Plage und Allergie auslösenden Partikeln der Außenluft. Die Leistungsfähigkeit der serienmäßigen Fahrzeug-Pollenfilter verhindern, dass der von Allergikern besonders gefürchtete Blütenstaub über das Lüftungssystem in das Cockpit eindringen kann. Die TÜV Rheinland-Experten verlangen dabei von Ford als weltweit einzigem Hersteller, dessen nahezu gesamte PKW-Flotte Allergie getestet ist, dass Maulbeerpollen (zum Vergleich: Roggen: 40 bis 60 µm; Gräser: 20 bis 40 µm; Erle: 21 bis 24 µm; Hasel: 20 bis 25 µm; Birke: 19 bis 22 µm) mit einem Durchmesser von nur circa zehn µm nahezu vollständig abgeschieden werden.

Materialbedingte Allergie-Risiken in den Cockpits sind nachweisbar auf ein Minimum reduziert. Lenkradbezüge, Sitzbezüge oder Sitzgurte, mit denen die Haut im Auto in unmittelbaren und längeren Kontakt kommen könnte, wurden dermatologisch getestet. Ebenso konnte die Ford C-MAX-Baureihe bei der Analyse der Innenraumluftqualität und flüchtiger organischer Verbindungen überzeugen.

Es gäbe natürlich noch viel zu erzählen, von unserer kurzen aber heftigen Liebe. Selten, ist ein Abschied so schwer gefallen. Mach es gut Mäxchen, du bist ein tolles Auto und für den Preis von circa 20.000 Euro sogar ein Schnäppchen!

Weitere Informationen: Ford C-Max und Ford Grand C-Max




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