Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland nach wie vor die häufigste Todesursache. Das ist besonders bitter, weil vier von fünf dieser Fälle durch einen gesünderen Lebensstil – etwa durch bessere Ernährung, mehr Bewegung oder die Kontrolle von Blutdruck und Cholesterin – vermeidbar wären. Damit die Behandlung wirklich gelingt, müssen Patient:innen und Ärzt:innen Hand in Hand arbeiten. Regelmäßige Check-ups und eine gute Aufklärung sind dabei der Schlüssel, um Risiken frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern.
„Wir wissen seit Jahren, dass viele Herz-Patient:innen in Deutschland nicht optimal betreut werden. Unser Gesundheitssystem hat zwar exzellente Fachleute, aber durch die Aufteilung zwischen Kliniken und Praxen verlieren wir die Betroffenen oft aus den Augen. Eine enge Vernetzung ist daher lebenswichtig“, erklärt Prof. Dr. med. Dirk Westermann vom Universitäts-Herzzentrum Freiburg. Er hat das Projekt KONSENS initiiert: „Hier setzen wir an. Wir begleiten Patient:innen nach einem Herzereignis lückenlos vom Krankenhaus über die Reha bis zum Hausarzt. Mit digitalen Therapieplänen und moderner Überwachung binden wir die Betroffenen aktiv ein, um ihre Blutwerte und Risikofaktoren dauerhaft in den Griff zu bekommen.“
Unter dem Motto „Gemeinsam für eine nahtlose Versorgung“ haben Novartis, das Universitätsklinikum Freiburg und myoncare das Projekt KONSENS (steht für: KOronarNetzwerk für SEktorübergreifende Nachsorge Strategien) gestartet, unterstützt vom Verband der Kardiologen (BNK e.V.). Oft fühlen sich Menschen nach einem Herzinfarkt allein gelassen. Mithilfe der App-Plattform myoncare soll diese Lücke geschlossen werden, damit die Nachsorge sicher und die Kontrolle der Risikofaktoren bestmöglich verläuft. Für Novartis ist dies ein weiterer wichtiger Schritt, um die Herzgesundheit durch digitale Lösungen zu stärken.
Die Plattform bietet maßgeschneiderte digitale Begleitung für Patient:innen mit hohem Risiko nach einem Herzereignis. Als eine Art „digitales Netzwerk“ verbindet myoncare alle behandelnden Ärzt:innen und Kliniken direkt miteinander. Die Patient:innen nutzen eine App, die ihnen hilft, ihre persönlichen Gesundheitsziele im Alltag zu erreichen. Die Partner bringen dabei ihre medizinische Erfahrung ein, um die Plattform so einfach und effektiv wie möglich in den Behandlungsalltag zu integrieren.