Skifoan (Skifahren) in der Europasportregion

Im Pulverschnee auf 3000Meter Höhe über die unverspurten Pisten wedeln oder auf griffigen Abfahrten vonHütte zu Hütte gleiten, das Skifahren in der Europasportregion Kaprun-Zell amSee ist ein Traum

Ein Wintertag wie im Bilderbuch. Die Tage zuvor hat es kräftig geschneit und es erwartet uns Pulverschnee auf dem Kitzsteinhorn. Deshalb schweben wir schon frühmorgens mit dem Gletscherjet in zwei Etappen nach oben zum Alpincenter. Hier auf 2.452 Meter Höhe leihen wir uns die neuesten Ski- und Skischuhmodelle aus.

Der Himmel blitzblau. Eine dicke Daunendecke Schnee ist über die Berggipfel gebreitet. Noch ist Schatten auf der Sonnenkarbahn und bei den Schmidingerliften, doch die Sonne lugt schon über den Bergkamm. In der Morgenkälte ist es besser die neue Sechsersessel-Kristallbahn mit beheizten Sitzen und einer Wetterschutzhaube zu testen. Eine Wohltat, gewärmt am Gipfel anzukommen. Der Schnee glitzert in der Sonne und der Schatten der Morgenkälte wandert immer weiter talwärts. Die Abfahrten sind herrlich griffig, trotzdem wollen wir mit unserem Skilehrer zu den unverspurten Pulverschneepisten.

Dort ist der Schnee so weich wie Watte. Ein traumhaftes Gefühl so schwerelos dahinzugleiten. Und noch ein Schwung, und noch ein Schwung, bloß keine Rückenlage bekommen…..! Ganz schön anstrengend. Nach ein paar Abfahrten beginnen meine Oberschenkel zu brennen. Nach zwei Stunden sind wir total erschöpft. Und glücklich. Aber jetzt schnell zum Alpincenter. Dort werden heute Gratis-Massagen und Shiatsu angeboten. Das wollen wir nicht versäumen. Herrlich, diese Nackenmassage. Man kann sogar die Ski angeschnallt lassen. Am Nachmittag bekommen wir eine Pulsuhr umgeschnallt. Um unsere Kondition zu testen. Das Ergebnis ist fast bei allen gleich: Kondition o.k. aber ein bisschen mehr Ausdauersport könnte keinem von uns schaden. Diese und andere Aktionen auf dem Kitzsteingletscher werden an bestimmten Terminen (Anfragen beim Tourismusverband) abermals stattfinden.

Tags darauf - Szenenwechsel. Heute kein Gletscher, es geht nach Zell am See auf die Schmittenhöhe.

Im Tal ist es grau und neblig. Der Blick auf die Schmittenhöhe getrübt. Es ist klirrend kalt. Doch das live-Fernsehbild vom Skigebiet verheißt strahlenden Sonnenschein auf 2000 Meter Höhe. Ich steige in die Zeller Bergbahn - pardon, die heißt ja seit einiger Zeit City Express - ein. Nach ein paar hundert Meter lichtetet sich die Nebelsuppe und die Sonne strahlt mir zu. Die Mittelstation, eines meiner Lieblingslokale für eine gemütliche Hütteneinkehr, liegt bereits im Sonnenschein. Aber noch will ich nicht ans Einkehren denken, bei diesem Superskiwetter. Ich bin neugierig, was sich in den letzten acht Jahren meiner Zellabstinenz verändert hat. Gibt es noch einige der urigen Skihütten in denen ich so manchen Schneesturm gut überstanden habe.

Ich nehme die Standardabfahrt ins Tal und fahre hinüber zur Sonnenalmbahn. Hier am Ende der Schmittenstraße hat man die Wahl: Sonnenalm oder Schmittenhöhe. Ich entscheide mich für die Sonnenalmbahn. Dann kann ich nach ein paar Abfahrten in der Schmidhofalm vorbeischauen. Ein neuer Sechsersessellift mit Haube und Sitzheizung bringt mich bis vor die Hütte. Schnell hinüber zum Osthanglift, da gibt es noch ein paar Buckelpisten im Gelände. Sonst findet man eher breite, gut präparierte Abfahrten. Mittagspause. In der Schmidhofalm trifft man alte Freunde wieder. „Sehen wir uns später auf der Breiteckalm?” Oder auf eine heiße Schokolade im Glocknerhaus? Beides. Aber ich muß auch noch beim Peter und der Gerda in der Mittelstation vorbeischauen. So ein Skitag in Zell am See kann fast zu kurz werden. Aber eines ist sicher. Wer einmal Zell am See als Skigebiet ins Herz geschlossen hat, kommt bestimmt wieder.

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