Wer kennt sie nicht, die allgegenwärtigen Vorher/Nachher-Fitnessbilder, die vor allem eine positive Botschaft vermitteln sollen, und dabei viel zu oft das Gegenteil bewirken. Gerade in den allgegenwärtigen Social Media wird die Kultur der ‘Body Transformation’-Bilder vorangetrieben und die Gesellschaft darauf konditioniert, Sport durch die Linse der körperlichen Veränderung zu betrachten.
Asics, ein japanischer Hersteller von Hochleistungs-Sportschuhen, ist der festen Überzeugung, dass der wahre Nutzen von Sport und Bewegung über den Körper hinausgeht und auch das mentale Wohlbefinden positiv beeinflusst.
Daher will zusammen mit dem tanzenden TV-Star Motsi Mabuse eine veränderte Sicht auf die Wirkung von Vorher-Nachher-Fitnessbildern schaffen. Um dies auch wissenschaftlich untermauert zu fördern, hat man eine unabhängige Studie im September 2022 mit 5.378 Personen im Alter von 16+ in Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Schweden und Frankreich durchgeführt. Sie zeigt deutlich, welche negativen Auswirkungen Vorher/Nachher-Fitnessbilder auf die psychische Gesundheit haben! Denn 78% der Teilnehmer glauben, dass die gesellschaftliche Fokussierung auf das perfekte Körperbild schlecht für die psychische Gesundheit der Menschen ist, 65% fühlen sich durch Bilder von Fitness-Transformationen demotiviert und fast die Hälfte (49%) fühlen sich unsicher in Bezug auf ihren Körper, nachdem sie dementsprechende Vorher/Nachher-Bilder gesehen haben.
Die Forschungsergebnisse werden im Rahmen der neuen ASICS-Kampagne #DramaticTransformation am 10. Oktober zum World Mental Health Day vorgestellt. Unterstützt wird man dabei von der Moderatorin und Profitänzerin Motsi Mabuse, die mit helfen möchte das typische Bild des Sports zu verändern und dabei die mentale Gesundheit in den Vordergrund zu stellen.
Längst bekannt ist, dass eine regelmäßige körperliche Bewegung nicht nur die mentale Gesundheit fördert, sondern die Stimmung und auch den Schlaf verbessert und dabei hilft Stress zu bewältigen und das Risiko von Depressionen zu verringern.
Zur Veranschaulichung der #DramaticTransformation-Kampagne hat die Fotografin Sophie Harris-Taylor eine Bildserie mit prominenten Protagonisten erstellt und diese vor und nach 15 Minuten und 9 Sekunden Sport abgelichtet. Denn diese Zeitspanne reicht bereits aus, um das mentale Wohlbefinden nachweislich zu verbessern. Führt aber natürlich nach dieser kurze Trainingseinheit nicht sofort zu sichtbaren körperlichen Veränderungen. Umso deutlicher stellt man daher fest, dass nicht alle Veränderungen durch Sport auf den ersten Blick sichtbar sind. Doch der Unterschied ist, bei genauer Betrachtung der Bilder, dennoch für jedermann erkennbar! Denn die Nachher-Bilder zeigen z. B. einn breiteres Lächeln, eine strahlendere Haut oder leuchtende Augen. Die Bilder sollen dazu ermutigen, sich zu bewegen, um sich selbst etwas Gutes zu tun – und nicht nur für die Ästhetik.
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer: Man muss es nur tun! Am besten gleich!