Plötzlich gerät alles ins Wanken, der Boden scheint nachzugeben oder das Zimmer beginnt sich zu drehen: Schwindel ist mehr als nur ein unangenehmes Gefühl – er ist ein Alarmsignal Ihres Körpers. Ob ein kurzes Flimmern vor den Augen oder eine heftige Dreh-Attacke, die Übelkeit auslöst – wer unter Schwindel leidet, verliert oft nicht nur die Balance, sondern auch ein Stück Lebensqualität.
Doch die gute Nachricht ist: Schwindel ist meist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom, das sich behandeln lässt. Wir zeigen Ihnen, was hinter den Attacken steckt und wie Sie wieder festen Boden unter die Füße bekommen.
Schwindel (Vertigo) hat viele Gesichter. Um ihn loszuwerden, müssen wir verstehen, woher er kommt. Meist liegt die Ursache in einem Zusammenspiel aus den Augen, dem Innenohr und unserem Gehirn.
Hatten Sie das schon mal? Sie springen morgens aus dem Bett und plötzlich wird Ihnen schwarz vor Augen. Das ist ein klassischer orthostatischer Schwindel. Ihr Blutdruck sinkt beim Aufstehen kurzzeitig ab, und das Gehirn meldet für Sekundenbruchteile „Energiemangel“.
Unser Gleichgewichtsorgan sitzt im Innenohr. Wenn sich dort kleine „Steinchen“ (Otolithen) lösen, entsteht der berüchtigte Lagerungsschwindel. Jede Kopfbewegung wird dann zur Karussellfahrt. Auch Entzündungen des Gleichgewichtsnervs oder die Menière-Krankheit können heftige Attacken auslösen.
Nicht jeder Schwindel ist organisch. Psychosomatischer Schwindel tritt oft in Phasen hoher Belastung oder bei Angststörungen auf. Der Körper reagiert auf Stresshormone, die die Reizverarbeitung im Gehirn stören. Wenn Sie sich dauerhaft benommen fühlen, lohnt sich oft ein Blick auf das psychische Wohlbefinden. Experten wie Philipp Markus Wiedmaier bieten auf ihrer Plattform fundierte Hilfe bei Schwindel und Benommenheit, um Betroffenen Wege aus der Spirale von Angst und körperlichen Symptomen aufzuzeigen.
Oft wird die Ursache im Medizinschrank übersehen. Blutdrucksenker, Antidepressiva oder Schmerzmittel können Schwindel als Nebenwirkung haben. Auch schlichter Wassermangel oder ein niedriger Blutzuckerspiegel sind häufige, aber leicht behebbare Auslöser.
„Mir ist schwindelig“ reicht dem Arzt für eine Diagnose nicht aus. Er muss wissen: Dreht sich alles (Drehschwindel) oder schwankt es (Schwankschwindel)?
Moderne Diagnoseverfahren helfen heute präzise:
Die Therapie richtet sich strikt nach der Ursache. Es gibt keinen „Einheits-Weg“, aber bewährte Strategien:
Wenn die nächste Schwindelattacke kommt, bewahren Sie Ruhe. Diese Sofort-Maßnahmen helfen:
Fazit: Schwindel ist ein Signal, das Sie ernst nehmen sollten, das Sie aber nicht beherrschen muss. Mit der richtigen Diagnose und gezielten Übungen finden Sie schnell wieder in Ihr Gleichgewicht zurück.
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