Liebeslust – Blasenfrust?

Es könnte ja alles so schön sein - wäre da nicht ein kleines Problem, welches sich ständig danach ungefragt zu Wort meldet. Die Rede ist vom lästigenHarndrang nach dem Sex - der die Romantik tötet und daher vor allem Frauen nervt

Harndrang nach dem Sex - diese Erfahrung machen vor allem Frauen, denn die simple Ursache liegt in der Anatomie der Frauen begründet. Schuld daran sind in in 50 Prozent aller Fälle Bakterien, die bei jedem Menschen ganz normal in den Harnleitern und im Darm vorkommen.

Blasenstress - Warum gerade nach dem Sex?

Beim Sex können Bakterien rasch vom Darmausgang in Richtung Harnröhre gelangen. Das hat gar nichts mit der Art der sexuellen Praktiken zu tun. Wenn man bedenkt, wie eng bei Frauen Darmausgang, Harnröhre und Scheideneingang beieinander liegen, wird klar, dass die Wege für die Bakterien kurz sind. Und beim Sex nur zu schnell zusätzliche Bakterien in die Harnröhre gelangen und dort in die Blase aufsteigen können. Dr. Kirstin Miska berichtet aus ihrer Praxis für Urogynäkologie: „Viele Frauen kommen wegen ihrer Blase in meine Praxis. Sie berichten mir dann, dass sie meist, nachdem sie mit ihrem Partner geschlafen haben, einen regelrechten Blasenfrust erleben.” Als Erstes rät Dr. Miska diesen Frauen generell viel zu trinken und nach dem Sex möglichst bald zur Toilette zu gehen, um die Blase zu leeren und Bakterien schnell heraus zu spülen. „Natürlich ist das nicht besonders romantisch”, gibt Dr. Miska zu, „aber es ist gut für die Blase und wohl das kleinere Übel.”

Wie kann die Blase gesund bleiben?

Eine gute Nachricht: Damit auch die Blase nach dem Sex glücklich ist, kann man einiges tun. Die grundsätzliche Regel viel trinken, um die Harnwege durch häufiges Wasserlassen gut durchzuspülen sollte jeder beherzigen. Und diejenigen Frauen, bei denen die Liebeslust immer wieder von Blasenfrust begleitet wird, sollten ihre Blase kurz nach dem Sex leeren, um möglichst viele Bakterien rauszuspülen. In der Ernährung gibt es ein besonderes Früchtchen, das die natürliche Widerstandskraft der Blase unterstützt und dabei hilft, sie gesund zu halten: die kanadische Cranberry. Sie ist ein richtiges Kraftpaket und verfügt über besondere Eigenschaften.

Cranberry, nicht zu verwechseln mit der heimischen Preiselbeere oder Moosbeere, ist nämlich reich an so genannten sekundären Pflanzenstoffen, die die Blasengesundheit unterstützen können.

Die Typ-A-Proanthocyanidine, so heißen diese speziellen Inhaltsstoffe, sind in der Lage, stäbchenförmige Bakterien, die natürlicherweise in der Blase vorkommen, regelrecht „rund” zu machen, so dass sie beim Wasserlassen einfach aus der Blase herausrutschen. Jetzt gibt es die wertvollen Inhaltsstoffe der kanadischen Cranberry auch als modernes Nahrungsergänzungsmittel, TUIM® urofemin (rezeptfrei und nur in der Apotheke). Damit ist es ganz einfach, etwas Gutes für seine Blase zu tun. Neben dem natürlichen Cranberry-Extrakt enthält das Mittel ebenfalls noch Vitamin C, Zink und Selen. Zusammen unterstützen diese Nährstoffe das Immunsystem und das kommt dann ebenfalls der Blasengesundheit zugute. Dabei ist TUIM®urofemin rein pflanzlich, frei von Laktose, Gluten und Oxalsäure. Denn Oxalsäure kann in größerer Menge in Cranberries und deren Saft enthalten sein und die Bildung von Nierensteinen begünstigen. Morgens und abends je zwei Tabletten zu den Mahlzeiten enthalten genügend Cranberry-Extrakt, um die Blase zu unterstützen. Wer diese Tipps beherzigt, für den sollte Blasenfrust bald der Vergangenheit angehören.

Männer sind anatomisch im Vorteil

Dass der Blasenfrust nach dem Sex nur Frauen betrifft, hat vor allem mit der Anatomie zu tun. Männer haben eine längere Harnröhre und bei ihnen liegen Harnröhre und Darmausgang auch nicht in unmittelbarer Nachbarschaft wie dies bei Frauen der Fall ist. So finden sich zwar auch bei Männern Bakterien im Darm und auch in der Harnröhre, dort aber zumeist nur im unteren Drittel.

Um in die Blase zu gelangen, müssten sie einen viel weiteren Weg zurücklegen als bei Frauen. Da aber bei jedem Wasserlassen die Harnwege durch den Urin durchgespült werden, haben die Bakterien bei Männern meist gar keine Chance, bis in die Blase zu wandern. Um diesen „Durchspüleffekt” auch für sich nutzen zu können, sollten Frauen darauf achten, dass sie stets genügend Flüssigkeit zu sich nehmen. Zwei Liter pro Tag sollten es schon sein.

Weitere Informationen finden Sie unter www.tuim-urofemin.de




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