Wer kennt das nicht: Man liegt nachts stundenlang wach, wälzt sich unruhig von einer Seite auf die andere und fühlt sich am nächsten Morgen wie gerädert. Häufig wird die Ursache vorschnell bei beruflichem Stress, Sorgen oder ungeeigneten Schlafbedingungen gesucht. Doch die echten, physiologischen Auslöser für nächtliche Ruhelosigkeit sind oft ganz woanders zu verorten – nämlich direkt in unserem Essverhalten am Abend und den damit verbundenen Verdauungsprozessen.
Besonders unangenehm und im Alltag weit verbreitet ist nächtliches Sodbrennen. Das Tückische daran: Die Beschwerden treten bevorzugt dann auf, wenn der Körper eigentlich zur Ruhe kommen und in den regenerativen Schlafmodus umschalten möchte. Verantwortlich dafür ist ein simpler anatomischer und mechanischer Prozess. Sobald wir uns horizontal ins Bett legen, verliert die Schwerkraft ihre unterstützende Wirkung auf die Verdauung. Wenn nun kurz vor dem Zubettgehen noch eine schwere Mahlzeit verzehrt wurde – wie etwa ein klassisches Schnitzel mit Beilagen –, hat der Magen schwer zu arbeiten. Solche üppigen, fett- und proteinreiche Speisen verbleiben oft bis zu acht Stunden im Verdauungstrakt.
Im Liegen übt dieser gefüllte Magen permanent Druck auf den unteren Speiseröhrenschließmuskel aus. Die Folge: Magensäure kann ungehindert in die Speiseröhre aufsteigen, dort die empfindliche Schleimhaut massiv reizen und uns schmerzhaft aus dem Schlaf reißen. Dabei spielt nicht nur die Zusammensetzung der Nahrung eine Rolle, sondern vor allem auch der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme.
Doch nicht nur feste Speisen, auch die Wahl der Abendgetränke wird von vielen unterschätzt. Während Kaffee durch Koffein und Säure ohnehin als bekannter Störenfried gilt, überrascht manch einen die Erkenntnis, dass auch kohlensäurehaltiges Mineralwasser zum Problem werden kann. Die enthaltene Kohlensäure erhöht nachweislich das Risiko für Refluxsymptome. Greift man stattdessen zu einem Glas stillem Wasser am Abend, hilft dies dabei, überschüssige Magensäure zu verdünnen und die Speiseröhre sanft zu reinigen.
Zusätzlich lässt sich der nächtliche Säurerückfluss durch einen ganz einfachen physikalischen Kniff eindämmen: die Wahl der richtigen Schlafposition. Wer konsequent auf der linken Seite schläft, nutzt anatomische Vorteile. In dieser Position liegt die Speiseröhre anatomisch bedingt oberhalb des Mageninhalts, wodurch ein Aufsteigen der Säure mechanisch stark erschwert wird.
Das Gemeine an nächtlichem Reflux ist jedoch, dass er sich zu einem echten Teufelskreis auswachsen kann. Eine durch Sodbrennen gestörte Nacht führt nicht nur zu unmittelbarem Schlafmangel, sondern macht den Körper in den Folgenächten oft noch anfälliger für säurebedingtes Aufwachen. Schlafdefizit und Reflux schaukeln sich auf diese Weise gegenseitig hoch.
Wer diesen Kreislauf durchbrechen möchte, kann mit ein paar grundlegenden Verhaltensänderungen im Alltag viel bewirken:
Manchmal reichen diese präventiven Maßnahmen im Alltag jedoch nicht aus, um den Körper vollständig zur Ruhe kommen zu lassen. Wenn akutes Sodbrennen droht, die Nachtruhe zu gefährden, bietet sich gezielte Unterstützung an – beispielsweise durch medizinische Präparate wie Refluthin® direkt vor dem Zubettgehen. Diese Kautabletten zeichnen sich durch ein doppeltes Wirkprinzip aus:
Durch diese Kombination werden akute Beschwerden rasch gelindert, sodass der Weg für eine tiefe, erholsame und ungestörte Nachtruhe wieder frei ist.