Das Fasten (Sawn oder Roza) im heiligen Monat Ramadan ist eine der fünf Säulen des Islam. Es erinnert an die Zeit, als dem Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) der Heilige Qur’an offenbart wurde. Für alle gesunden Muslime, die die Pubertät erreicht haben, ist das einmonatige Fasten von 29 bis 30 Tagen Pflicht. Die Gläubigen sind verpflichtet, zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nicht zu essen und zu trinken, keine oralen Medikamente zu sich zu nehmen, keine sexuellen Aktivitäten zu entfalten und nicht zu rauchen. Daher ist der Ramadan für gläubige Muslime eine Zeit der spirituellen Besinnung und körperlichen Reinigung. Studien haben auch gezeigt, dass Fasten das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, wirksam senken, die Insulinempfindlichkeit verbessern und den Blutdruck senken kann. Doch für Menschen mit diagnostiziertem Diabetes oder anderen chronischen Erkrankungen kann das Fasten auch gesundheitliche Risiken bergen. Generell läßt sich das Fasten aber auch als Teil einer Lebensstiländerungen nutzen, was langfristig zu einer besseren Gesundheit führen kann.
Während des Fastens verändert sich der Stoffwechsel: So kann der
Der islamische Lehre befreit Kranke von der Fastenpflicht. Als besonders riskant gilt das Fasten für:
Bei gesunden Menschen kann sich das Fasten positiv auf den Stoffwechsel auswirken. Die Unbedenklichkeit des Fastens muss jedoch bei Menschen mit Diabetes oder anderen chronischen Erkrankungen individuell geprüft werden. Um Risiken zu minimieren und das Fasten gesund zu gestalten, ist eine vorherige ärztliche Beratung unerlässlich.
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