Nicht immer sind Seitensprünge oder krankhafte Eifersucht der Grund, warum Partnerschaften in Deutschland scheitern – auch nächtliches Schnarchen kann Beziehungen massiv belasten. Eine repräsentative Befragung aus dem Jahr 2023 ergab, dass für mehr als ein Drittel der Befragten (35 Prozent) das Schnarchen des Partners ein absolutes Ausschlusskriterium darstellt. Dabei betrifft Schnarchen längst nicht nur wenige Ausnahmen, sondern ist weit verbreitet. Eine frühere repräsentative Studie zeigte, dass rund zwei Drittel der Menschen in Deutschland entweder selbst schnarchen oder mit einem schnarchenden Partner zusammenleben. Das Geräusch ist nicht nur störend, sondern sorgt auch dafür, dass Betroffene tagsüber häufiger erschöpft und schneller gereizt sind. „Schnarchen stellt eine enorme Belastung für Partnerschaften dar. Kommt es Nacht für Nacht zu Konflikten, leidet das Zusammenleben zwangsläufig. Nähe, Verständnis und Geduld nehmen mit der Zeit deutlich ab“, erklärt Ingo Göttner, Experte und Fachberater beim Fachlabor für zahnärztliche Therapiegeräte Orthos.
Um Streit aus dem Weg zu gehen, ohne die Beziehung direkt infrage zu stellen, entscheiden sich viele Paare für getrennte Betten. Tatsächlich schlafen laut der „Schlafstudie 2024“ der Pronova BKK knapp drei von zehn Paaren in Deutschland grundsätzlich in getrennten Schlafzimmern. Und selbst unter jenen, die gemeinsam ins Bett gehen, verlässt fast jeder Vierte nachts regelmäßig das Schlafzimmer. Dass eine dauerhafte nächtliche Trennung weder romantisch noch förderlich für die Partnerschaft ist, liegt nahe. „Gemeinsames Schlafen spielt eine zentrale Rolle für die Qualität einer Beziehung. Viele Paare berichten, dass sie sich glücklicher fühlen und eine stärkere Verbundenheit erleben, wenn sie ein Bett teilen“, so Göttner. Die Suche nach einer wirksamen Lösung gegen das Schnarchen gestaltet sich für Betroffene und ihre Partner häufig mühsam und frustrierend – sie reicht von stundenlanger Online-Recherche über fragwürdige Hausmittel bis hin zu gut gemeinten Ratschlägen aus dem Freundeskreis. Um diesen Leidensweg zu verkürzen und Paaren wieder ruhige Nächte zu ermöglichen, hat das Orthos-Team „LunaSol“ entwickelt – eine individuell gefertigte Anti-Schnarchschiene.
Die zahnmedizinischen Schienen setzen direkt an der körperlichen Ursache des Schnarchens an: „Schnarchen entsteht, wenn sich im Schlaf die Rachenmuskulatur entspannt und Unterkiefer sowie Zunge nach hinten absinken. Dadurch verengt sich der Atemweg, und der erschwerte Luftstrom versetzt das Gewebe im Rachen in Schwingung“, erläutert Göttner. „LunaSol ist eine Unterkiefer-Vorschubschiene, die den Kiefer in einer leicht nach vorne verlagerten Position stabilisiert. Dadurch kann das Schnarchen in vielen Fällen unmittelbar reduziert oder sogar vollständig unterbunden werden“, ergänzt Ernst Lorenz, Geschäftsführer von Orthos. Wer eine Anti-Schnarchschiene nutzen möchte, sollte zunächst mit seinem Arzt über die Beschwerden sprechen und eine fachliche Einordnung vornehmen lassen. Ein Schlafmediziner klärt, ob eine Schlafapnoe vorliegt – also starkes Schnarchen mit Atemaussetzern. In diesem Fall übernehmen die Krankenkassen die Therapie. In den meisten Fällen handelt es sich jedoch um harmloses, aber störendes Schnarchen. Dann kann der Betroffene einen Zahnarzt aufsuchen und ihn gezielt auf das Problem sowie die Lösung LunaSol ansprechen. Der Zahnarzt nimmt anschließend einen Kieferabdruck und beauftragt Orthos mit der individuellen Anfertigung der Schiene. Nach einer Eingewöhnungsphase und einer Kontrolluntersuchung ist LunaSol einsatzbereit für die Nacht. „Die Anti-Schnarchschiene kann das Schnarchen sofort stoppen. Paare können wieder gemeinsam schlafen und starten ausgeruht und voller Energie in den neuen Tag“, fasst Göttner zusammen.