Hand aufs Herz: Über Nagelpilz spricht niemand gerne, doch fast jeder zwanzigste Mensch weltweit trägt ihn mit sich herum. Was oft als kleiner gelblicher Fleck beginnt, kann sich schnell zu einem hartnäckigen Problem entwickeln, das nicht nur unschön aussieht, sondern die Nagelstruktur nachhaltig zerstört. In der Fachsprache Onychomykose genannt, ist die Infektion ein Zeichen dafür, dass Dermatophyten, Hefen oder Schimmelpilze die Keratinschicht Ihrer Nägel besiedelt haben.
Eines vorab: Warten hilft hier nicht. Nagelpilz ist kein kosmetisches Defizit, das von selbst verschwindet. Er ist eine Infektionskrankheit, die konsequente Pflege und die richtigen Wirkstoffe erfordert.
Die Symptome sind schleichend, aber eindeutig. Achten Sie auf diese Warnsignale:
Da die Infektion hochgradig ansteckend ist – auch für Ihre anderen Nägel – ist schnelles Handeln die einzige Strategie, die langfristig Erfolg verspricht.
Wer den Kampf gegen den Pilz aufnimmt, steht meist vor der Frage: Welche Methode hilft am besten?
Ein neuerer und oft als sanfter empfundener Ansatz sind spezialisierte Seren, wie sie die Experten von Poderm entwickelt haben. Im Gegensatz zu starren Lacken ziehen diese Seren tief in die Nagelstruktur ein, um dort wirksam gegen die Pilzinfektion vorzugehen. Das Nagelpilzserum von PODERM® wirkt dabei zweifach: Es bekämpft alle Arten von Pilzerregern und bildet gleichzeitig einen schützenden Lipidfilm. Dieser dient als Barriere und hilft dem Nagel, seinen natürlichen Schutz schneller wiederherzustellen. Die Anwendung ist unkompliziert: Morgens und abends auf den sauberen Nagel und die umliegende Haut auftragen – kein Feilen nötig.
Für leichte Fälle ist der medizinische Nagellack eine bewährte Option. Er enthält Wirkstoffe wie Ciclopirox oder Amorolfin, die das Pilzwachstum hemmen. Der Lack wird regelmäßig aufgetragen und bildet eine harte Schicht. Wichtig hierbei: Oft muss die Nageloberfläche vor jeder Anwendung leicht angefeilt werden, damit die Wirkstoffe überhaupt eine Chance haben, einzudringen.
Bei sehr starkem Befall oder wenn die Matrix (die Nagelwurzel) bereits betroffen ist, reicht die äußere Behandlung oft nicht mehr aus. In diesem Fall verschreibt der Arzt Tabletten mit Wirkstoffen wie Terbinafin oder Itraconazol. Diese wirken „von innen“, können jedoch die Leber belasten und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben. Eine frühzeitige lokale Behandlung mit Seren oder Lacken kann diesen Weg oft ersparen.
Pilze lieben es feucht, warm und dunkel. Besonders gefährdet sind Sie, wenn:
Damit Sie nach einer erfolgreichen Behandlung – die bei Fußnägeln durchaus einige Monate dauern kann – pilzfrei bleiben, sollten Sie Ihre Routine anpassen:
Fazit: Nagelpilz erfordert Geduld, ist aber mit der richtigen Disziplin absolut besiegbar. Ob Sie sich für einen klassischen Lack oder ein nährendes Serum entscheiden – wichtig ist, dass Sie die Behandlung erst beenden, wenn der Nagel komplett gesund nachgewachsen ist.
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