Sicher im Schnee: Sicherheit abseits der Piste

Die Verkaufszahlen von Tiefschnee- und Tourenausrüstung steigen stets. Immer mehr Wintersportler wagen sich abseits der Pisten und investieren in gute Sicherheitsausrüstung. Sicherheit liegt im Trend, was auch gut ist, jedoch kann auch mit der besten Ausrüstung etwas passieren. Die Unfälle von Prinz Johann Friso und Michael Schuhmacher zeigen, dass auch für erfahrene Sportler der Spaß neben der Piste nicht ungefährlich ist

  • ©Recco AB
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Dank moderner Skitechnologien ist es auch weniger geübten Schneeliebhabern möglich, sich abseits der Pisten, sei es mit Ski, Snowboard, Schneeschuhen oder Tourenski, aufzuhalten.

Wintersport ist ungefährlicher als man denkt. Laut Statistik gibt es bei 100 Wintersportlern zwei ernsthaft Verletzte, beim Fußball hingegen ziehen sich von 100 Kickern rund 15 eine schwere Verletzung zu.

Trotzdem sollte man die Gefahren nicht unterschätzen. Besonders die Sicherheitsausrüstungen geben manchem Skiläufer zu viel Selbstbewusstsein und verleiten zu Leichtsinn. Laut Bernd Zehetleitner, staatlich geprüfter Berg- und Skiführer, bringt die beste Ausrüstung nichts, wenn man nicht damit umzugehen weiß. Zehetleitner ist Leiter der Bergschule Oberallgäu und Präsident des Verbandes der deutschen Bergsteigerschulen.

Er empfiehlt Helm, Skibrille, Handschuhe und wasserfeste, atmungsaktive Kleidung allen Wintersportlern. Außerdem sollte die Funktionskleidung über einen RECCO Reflektor verfügen, welcher die Suche nach Verschütteten für die Bergrettung einfacher macht.

Begibt man sich aber jenseits der Pisten kann ein RECCO Reflektor das Lawinenverschüttetengerät nicht ersetzten. Sucht man das Abenteuer in der weißen Wildnis, sollten LVS-Gerät, Lawinensonde und -schaufel immer mit dabei sein. So können die Begleiter sofort mit der Suche beginnen, die Reflektoren können nur von der Bergrettung geortet werden.

Auch ist ein ABS-Rucksack anzuraten – dieser schützt den Rücken und bietet Platz für das Erste Hilfe Set, welches immer mitgenommen werden muss!

Damit man nun auch weiß, wie all diese Dinge zu verwenden sind und wie man es vermeiden kann, in eine Gefahrensituation zu kommen, lernt man in einem Basis-Lawinenkurs.

Dieser Kurs vermittelt die wichtigsten Elemente der Gefahrenbeurteilung: sorgfältige Geländewahl, Schnee- und Lawinenkunde sowie den richtigen Einsatz der Sicherheitsausrüstung und das Vorgehen bei der Verschüttetensuche.

Genauso selbstverständlich wie man einen Tauchkurs oder einen Paraglidekurs besucht, sollte man auch einen Kurs über Tiefschneefahren besuchen. Viele Skischulen, darunter auch die Bergschule Oberallgäu bieten solche Tiefschneekurse an.

Egal, wie gut ausgerüstet und vorbereitet man ist – es bleibt immer ein Restrisiko bestehen. Erfahrene Wintersportler sollen ihr Können nutzen, um Situationen besser einzuschätzen und sicherheitsbewusster zu fahren. Leichtsinn und Übermut kann schnell zu einer Gefahr werden.

Mehr über Sicherheit im Gelände unter: www.sicher-im-schnee.de




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