Kalifornische Blütenessenzen

So wie die Bachblütentherapie geht auch die Therapie mit den kalifornischen Blütenessenzen davon aus, daß unabhängig vom Symptom einer Krankheit der dieser zugrunde liegende Gemütszustand behandelt gehört. Blütenessenzen besitzen die Gabe, negative seelische Strömungen zu harmonisieren und durch diese negativen Strömungen aufgebaute Blockaden abzubauen.

Die von Edward Bach entdeckten Blütenessenzen decken nach Ansicht der kalifornischen Therapeuten Richard Katz und Patricia Kaminski längst nicht mehr alle den heutigen Menschen tangierenden Probleme ab, und so begaben sie sich gezielt auf die Suche nach Blütenessenzen, die den heutigen Bedürfnissen und Anforderungen entsprechen. Im Unterschied zu den Bachblüten kann man die kalifornischen Blütenessenzen auch anwenden, ohne sich in einem bestimmten negativen Seelenzustand zu befinden. Sie unterstützen vor allem die Kreativität, die Konzentrationsfähigkeit und das Durchhaltevermögen und sind teilweise auch in der Lage, bestimmte Fähigkeiten oder Eigenschaften gezielt zu entwickeln.

Es ist nicht unbedingt notwendig, an die Kraft oder Wirkung der Blütenessenzen zu glauben, vielmehr muß man bereit sein, sich mit seinen Problemen auseinanderzusetzen und diesen den Körper negativ beeinflussenden Zustand beenden bzw. wenigstens ändern zu wollen. Richard Katz und Patricia Kaminski stellten 1978 die ersten »kalifornischen Blütenessenzen« her. 1979 gründete Katz die »Flower Essence Society«, eine heute weltweit operierende Organisation, die alle Interessierten an der Blütentherapie unter einem Dach vereinigt.

Herstellung

Die kalifornischen Blütenessenzen werden nur nach der Sonnenmethode gewonnen. Diese ist im Kapitel über die Bachblüten-Therapie ausführlich beschrieben worden. Grundsätzlich gilt auch hier die Regel: Nie mehr als sechs Essenzen mischen.

Anwendungsbereiche

Derzeit sind 72 kalifornische Blütenessenzen bekannt, die in acht große Anwendungsgruppen bzw. Wirkungsbereiche eingeteilt werden.

Sie werden nachstehend zuerst mit ihrem deutschen, dann mit ihrem englischen Namen gelistet und zeigen die Grundcharakteristik, für welche die Pflanze steht, auf. Bewußt wurde darauf verzichtet, die sehr umfangreiche Symptomliste (siehe Bachblüten) aufzuführen, da dies den Rahmen dieses Buches sprengen würde.

Die acht Wirkungsbereiche

  1. Sinnfindung, Selbstentfaltung
  2. Ruhe, Sammlung, Schutz
  3. Partnerschaft, Freundschaft, Gruppenprozesse
  4. Selbenskraft, Willensstärke, Lebendigkeit
  5. Kreativität, Konzentration, intellektuelle Fähigkeiten
  6. Intuition, Spiritualität, Traum
  7. Körper, Sexualität, Geschlechterrollen
  8. Emotionen, Ängste, dramatische Kindheit



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