Warum mögen wir Gesichter?

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Die Pubertät verändert uns! Sie macht aus Kindern junge Erwachsene; unsere Wahrnehmung dem anderen Geschlecht und unseren Mitmenschen gegenüber wird intensiver.

Die Pubertät verändert bei Heranwachsenden die Deutung von Gesichtern, wie Forscher der Penn State University herausgefunden haben. So lieben Jugendliche Gesichter von Gleichaltrigen - Grund scheint der Einfluss von Hormonen auf das Gehirn und das Nervensystem zu sein. Suzy Scherf und Giorgia Picci haben ihre Forschungsergebnisse im Fachmagazin “Psychological Science” veröffentlicht: Kinder vor der Pubertät erinnern sich an erwachsene Gesichter - also an Bezugspersonen. Für Kinder ist eine Vorbildfunktion extrem wichtig! Jugendliche dagegen erinnern sich eher an Heranwachsende gleichen Alters - durch die hormonelle Aktivität in dieser Altersgruppe haben sich die Prioritäten geändert - der (unterbewusste) Blick richtet sich auf Partnerwahl, Fortpflanzung und Familiengründung. Ältere Vorbilder treten in den Hintergrund - typgleiche und alters-ähnliche Vorbilder treten an ihre Stelle.




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