Im Mittelpunkt eines gut besuchten Galderma‑Symposiums auf der 30. FOBI in München standen in diesem Jahr folgende Themen im Mittelpunkt:
Nach aktueller Konsensusdefinition liegt eine Acne tarda vor, wenn Akne ab oder über das 25. Lebensjahr besteht. Frauen sind häufiger betroffen, oft mit hormonellem Bezug. Zu den relevanten Risikofaktoren zählen frühere Akne, Stress, zucker- und fleischreiche Ernährung sowie Rauchen.
Man unterscheidet:
Therapie:
Topische Retinoide wie Trifaroten werden bei leichten Formen klar empfohlen; bei mittelschweren bis schweren Verläufen kommen systemische Optionen wie Antibiotika, hormonelle Therapie oder Isotretinoin infrage.
Narbenreduktion:
Trifaroten zeigt eine deutliche Wirkung auf atrophische Aknenarben und reduziert gleichzeitig entzündliche Läsionen. Frühzeitige und langfristige Behandlung verbessert die Ergebnisse spürbar.
Der REACH‑Pfad umfasst vier Schritte:
Ein wichtiger Trigger ist die Demodex‑Milbe, die mit Ivermectin‑Creme effektiv reduziert werden kann. Die Leitlinie empfiehlt Ivermectin für alle Schweregrade, da es sowohl antientzündlich wirkt als auch Demodex bekämpft.
Langzeitdaten:
Ivermectin zeigt über 52 Wochen anhaltende Verbesserungen und ist Metronidazol hinsichtlich der Reduktion entzündlicher Läsionen überlegen. Die Erscheinungsfreiheit wird schneller erreicht, was Rezidiven vorbeugt.
Da sich das Fortschreiten einzelner AK nicht sicher vorhersagen lässt, sollten alle Läsionen behandelt werden. Die Tageslicht‑PDT mit Methylaminolaevulinat (MAL) zeigt in Studien eine gute Wirksamkeit und hohe Verträglichkeit.
Die ADL‑PDT führt bereits nach einer Sitzung zu: