Morgensteifigkeit - erstes Anzeichen für Arthrose

Seite 1 von 3
Erste Seite | Vorherige Seite | Nächste Seite | Letzte Seite

Morgensteifigkeit - erstes Anzeichen für ArthroseMorgensteifigkeit bedeutet für Arthrose-Patienten: Steife Gelenke, Anlaufschmerzen, ein Gefühl wie eingemauert. Sie ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass etwas mit den Gelenken nicht stimmt. Denn auch nach dem Aufstehen bleibt die Beweglichkeit eingeschränkt und die Beschwerden dauern oft noch an. Die ersten Bewegungen nach dem Aufstehen fallen entsprechend schwer. Was zumeist schleichend beginnt, ist das erste spürbare Anzeichen einer Arthrose. Etwa fünf Millionen Menschen leiden allein in Deutschland an der Verschleißerkrankung der Gelenke. Leider zögern viele Betroffene jedoch, die Alarmsignale für das beginnende Leiden ernst zu nehmen. Wer nicht frühzeitig etwas dagegen unternimmt, muss mit einer ungebremsten Verschlimmerung der Erkrankung rechnen. Es drohen Unbeweglichkeit und häufig sozialer Rückzug. Daher sollte schon auf die leisen Alarmsignale des Körpers geachtet und reagiert werden.

Gründe für Morgensteifigkeit
Vor allem nächtliche Entzündungsprozesse belasten die Gelenke und führen zu eingeschränkter Beweglichkeit, Gelenkbeschwerden und steifen Gelenken. Normalerweise dient die nächtliche Ruhephase unserem Körper der Regeneration. Gewebe wird erneuert, Zelltrümmer beseitigt und das Immunsystem ist besonders wachsam. Aus diesem Grund sinkt der Cortisol-Spiegel, ein Hormon, welches das Immunsystem hemmt, in der Nacht ab. In arthrotisch veränderten Gelenken kann dies jedoch problematisch werden. Denn die körpereigene Abwehr ist stark damit beschäftigt, die verschleißbedingten Knorpeltrümmer im Gelenk zu entfernen. Bei überschießender Immunantwort werden dann auch gesunde Zellstrukturen angegriffen. Es kommt zu Entzündungen und zu der gefürchteten Verschlechterung der Arthrose. Ein gesunder Knorpel kann ein Leben lang gut funktionieren - das gilt aber nur dann, wenn er nicht dauernd überbeansprucht wird. Dazu zählt die Fehlbelastung genauso wie zu viel Ruhe, schließlich trägt regelmäßige Bewegung zur Ernährung des Knorpels, aber auch des gelenkstabilisierenden Muskel- und Bänderapparates bei. Überbeanspruchungen können für einen gewissen Zeitraum ausgeglichen werden. Da aber einmal untergegangenes Knorpelgewebe vom Körper nicht mehr ersetzt werden kann, ist eine Arthrose nach langen Phasen des ‚Raubbaus' vorprogrammiert.

Leberzelltherapie erhält Zulassung

Harnstoffzyklusdefekte sind schwerwiegende und lebensbedrohliche Störungen des Ammoniak (NH3)-Stoffwechsels der Leber. Die Harnstoffzyklusdefekte beruhen auf Fehlfunktionen verschiedener Enzyme, die an ...