Nach einem schweren Anfall kann der Epileptiker für einige Minuten in einen komaähnlichen Zustand verfallen.
Sie wird durch eine Störung der elektromagnetischen Vorgänge im Gehirn ausgelöst. Den Ursprung der meisten epileptischen Krankheitsfälle kann man im nachhinein praktisch nicht mehr ausfindig machen: Oft waren es Gehirn- oder Schädelverletzungen, Schlaganfälle, zerebrale Lähmungen, die dabei eine Rolle gespielt haben (könnten). Jeder Mensch, der erstmals einen Anfall erleidet, muß medizinisch besonders sorgsam betreut werden, da sich hinter diesem ersten Anfall nicht nur eventuell Epilepsie, sondern eine anderweitige Erkrankung des Gehirns verbergen könnte. Der Arzt muß versuchen herauszufinden, für welche Erkrankung dieser erste Anfall ein Symptom sein könnte. Dabei wird auch auf Tumor untersucht, ebenso auf Abnormalitäten im Bereich der zerebralen Blutgefäße. Die meisten Epileptiker können ein ganz normales Leben führen, werden aber gewisse Vorsichtsmaßnahmen einhalten, um nicht bei einer gefährlichen Tätigkeit einen Anfall zu erleiden.